Donnerstag, Mai 05, 2005

Die Mama wird’s schon richten

Eine Vorschau auf das sechste Spielwochenende

6 Spiele der Herren in Woche 6. Je 2 in der AFL, Div I und Div II. Dazu ein Match der Ladies.

Spielwoche 6Blickt man aus den Fenstern zwischen Neusiedler- und Bodensee, so stellen sich nur mehr die Fragen: Welche werden auch stattfinden? Wollen wir bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im Herrenriedstadion anfrieren? Gibt es im Tivoli Neu eine Heizung, wenn schon keine Parkplätze? War Sonntag nicht irgendwas mit der Mama geplant? Plus: 2005, wo geht’s hier nach Rudersdorf?

Viele Fragen, vorläufig wenig Antworten. Football-Austria.com weiß heute nicht, was es am Wochenende tun wird. Daher eine ausführliche Vorschau, auch um uns selbst einen Überblick zu verschaffen wohin die Reise gehen könnte.

AFL

Cineplexx Blue Devils (2-1) vs Chrysler Vikings (3-0)
08.05.2005, Herrenriedstadion, Hohenems, Kickoff: 15.00h
Referees: Kuntschik / AFSV / Lair / Albrecht / Obdrzalek / AFSV
Berichterstattung: ABGESAGT - Neuer Termin 26.06.2005


Der Papierform nach das Topspiel dieser Runde. Ob es aber stattfinden wird, hängt davon ab wie viel Wasser die Atlantik Wolken über der Ostschweiz lassen werden. AFBÖ Commissioner Christian Steiner hat eines seiner zwei Adleraugen auf dem Online Flugwetter. Was er mit dem anderen macht hat er uns nicht verraten. Eine Entscheidung wird voraussichtlich Samstag Früh fallen.

Wird gespielt, dann muß sich die Devils Offense auf zwei dicke Dinger neu einstellen, denn die Vikings haben sich weiter verstärkt.

Danie Nwangwu Philip SissnerDaniel Nwangwu ist mit seinen 158 kg der schwerste Spieler der jemals ein Wikingerdreß überzog. Der ehemalige DL der University of Califonia (Div1 College) war auch Preseason Team der Oakland Raiders vertreten. Der 24 jährige ist damit der hochkarätigste Import, den die Wiener jemals verpflichten konnten. Dem nicht genug, fischte man im Hamburger Hafen beim finanziell angeschlagenen deutschen Meister Blue Devils und holte Philip Sissner (NOR), einen LB mit NFLE Erfahrung.

Er spielte, wie Neuzugang RB Eero Heinonen, bei den Frankfurt Galaxy. Heinonen seinerseits würde ebenfalls gegen die BD sein Debüt in Violett geben. Er ist vorgesehen für die Special Teams, könnte aber auch als RB zum Einsatz kommen.

Teamnews:
Vikings go west
Presseaussendung 6.5.2005




Papa Joe’s Tyrolean Raiders (2-1) vs Danube Dragons (0-2)
07.05.2005, Tivoli Neu, Innsbruck, Kickoff: 15.00h
Referees: Kuntschik / Koller F. / Koller E. / Albrecht / Lair
Berichterstattung: Ergebnisdienst, Kurzbericht


Bereits einen Tag vorm Muttertag trifft der Meister aus Tirol auf den Tabellenletzten. Alles andere als ein klarer Sieg der Raiders ist eigentlich ausgeschlossen. Hier wird die Mama nichts richten können, sondern der Papa die Wedges durch die Soße ziehen. Selbst die Dragons gehen von einer Niederlage aus (siehe Teamnews). Die Raiders üben sich in Understatement (Gegner nicht unterschätzen). Die einzige wirkliche Sorge der Innsbrucker dürfte aber die Parkplatzsituation rund um den Tivoli sein. Auf Grund der laufenden Eishockey WM ist dort alles zugeparkt. Eine wetterbedingte Absage ist im Tivoli eher auszuschließen.

Teamnews: Papa Joe’s Tyrolean Raiders
Teamnews: Danube Dragons



Div I

St.Pölten Invaders (1-1) vs Steelsharks Linz (0-2)
07.05.2005, Glanzstoffplatz, St.Pölten, Kickoff: 14.00h
Referees: Windsteig / Müller / Bremser D. / Zemsauer E. / Hofbauer
Berichterstattung: Spielbericht, Fotogalerie, Interviews, Video


Eine spannende Partie darf man in der niederösterreichischen Landeshauptsstadt erwarten. Die Invaders kamen in der Vorwoche zu einem überraschende Auswärtssieg gegen die Salzburg Bulls, die ihre zahlreichen Ausfälle (darunter QB Andreas Diwald) nicht kompensieren konnten. Die Steelsharks haben ihre Partien gegen die Vikings II und Salzburg Bulls zwar jeweils verloren, aber dabei einen starken Eindruck hinterlassen. Der erste Sieg der Linzer wäre fällig und auch möglich.

Teamnews: St.Pölten Invaders



Baden Bruins (1-1) vs ASKÖ Rangers (0-2)
07.05.2005, Pepsi Field, Baden, Kickoff: 15.00h
Referees: Ulicny / Zwicker / König T. / Fauland / Tadic Z. / Tadic G.
Berichterstattung: Kurzbericht


Weniger spannend wird es wohl am Pepsi Field zugehen. Die heuer schwach agierenden Rangers aus der Südstadt werden gegen die Bruins in Baden wohl keine Kur bekommen. Hier rechnen wir mit einem klaren Heimsieg der Pepsibären.

