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Mittwoch, Februar 02, 2011

Düsseldorf: Wissenschaftliche Studie über das Panther-Publikum veröffentlicht

Im Zuge einer wissenschaftlichen Studie an der Sporthochschule Köln, erhob Gregor Schuh (Diplom Sportwissenschaftler) in der abgelaufenen Saison, während des Heimspiels der Düsseldorf Panther gegen die Cologne Falcons, Daten zur soziologischen Struktur des Publikums des Traditionsvereins aus der Landeshauptstadt. Ziel dieser Publikumsuntersuchung war es, verschiedene Informationen über die Zusammensetzung ihrer Zuschauerschaft, deren Interessen, Motive, Meinungen, Bewertungen und Bedürfnisse zu analysieren. Dafür wurden 450 Fragebögen wissenschaftlich ausgewertet. Nun liegen den Raubkatzen die Ergebnisse vor.

Die Studie erläutert, wie die demographische Struktur des Publikums der Panther ist und wie American Football in Deutschland langfristig erfolgreicher werden könnte. Die gewonnenen Daten können dazu genutzt werden, Rahmenbedingungen und Abläufe an den Spieltagen den Bedürfnissen der Zuschauer anzupassen und zu optimieren. Ein weiterer großer Nutzen erbringt das Einsetzen von Teilen der Studie in Sponsoren- und Kooperationsgesprächen. So ist es nun möglich, den potentiellen Sponsoren eine definierte Zielgruppe vorzustellen.

Zunächst ist es dem Bundesligisten gelungen, das Fachpublikum von Rhein Fire zu den Heimspielen in das Stadion des VfL Benrath zu locken und zu binden. Gut zwei Drittel der Besucher waren regelmäßig bei den Partien des NFLE-Teams zu Gast.

Insgesamt weist die Publikumsstruktur weitestgehend große Ähnlichkeiten zu der von Rhein Fire auf. Lediglich in der Altersstruktur gibt es größere Unterschiede. Das Durchschnittsalter liegt unter den Besuchern des Aufsteigers bei 39 Jahren. Damit gehören die Fans im Durchschnitt zu den ältesten innerhalb der Sportveranstaltungen in Düsseldorf. Die Raubkatzen bestechen aber auf der anderen Seite durch einen überdurchschnittlich hohen Anteil weiblicher Anhänger, der sogar noch über den des mittlerweile aufgelösten NFLE-Teams von Rhein Fire liegt. Im Vergleich mit anderen Sportpublika haben die Panther relativ viele Zuschauer mit einem hohen Ausbildungsgrad. 44 Prozent der Panther-Zuschauer haben Abitur oder einen Hochschulabschluss. Zwei Drittel der Befragten stehen im Berufsleben, von denen fast die Hälfte als Angestellte tätig ist.

Mehr als ein Drittel stammt aus den umliegenden Städten Düsseldorfs. Vorwiegend wird das Spiel mit Freunden oder mit dem Partner besucht. Über die Hälfte der Zuschauer kauft eine Tageskarte. Erfreulich für die Sponsoren ist, dass mehr als zwei Drittel aller Befragten mindestens einen Sponsor nennen konnte. „Die Studie bereiten wir jetzt auf, sodass wir sie in Sponsoren- und Kooperationsgesprächen einsetzen können. Die Zielgruppe, die unsere Spiele besucht ist überaus interessant,“ erläutert Vorstandsmitglied Marcel Friedrich „zumal wenn man bedenkt, dass 47% eher das Produkt eines Sponsors bevorzugen würde, anstelle das der Konkurrenten.“

Das Publikum ist mit den Rahmenbedingungen des Spiels weitgehend zufrieden. Die Bewertung der Befragten liegt zwischen „gut“ und „zufriedenstellend“. Besonders sind die Zuschauer mit der Stimmung, der Musik, den Cheerleadern und dem Kartenvorverkauf zufrieden. Auch die Akustik im Stadion, die Qualität des gastronomischen Angebots sowie die Eintrittspreise werden als „gut“ wahrgenommen. Unzufrieden sind die Anhänger hingegen mit der Qualität der Berichterstattung über den Verein in den Medien. Diese wird nur knapp mit zufriedenstellend eingestuft. Mit 71 Prozent wird sich am häufigsten im Internet über die Panther informiert. „Wir können mit den neuen Medien vor allem das junge Publikum ansprechen. Verstärkt setzen wir auf Facebook, Iphone App und Twitter. Die neue Homepage kommt im März, die die Nutzung neuer Medien noch weiter vereinfachen wird“, erklärt Friedrich. „Dazu hoffen wir, dass die Berichterstattung, vor allem im Radio, jetzt durch die Erstligazugehörigkeit verbessert wird - wir haben bereits Gespräche mit Antenne Düsseldorf geführt. Die Unzufriedenheit unserer Fans über die Berichterstattung ist dort bekannt und man hat sich kooperativ gezeigt.“