Teamnews: Baden Bruins


Div II

Amstetten Schnitzlplatz’l Thunderbolts (1-2) vs Vienna Knights (1-1)
08.05.2005, Umdasch Stadion, Amstetten, Kickoff: 15.00h
Referees: Bremser / Savicevic / Bremser D. / Dungler / Tadic Z.
Berichterstattung: Kurzbericht


Die Thunderbolts konnten die Gladiators in der Vorwoche panieren und das bekannte Schnitzlplatz’l Bauern Cordon Bleu (€ 4,70,-) servieren. Dieses Wochenende versucht man sich am klassischen Wiener Schnitzel (€ 2,95,-). Wenn ein ganzer Gladiator in der Friteuse Platz hat, könnte sie auch groß für einen Ritter sein. Falls das nicht klappt geht der frustrierte Amstettener mit der Mama danach auf ein Pariser (€ 3,20,-) ins Schnitzlplatz’l Amstetten, Eggersdorferstrasse 7. Echt Fett!



Ex-Güssing Gladiators (1-2) vs Budapest Wolves (1-1)
08.05.2005, Sportplatz, Rudersdorf, Kickoff: 15.00h
Referees: Steiner / Koller F. / Koller E. / Tod / Fritz / Ullrich
Berichterstattung: Spielbericht, Fotogalerie, Interview, Video


Rudersdorf, wir kommen, nur wo bist du? Aktion Südost im Bezirk Jennersdorf. Die Gladiators trinken kein Güssinger mehr und ziehen als Nomaden durch das südliche Burgenland. Die Wölfe wittern sie via GPS und sollten bis Sonntag Mittag der Fährte bis zum Ziel gefolgt sein. Ob die Budapester ihre Cheerleader (die Schäfchen) wohl mit im Gepäck haben? Dann würde wohl ordentlich geblökt werden in Rudersdorf, was die dortige Frauenbewegung gar nicht freuen wird. Papa, schau weg!


Ladies

Black Widows Graz vs Rangers Roughnecks
08.05.2005, ASVÖ Platz, Herrgottwiesgasse 260, Kickoff: 15.00h
Referees: Hofbauer / Raming / Kreimel / Praher / Tadic G.
Berichterstattung: Fotoreportage


Martina Fischer Rangers RoughnecksGar keine schnuckeligen Schäfchen, sondern Giftspinnen und Rabaukinnen treffen sich als Kontrastprogramm am ASVÖ Platz zu Graz, um das erste von zwei Qualifikationsspielen, in denen der Gegner der Vikings Ladies für die Ladies Bowl am 2.7.2005 ermittelt wird, zu absolvieren. Das zweite findet am 29.5.2005 in der Südstadt statt Der einzig gültige Muttertagsevent. Mama, da gehen wir hin!

Mittwoch, Mai 04, 2005

Der Teufel nicht zum Himmel fährt

Dubiose Matchabsage in der Division II

Blue Devils AbsageDie Cineplexx Blue Devils II haben ihr Auswärtsmatch gegen die Papa Joe’s Tyrolean Raiders II kurzfristig abgesagt. Der offizielle Grund: Die Mannschaft sei am Donnerstag nicht spielfähig. So werden die der Reise faulen Teufel Zwo keinen Christi Himmelfahrt Ausflug unternehmen, das Match wird mit 00:35 strafverifiziert, die Raiders werden wohl einen Kostenersatz in Rechnung stellen und das war’s.
Nicht der einzige Hinweis darauf, daß nicht alles was blau, auch gleichzeitig der Himmel ist.

Hinter dieses Spielabsage steckt (neben Kalkül) angeblich eine interdisziplinäre Geschichte. Beim Match gegen die Cowboys am vorigen Wochenende fehlten dem Team Spieler, nämlich ein Teil jener, welcher nicht direkt von Match der BD I aus Graz, sondern aus Hohenems anreisen sollten. Anders wie bei einem anderen Teams, hatte dies disziplinäre Konsequenzen. Zusammen mit einigen Verletzten der BD II ließe sich tatsächlich eine Spielunfähigkeit mangels Personal konstruieren. So ganz glauben wollen wir das aber nicht.

Das Team II der Devils hat für die Hohenemser einen sehr überschaubaren Stellenwert im Verein. Was in Vorarlberg wirklich zählt ist das AFL Team, welches dieses Jahr in der Lage zu sein scheint ganz vorne mitspielen zu können. Mit zwei Siegen in Folge (Dragons und Giants) halten die Devils den dritten Tabellenplatz derzeit fest in ihrer Hand. Neben hochkarätigen Importspielern, stehen bei ihnen mit Christian Steffani und Bernhard Kamber zwei der stärksten heimischen Spieler am Feld.

Gerade diese beiden spielen auch im Team II eine nicht ganz unwesentliche Rolle. Zwar beschränken sich die Einsätze meist nur auf Spielabschnitte, in dieser Zeitspanne machen aber genau die beiden nicht selten den Sack zu. So geschehen gegen die Cowboys und Thunderbolts. Der Manager der Amstetten Thunderbolts und auch die Fusionsaspiranten der Carinthian Cowboys haben in einem Fall mokiert, im anderen nur angemerkt, daß hier die „30 Mann Roster“ Regelung nicht stimmig sei. In der Tat wären Kamber und Steffani als Nationalteamkaderspieler oder gleichwertig einzustufen. Allerdings wird dieses „30 Mann Roster“ nicht jede Woche neu erfunden, sondern vor dem Spiel der spielstärkeren Mannschaft vom jeweiligen Verein definiert. Abgenommen und verifiziert wird es durch den AFBÖ Commissioner Christian Steiner. Es haben alle Teams ab diesem Moment diese Roster in der Hand. Die Möglichkeit hier Einspruch zu erheben blieb damals ungenutzt. Offenbar haben die Gegner der Devils erst jetzt darin gelesen. Steiner hält seine Einschätzung, daß Steffani und Kamber auf diesem Roster stehen „dürfen“, für korrekt. Betrachtet man wer aller auf dem 30er Roster der Teams aus Wien und Innsbruck steht, liegt er damit sicher nicht ganz falsch. Jedenfalls ist die Diskussion danach müßig, wenn man sie vorher nicht führen wollte. Hier scheint mehr der Groll über Niederlagen der Ratio Platz gemacht zu haben, denn im Team der Raiders II und Vikings II spielen ein wenig mehr als nur zwei ehemalige Nationalteamspieler (oder gleichwertig), was ganz offensichtlich für weniger Unruh sorgt. Unausgesprochen, aber wahr: es ginge auch gar nicht anders. Außer man zieht dem Dorfwirten, seinem Koch und dem Hund auch noch ein Dreß an, was ja in ähnlicher Form auch schon vorgekommen sein soll.

Von wegen nicht spielfähig
Nicht spielwillig, weil nicht ganz blöd – ist von unserer Warte aus betrachtet vielmehr der wahre Grund des Nichterscheinens. Aus rein sportlicher Sicht ist die Vorgehensweise bedenklich, von der taktischen Warte aus betrachtet leider clever.

• Kamber und Steffani haben ein Monsterprogramm hinter- wie auch noch vor sich. Schongang I.
• Auch das AFL Heimmatch gegen die Vikings könnte wetterbedingt ausfallen. Schongang II.
• Das Match gegen die Raiders hätte man mit hoher Wahrscheinlichkeit so oder so verloren.
• Mit 2 Niederlagen und 2 Siegen hat man trotzdem noch Chancen in die Playoffs zu kommen.
• Schafft man die Playoffs in der Division II nicht, fällt in Hohenems auch kein Stein vom anderen.

Das ist natürlich mehr als ärgerlich für alle anderen Teams in der dritten Liga, welche sich voll ins Zeug werfen und auch für die gesamte Liga, die sich ein wenig mehr Respekt seitens der Devils verdient hätte. Denn auch die Raiders sehen die Division II nicht als „wenn wir grad Zeit und Lust haben“ Liga, sondern nehmen diese sehr ernst. Dementsprechend „satt“ ist auch Daniel Dieplinger, Headcoach des zweiten Teams aus Innsbruck auf die Hohenemser. Zu Recht, wie wir meinen. Auch die Vienna Knights finden das wenig lustig. Als neues Team im Ligabetrieb muß man sich dort ein wenig verarscht vorkommen, wird ihre Division durch solch „kontrollierte Absagen“ sportlich entwertet. Auch sie müssen noch zu den Raiders spielen. Betrachtet man gar den bombastischen Football Event der Budapest Wolves beim letzten Heimmatch, dann muß man sagen, daß die Hohenemser die Division II völlig falsch einschätzen. Was für Vorarlberg nur einen kleinen Wert darstellen mag, hat 150, 600, oder gar 1000 Kilometer weiter östlich – in der gleichen Liga – ein sehr hohen. Will man das nicht verstehen, sollte man in Hinkunft auf eine Teilnahme verzichten.

Sich ausschließlich auf die AFL zu konzentrieren setzt sich bei den Devils leider überall durch.

Im kommenden Jahr wird es laut Beschluß der Generalversammlung für jedes AFL Team Pflicht sein ein Juniorenteam (Big Boys) zu stellen. Die Devils werden das nicht tun, folgend 2006 keine AFL Lizenz mehr bekommen und daher im kommenden Jahr in der Division I spielen. Oder man geht gar in die Schweiz. Hier sind die Fronten verhärtet. Ein nicht ganz von der Hand zu weisendes Argument der Hohenemser ist ihr „Alter“. Man habe sich erst 1999 gegründet und könnte daher noch nicht mit denJunioren eines 20 Jahre alten Teams mithalten. Sorgsam verschwiegen wird, daß Nachwuchsarbeit einen ähnlichen Stellenwert hat wie das Team II. Wenn es halt sein muß. Daher ist es auch nur sehr schwer vorstellbar, daß ihnen der Verband hier eine Gandenfrist gewähren wird. Sie werden die Big Boys stellen, oder 2006 weg sein aus der AFL. So sieht es zumindest heute aus.

Zieht man in Betracht, daß es bei den Falcons (auch fusioniert) eher finster aussehen wird die Big Boys betreffend, kann man nur mehr hoffen, daß sich die Dragons rasch aus ihrer Mißlage befreien können. Treten auch die Drachen 2006 den Weg in die Division I an, dann hätte man theoretisch eine 3er AFL. Das wissen auch die Herren in Vorarlberg und damit arbeiten sie.

Trotzdem geht es so nicht - bei allem was uns heilig ist. Die Blue Devils sind subjektiv (für den Betrachter) ein sehr sympathisches Team. Die Bauernschlauheit der Robin Hoods aus dem Bregenz Forrest ist beinahe unwiderstehlich, ihre Protagonisten charismatisch, ihre AFL Agenda griffig. Auch wenn die Finte manchmal als eine nicht ganz regelkonforme Angelegenheit enttarnt wird, stehen die Hohenemser seit Jahren mit dem Gewehr bei Fuß, wenn es darum geht die Großen zu piesacken. Heuer zeigen sie, daß sie auch noch zu mehr im Stande sind. Die Playoffs sind zum Greifen nahe, auch vor Gegnern wie den Vikings oder Raiders muß man sich nicht mehr verstecken. Es wäre schade ein Team zu missen, welches summa cum laude die Promotion absolviert, der akademische Titel in Folge aber aberkannt wird, weil man danach erst drauf kommt: die haben ja gar keine Matura gemacht! insufficienter!

Bei all diesem, für Devils Präsident Christop Piringer typisch erfolgsorientierten Verhalten, hat man die Basics aus den Augen verloren. Dabei steht ein Ergebnis der Basisarbeit auf dem Feld. Christian Steffani braucht keinen Dienstwagen, keine Flüge (wo ihm die Stewardeß niederfährt) oder gar ein schnödes Cineplexx Tatoo. Er braucht nur einen QB der ihm dem Ball zuwirft. 6:0, ganz ohne personal Sponsor. Wir sind für mehr Steffanis in Hohenems. Alle Macht der Liebe.

Montag, Mai 02, 2005

Darfst du mit mir gehen?

Falcons und Cowboys auf Fusionskurs!

Falcons Cowboys FusionFür Insider und Fans eine kleine Sensation: nach einigen Jahren der Trennung wollen die Carinthian Falcons (AFL) und die Carinthian Cowboys (Div II) alsbald wieder als Kärntner Kollektiv auftreten. Was den „Karawanken Bears“ noch fehlt, ist die Zustimmung durch den Verband, welcher offiziell noch gar nichts davon wissen will, wobei er selbst diese Zusammenlegung seit dem Split in regelmäßigen Abständen fordert und fördert.

Die Verantwortlichen beider Teams werden noch diese Woche schriftlich eine Generalversammlung des AFBÖ beantragen, um die Erlaubnis für eine vorläufige Spielgemeinschaft zu erhalten. Im kommenden Jahr will man zu einem Team verschmelzen.

Eine mehr als erfreuliche Entwicklung auf den ersten Blick, der zweite verrät uns aber, dass die Liebe hierbei kaum eine Rolle spielt und die Entscheidung für den Verband daher keine leichte sein wird.

Nichts Spruchreifes gäbe es, vernimmt man aus Verbandskreisen. Man wartet auf ein offizielles Statement der beiden Vereine. Es scheint aber heute klar zu sein, dass Falcons Präsident Manfred Mocher es geschafft den traditionellen Streit in Klagenfurt (vorläufig?) zu beenden. Dieser wollte eigentlich schon vor der Saison ein starkes Kärntner Team sehen, ist damals mit seiner Initiative (wie viele vor ihm) noch gescheitert. Jetzt stehen alle Weichen auf Fusion. Die Freude darüber ist allerdings nicht ungeteilt.

Im Prinzip ist eine solche Fusion natürlich sinnvoll und begrüßenswert. Einziger Wermutstropfen für alle die noch gegen die Falcons/Cowboys spielen sollen in dieser Saison: ginge es nach den Aspiranten, würde die Zusammenlegung in Form einer Spielergemeinschaft nicht nach dieser gespielten Saison stattfinden, sondern jetzt - mittendrin - am besten noch vor dem nächsten Wettbewerbsspiel! Das wiederum hieße für die AFL, dass die Dragons, Giants und (gleich zwei Mal) die Devils gegen ein anderes Team antreten müssten, als noch zuvor die Vikings und Raiders. In der Division II könnten die Budapest Wolves am 15. Mai auf ein Cowboys Team mit AFL Legionären stoßen.

Hier ist also der Verband gefragt eine smarte Regelung zu finden, die Spielgemeinschaft für diese Saison ganz abzulehnen, oder sie mit Auflagen zu versehen, damit genau das nicht passieren kann. Spielgemeinschaft „light“ also? In jedem Fall müssten die Falcons ein 30 Mann Roster* für die AFL abgeben. 30 ist eine hohe Zahl in Klagenfurt.

*Anm.: Es ist uns bekannt, dass bei Spielgemeinschaften eine "12 Mann Roster Regelung" in Kraft tritt. Allerdings glauben wir auch zu wissen, dass dieser 30 Mann Roster eine Vorgabe in den Gremien für einen postitiven Bescheid mitten in der Saison sein wird. Ganz einfach darum: die Cowboys hätten ansonsten rein theoretisch die Möglichkeit mit 12 Spielern der Falcons anzutreten, was natürlich praktisch nicht passieren wird. Aber auch schon die Hälfte würde die ganze Division II mitten in der Saison ins Absurde führen. Die Cowboys sollten und werden hoffentlich die Saison mit dem gleichen Team beenden, mit dem sie diese begonnen haben. Das "30 Mann Roster" entspricht auch der Vorgabe der Ligagegner RaidersII und DevilsII, welche natürlich keine Spielgemeinschfat haben, aber eben in der gleichen Liga spielen. Es ist daher auch naheliegend, dass diese Regelung bis zum Saisonende auch für Kärnten gilt.

Spielgemeinschaften sind durch die WSO (wieder nur auf den ersten Blick) geregelt. Sie sind statthaft, auch während der Saison, wenn die Generalversammlung zustimmt. In der gleichen Wettspielordnung ist aber auch festgehalten, dass bei allen Österreichischen Vereinen ausschließlich nur solche Spieler national eingesetzt werden, die im jeweiligen Kalenderjahr bei nur einem einzigen europäischen Verein nationale Wettbewerbsspiele absolvieren.

Worst Case Scenario
Sollte der Verband dieser kurzfristigen Spielgemeinschaft vorbehaltlos zustimmen, was er nur kann, wenn er den Punkt 7 im §3 der WSO großzügig Richtung Kärnten auslegt, wenn nicht gar etwas „verbiegt“ und sollten in Folge die Falcons die Playoffs erreichen, ist das Chaos vorprogrammiert. Der Verein der zu Gunsten der Falcons auf der Strecke bleibt, würde dann wohl nicht zu Unrecht von Wettbewerbsverzerrung reden. Vorsicht und Umsicht ist also gefragt beim AFBÖ, denn hier wollen nicht nur zwei Verliebte in absehbarer Zukunft vor den Altar schreiten, sondern möglichst flott eine Verlobung über die Bühne gehen lassen. Das hat gute Gründe.

Die Falcons sind seit dem Raiders Match personell heftig angeschlagen. Die Verletztenliste ist lang. Die Personaldecke war vor Saisonstart schon hauchdünn, jetzt hat sie erste Löcher bekommen. Es muss nachgerüstet werden – eine solche Spielgemeinschaft ist eine Möglichkeit.

Die Cowboys haben vor der Saison einen Division II Siegeszug angekündigt, nur bei dieser Ankündigung ist es bislang auch geblieben. Ein Sieg zu Hause gegen die Wolves, gefolgt von zwei Niederlagen gegen die Raiders II und Devils II bedeuten Tabellenplatz 5 in der dritten Liga und damit derzeit kein Platz in den Playoffs für die Kärntner. Dieser ist überhaupt nur mehr theoretisch, mit einem (hohen) Sieg auswärts gegen die Wolves, zu schaffen. Da wird man jetzt wohl auch in Ungarn hellhörig werden.

Die Frage, in wie weit eine solche Spielgemeinschaft während der Saison den laufenden Wettbewerb verzerren kann, ist zu stellen und mit „Ja, aber…“ zu beantworten, denn: was passiert, wenn der AFBÖ der Spielgemeinschaft nicht zustimmt?

Manfred Mocher würde in diesem Fall seine Falcons kurzfristig mit zusätzlichen Importen verstärken. Es sind erst zwei Partien gespielt, das bedeutet, dass jeder neue Spieler, welchen sich die Falken jetzt noch holen, natürlich für den Rest der Saison, inkl. möglicher Playoffs spielberechtigt ist. Damit ginge man komplett mit der WSO konform. Frage nur: Ist das besser, oder schlechter (für die kommenden Gegner), als die „Kröte Spielgemeinschaft“ einfach zu schlucken?

Plus und Minus Spielgemeinschaft und Fusion

+ Ein starkes Kärntner Team ist ein Gewinn für den österreichischen Football
+ Verstärkung beider Teams durch österreichische Spieler
+ Förderung durch das Land Kärnten geht an ein Team
+ Finanzielle „Kur“
+ kein kurzfristiges Nachrüsten mit Legionären seitens der Falcons

- Spielgemeinschaft in der laufenden Saison verzerrt den Wettbewerb
- mögliches Chaos und Einsprüche bei einem Aufstieg der Falcons in die Playoffs
- mögliches Chaos und Einsprüche bei einem Sieg „aufgemotzter“ Cowboys über die Wolves
- Kärnten ist ein Wahnsinn; Der Fusion ist er zu glauben, wenn sie stattgefunden hat

Bei der ganzen Falcons/Cowboys Historie ist nämlich alles möglich. Auch dass man am Morgen danach gar nichts mehr von einer Ehe wissen will.

Der Verband wird die Pro und Contras also auf die Waagschale werfen und entscheiden.
Football-Austria.com wird berichten.

Sonntag, Mai 01, 2005

Thunderbolts vs Gladiators

Amstetten Thunderbolts GladiatorsBei schönstem Amstettener Frühsommerwetter und den dazugehörigen Temperaturen, die dem Spieltempo nicht wirklich zuträglich waren, trafen die Amstetten Schnitzlplatz’l Thunderbolts am Sonntag auf die Gladiators aus dem Burgenland.
In den ersten 3 Vierteln konnte die Offense beider Teams zwar zahlreiche 1st downs erzielen, nur mit Punkten sah es düster aus. Die Spielzüge endeten in punts oder turnover on downs.
Die Gladiators konnten mit ihrem letzten drive im 3. quarter die 2 yard line der Thunderbolts erreichen und machten gleich nach Seitenwechsel den Touchdown. Der PAT ging daneben, so wie alle PAT und 2-point Conversion Versuche in diesem Spiel. 0:6

Wirklich spannend wurde es im letzten Viertel, in jenem die spielentscheidenden Plays passieren sollten. Nach dem TD konnte die Gladiators Defense die Thunderbolts zwar stoppen, doch auch ihre Angriffsserie endete jäh. Den Punt verwandelten die Thunderbolts mit einem 65 yard run in einen Touchdown. 6:6

Der Kick Off Return wurde vom Gladiators Special Team gefumbelt, das Angriffsrecht wechselte an der 30 Yard Linie zu den Thunderbolts und bereits nach wenigen Spielzügen erneut ein TD für die Niederösterreicher. 12:6

Danach folgte noch Division II Football pur:
Angriff Gladiators - Interception
Angriff Thunderbolts - Fumble
Angriff Gladiators – Interception

Amstetten Thunderbolts vs. Gladiators 12:6
(0:0 /0:0 / 0: 6 / 12:0)
Umdasch Stadion, Amstetten, 50
Schiedsrichter: Berger / Koller F. / Müllner / Kreimel / Koller E.


Die zweite Partie des 1.Mai in der Divison II:

Carinthian Cowboys vs Cineplexx Blue Devils II 18 : 30 (12 : 24)
Stadion: Postsportplatz - Klagenfurt
Albrecht / Raming / Ulicny / Obdrzalek / Stajerits

Die dritte Kraft

Öko-Box Thriller in Eggenberg
Giants besiegen Devils beinahe mit 55:56

--Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte.
(Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Mephisto)


Giants vs DevilsWährend im Niederösterreichischen Klosterneuburg eine Frage der Ehre eidgenössisch klar geklärt werden konnte, gestaltete sich die Beantwortung gleich eines ganzen Fragenkatalogs in Graz Eggenberg zu einer wesentlich vielschichtigeren Angelegenheit. Nach dem bisher mit Abstand spannendsten Spiel der laufenden AFL Saison bleiben einige davon sogar weiterhin offen. Wir wollen Sie stellen und auch gleich beantworten, damit Mann und Frau sich auskennt.
Fotogalerie
Video Interviews (~8 Min.)


Was war das für ein Spiel?
Für eine erste Frage eine sehr gute, wie Sie angesichts der knappen Partie sicher zugeben müssen. Nun, die 550 Zuschauer im Stadion Eggenberg sahen drei Viertel lang einen elektrisierender Offensivschocker. Nur im dritten Viertel gönnten man sich eine kleines Päuschen, bereits getragen von der Ahnung, dass die Sache ein wenig dauern und die Kräfte noch gebraucht werde könnten. So kam es am Ende auch zu einer Overtime, doch langsam.

Von Beginn an ein Footballmatch mit Tennischarakter in dem keiner der beiden Kontrahenten den Aufschlag abgeben wollte. So führte vorerst auch jeder Drive zu einem TD. Im Service wechselten sich ab: Armando Ponce de Leon – Keath Bartynski (7:7) sowie Martin Grasseggger – Keath Bartynski (14:14). Es stand zwar auf beiden Seiten jeweils auch eine Defense am Feld, diese hatte aber vorerst nur dekorativen Wert, als Kulisse für schöne Spielzüge der Offensivabteilungen. Erst im zweiten Viertel konnten erstmals Drives vor der Endzone gestoppt werden. Gleich viele Breaks auf beiden Seiten und das Aufschlagduell Harald Egger – Keath Bartynski stellte den Halbzeitstand von 21:21 her. Zur Halbzeit gab man sich auf beiden Seiten mit Recht siegessicher.

Die Kräfteraubende erste Hälfte forderte ihren Tribut. Nach Wiederbeginn gönnte man sich ein Viertel lang eine Verschnaufpause, bevor der muntere Offensivreigen seine Fortsetzung fand. Im letzten Viertel lauteten die Duelle: Ekrem Tara – Martin Grassegger (28:28), gefolgt von zwei Klassikern als Wiederholung aus dem ersten Viertel: Armando Ponce de Leon – Keath Bartynski (35:35), bzw. Martin Grassegger – Keath Bartynski (41:42). Hier ein klarer Stilbruch – da fehlt doch ein Punkt!? Eigentlich sogar zwei Punkte, denn die 2 Point Conversion misslang. Die Devils befanden sich erstmals in diesem Match in Führung. Bitter für die Grazer, lief man diesen fehlenden Punkten bis 28 Sekunden vor Ende des Spiels hinterher. Bis Martin Grassegger mit einem weiteren TD und einer gelungen 2 Point Conversion den vermeintlichen Endstand herstellen konnte. Nur noch 14 Sekunden auf der Uhr, 49:42 für die Giants. Jubel auf den Rängen, erste Vorbereitungen zur Siegesfeier wurden getroffen. Treffen sollte aber auch Blue Devils QB Jon Abner, nämlich mit dem Football über 24 Yards die Hände seines Receivers Christian Steffanis. Der gescheite junge Mann griff zur Freude seiner Teamkollegen in der Giants Endzone fest genug zu – 49:48. Der darauf folgende Extrapunktversuch: ein eigener Minikrimi im Megakrimi. Die Devils planten eine 2 Point Conversion, kassierten aber einige Yards an Strafen. So musste Bernhard Kamber am Ende aus einiger Distanz zum Ausgleich kicken. In dieser Situation eine Nervenprobe, der Kamber standhielt. Schockschwerenot in Blau-Gelb – Overtime.

Was sich über drei Vierteln bewährt hat, nämlich zu scoren wenn man im Ballbesitz ist, fand in der Überzeit seine logische Fortsetzung. Der Ball wurde an der 25 Yard Linie aufgelegt, die Giants als erstes Team im Ballbesitz. Christian Kranz fing einen Pass von Les Courtemanche und wieder waren die Giants vorne. Mit einem kleinen, aber wie sich rasch herausstellen sollte Spielentscheidenden Schönheitsfehler, denn er PAT misslang erneut – „nur“ 55:48.

Die Devils waren nun gezwungen im direkten Gegenzug zu punkten. Traditionell dem Spielverlauf entsprechend taten sie das auch. Ein kurzer Lauf durch QB Jon Abner zum Ausgleich und es war erneut Bernhard Kamber, der mit einem gelungen Extrapunktversuch die Devils in den siebenten Himmel kickte. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der Hohenemser konnte man den österreichischen Rekordmeister bezwingen. Noch dazu in ihrem eigenen Stadion. Überschwängliche Freude auf Seiten der Spieler und Coaches der Devils, „kontrollierte“ Enttäuschung bei den Giants, die trotz der so unglücklichen Niederlage mit fairen und ehrlichen Gratulationen Richtung Gegner wahre Größe zeigten. Die G-Freakzzz schrieen sich unbeirrt des enttäuschenden Endes die Seele aus dem Leib, um „ihre Giants“ für dieses Footballfest gemeinsam mit den Hohenemsern abzufeiern. Gut so. Eine denkwürdige Partie, die sich keinen Verlierer verdient hätte.

Wer ist die dritte Kraft?
Diese Frage konnten an diesem Tag eindeutig nicht geklärt werden. Der Papierform nach natürlich heute die Vorarlberger, welche mit zwei Siegen den dritten Tabelleplatz in der AFL gefestigt haben. Allerdings gab diese Offensivshow keinerlei Aufschluss darüber, wer nun tatsächlich das bessere Team ist. Tatsache ist: die Cineplexx Blue Devils spielen, wie schon vor der Saison erwartet, vorne mit. So auch die Giants, die bis auf das Auswärtsdesaster gegen die Vikings zwei starke Leistungen geboten haben.

Hinter diesen Vieren (Raiders inklusive) klafft bereits eine kleine Lücke zu den bislang sieglosen Falcons und Dragons. Den Klagenfurtern ist zuzutrauen diese noch schließen zu können, sollte man dort nicht demnächst in arge Personalnot geraten. Die Dragons dürften sich von diesem Kampf bereits innerlich verabschiedet haben.

Wie stark ist Keath Bartynski?
222 Yards lief der Amerikaner im vorigen Jahr gegen die Giants im Eurobowl Bewerb. Das wollte man der Mal in Graz unbedingt verhindern. Der Wille war da und auch stark, nur Bartynskis Fleisch eindeutig noch stärker. Mit 230 Rushing Yards und 5 Touchdowns zeigte der Hohenemser Neuzugang erstmals in dieser Saison groß auf und trug damit wesentlich zum Sieg der Devils bei. Bartynski wurde im ersten Match (damals noch ohne HC Ron Anzevino) von den Raiders kaltgestellt. Auch beim Sieg gegen die Dragons vermochte er noch nicht so Recht zu überzeugen. Von einem Fehlkauf war gar schon die Rede. Kritiker bemängelten ein uninspiriertes Geradeauslaufen und eine zu schwache O-Line für einen zwar starken, aber nicht gerade ideenreichen RB. Bis zum kommenden Match der Blue Devils (am 8.5. zu Hause gegen die Vikings wird das Herrenried Stadion wohl aus allen Nähten platzen) wird man wohl eine kurze Schweigephase und Gedenkandacht halten müssen, oder - am Einfachsten - die plötzlich ganz starke Devils O-Line bewundern?

Der 25-jährige scheint sich im dritten Match Warmgelaufen zu haben. Die Giants sind allerdings auch Bartynskis Lieblingsgegner. Ganz anders die Vikings, von denen er ein wenig Respekt zeigt. Im Vorjahr hatte man ihn auf der Hohen Warte beim Eurobowl Finale fest im Griff. In Dornbach zeigt man sich uninteressiert bis hochmütig was Bartynski angeht. Cornerback Daniel Fettner ist „froh“ gegen ihn spielen zu können, da er „sehr smooth rüberkommt“, ganz anders als noch sein Vorgänger Jamie Kimbrough, den Fettner als wesentlich härteren Gegner einstuft. Ebenso wenig Respekt zeigt Vikings Manager Alfred Neugebauer (als Ex Mr. Austria an Muskulöses ja gewöhnt) vor Bartynski: „Die Kinokette als Tätowierung am Bauch (Anm.: Bartynski hat eine Cineplexx Tatoo) ist wohl das Interessanteste an ihm. Im Eurobowl Finale voriges Jahr ist er mir erst nach dem Spiel aufgefallen. Hübsche Muskeln, welche Position hat er schnell gespielt?“

Diese für die Vikings doch sehr auffallend legere Art einen Gegenspieler zu beurteilen macht uns doch ein wenig stutzig. So demonstrativ uninteressiert ist man ansonsten nie. Wollte man Bartynski heuer gar in einem violetten Dress lieber gesehen haben? Egal. In Wahrheit weiß man dort natürlich, dass der Herr auch für die Vikings Defense eine Herausforderung darstellt, zudem will man einen gehypten Spieler, der bis zum letzten Match nicht wirklich viel gezeigt hat in dieser Saison, auch genau so klein halten und nicht Groß reden. Die Wikinger sind insgeheim gewappnet und erwarten ein schweres Match kommenden Sonntag in Hohenems. Wahrscheinlich ihr schwerstes bis zum 4.6. gegen die Raiders am Tivoli.

Teamnews: Graz Giants
Teamnews: Blue Devils

Öko Box Graz Giants vs Cineplexx Blue Devils (55:56)
(14-14 / 7-7 / 0-0 / 28-28 / OT 6-7)

Stadion: Graz - Eggenberg, Kickoff: 15:00 Uhr, 550
Schiedsrichter: Arnold / Lair / Windsteig / Ladinig / Zemsauer E.

Football-Austria.com Spielbewertung (max. 10 Balls)
Spielniveau:
Ambiente:
Unterhaltungswert:
Burgertest: essbar + Ekmecic, also:

Football-Austria.com MVPs:
Martin Grassegger (Graz Giants)
Keath Bartynski (Blue Devils)

Spielverlauf:
1. Qu.:
Min. 9:11; Rushing TD Armando Ponce de Leon (# 15) PAT good
7:0
80 yard Lauf von Keath Bartynski (# 3) TD; PAT good
7:7
Min. 7:49; TD Graz Giants Martin Grasseger (# 11) PAT good
7:14
15 yard Lauf TD Keath Bartynski (# 3) PAT good
14:14
2. Qu.:
Min. 2:57; TD (# 84, GG) PAT good
21:14
Min. 2:00; TD Keath Bartynski (# 3) PAT good
21:21 (Halbzeitstand)

Stimmen zur Halbzeit:

Armando Ponce de Leon (GG): Ein enges Spiel, wir werden alles versuchen die Partie in der zweiten Halbzeit für uns zu entscheiden; kurz vor Ende der ersten Halbzeit habe ich einen harten Hit von Christian Steffani bekommen, bin aber O.K. und werde weiterhin alles geben;
Bernhard Kamber (BD): Wir erwarten uns, obwohl wir hier Aussenseiter sind, den Sieg in der zweiten Halbzeit, da unser Runningback Keath Bartynski zur Hochform aufläuft und sich seinem üblichen Graz-Giants Standard annähert (Anm.: 222 yards im Vorjahr mit den Bergamo Lions)

3. Qu.:
21:21 weiterhin; beide Mannschaften wirken nach der Halbzeitpause sehr müde;
4. Qu.:
Die Blue Devils gehen erstmals durch einen Pass von John Abner (# 11) auf Ekrem Tara (# 36) in Führung PAT good
21:28
TD Martin Grassegger (#11) PAT good;
28:28
Min. 7:35; TD Pass von Leslie Courtemanche (# 5) auf Armando Ponce de Leon (# 15); PAT good;
35:28
Min 6:51; TD Keath Bartinsky (# 3) PAT good;
35:35
Min. 6:01; 10 yards Lauf durch Martin Grasseger (# 11) PAT no good;
41:35
Min. 4:38; TD Keath Bartinsky (# 3) PAT good;
41:42
Min. 0:28; TD Martin Grasseger( # 11) (4. Versuch und 20 yards) 2PC good
49:42
Min. 0:13; 45 yards TD Pass von Jon Abner (# 11) auf Christian Steffani (# 83) PAT good ;
49:49 (Ende der regulären Spielzeit)
OVERTIME
TD durch Christian Kranz (# 10) GG, PAT no good;
55:49
TD durch Jon Abner (# 11)PAT good;
55:56 (Endstand)

Quick Statistics:
Rushing Yards: Devils: 256; Giants: 145
Passing Yards: Devils: 183; Giants: 336
Kickoff Return Yards: Devils: 100 (7); Giants: 137 (7)
Strafen/Yards: Devils 7/53; Giants 5/37
Ballbesitz: Devils: 42,28 min.; Giants 17,32 min.
Individual Stats:
MVP Keath Bartinsky (BD, # 3) 230 Yards, 5 Touchdowns, Durchschnitt: 7,9 Yards/29 Laufversuche;
Christian Kranz (GG, # 10) 4 Pässe gefangen 103 yards gesamt;
Leslie Courtemanche (GG, # 5) 4 Touchdowns, 336 yards gesamt;