Das Hauptinteresse der Anhängerschaft liegt in dem eigentlichen Football-Spiel. Nur jeder zehnte Zuschauer interessiert sich für die zusätzlichen Veranstaltungsangebote. Dabei ist der Anteil an weiblichen Interessenten etwas höher. Besonders die älteren Fans sind fast ausschließlich am Spiel interessiert. Jedoch empfinden zwei Drittel aller Besucher, dass ein gelungenes Rahmenprogramm zu einer Sportveranstaltung dazu gehört. Dadurch, dass man bisher, laut Studie, fast ausschließlich das Fachpublikum angesprochen hat, ist das Potential in der Landeshauptstadt und Umgebung, wie Rhein Fire es gezeigt hat, für das Eventpublikum riesig. Hier gilt es nun nachzulegen: „Die Studie hat deutlich gezeigt, welches Potential Football in und um Düsseldorf hat. Vor allem, wenn man den Vergleich zu Rhein Fire von 2006 heranzieht. Was uns fehlt ist ein kleines Event- und Marketingbudget. Eine vergleichbare Studie von Rhein Fire zeigt, in welchen ehemaligen Fire-Gebieten wir guten Zulauf haben und wo wir einfach wieder verstärkt hin müssen. Doch es steht und fällt mit dem Event, welches vor dem Spiel, wie zu Rhein- Fire-Zeiten, geboten werden muss. Mit 20.000€ wäre ein solcher Rahmen ohne weiteres darstellbar. Das sind bei neun Spielen etwas über 2.000€ pro Spiel. Doch bräuchte man darüber hinaus noch zirka weitere 20.000€ für die Saison, um die Spiele in gebührenden Maße zu bewerben. Dann bin ich mir sicher, dass wir mittelfristig hier 4-5.000 Zuschauer dauerhaft nach Benrath holen können.“, so Marcel Friedrich.

Samstag, Februar 20, 2010

GFL: Marburg Mercenaries Zugänge

Die Secondary rüstet auf
(atb). Das Defensive Backfield der Marburg Mercenaries galt in der jüngsten Vergangenheit so ein bisschen als das Sorgendkind des Vereines. Dies war vor allem der stets dünnen Personaldecke geschuldet und so verwundert es wenig, dass ein Hauptaugenmerk in der „off season“ der qualitativen and quantitativen Aufwertung gerade dieses Mannschaftsteiles galt. Mit Fug und Recht kann man inzwischen konstatieren, dass sich die Mühen gelohnt haben, denn mit Lelan Brickus, Joel Abongi und Jeffrey Jampoh wechseln gleich drei ehemalige Weinheim Longhorns an die Lahn.

Die footballerische Laufbahn von Lelan Brickus ist ohne Wenn und Aber als illuster zu bezeichnen. Was als 13jähriger bei den damaligen Heidelberg Black Knights begann führte den Safety über die Jugend der Darmstadt Diamonds bis in die NFL-Europe, in welcher er von 2000-2004 für Berlin Thunder auflief. Die Bundesliga sah in dieser Zeit Stationen in Aschaffenburg, München und Rüsselsheim und zahlreiche Berufungen in den Kader der Nationalmannschaft. Der erste herbe Rückschlag auf der Karriereleiter erfolgte dann 2003 in Form eines Kreuzbandrisses, der ihn dazu veranlasste 2005 zunächst in das Coaching bei den Diamonds einzusteigen um sich stetig wieder an seine körperliche Fitness heranzukämpfen. Doch der Weg war ein steiniger und erst 2008 konnte Brickus dann wieder „richtig spielen“, wie er es ausdrückt. Ein letzter Trikotwechsel folgte 2009 in jenes der Longhorns, bevor es ihn dieses Jahr zusammen mit alten Weggefährten nach Marburg verschlägt. „Viele meiner jetzigen Mitspieler kenne ich ja bereits und ich freue mich einfach darauf, eine gute Saison zu spielen in der vieles möglich ist.“

Joel Abongi kommt ursprünglich aus Saarbrücken. Der 28jährige Kaufmann im Groß-, und Außenhandel startete 1995 bei den Saarbrücken Wölfen ist vielen Footballfans aber wohl eher ein Begriff als Teil der Meistermannschaft der Darmstadt Diamonds Jugend im Jahre 2001. 2002 ging es wieder zurück in die Heimat, bevor er 2003 bei den Stuttgart Scorpions anheuerte. Nach einer Pause von zwei Jahren gelang 2005 das Comeback bei den Darmstädtern, von denen er sich nach dem Abstieg aus der GFL 2009 Richtung Weinheim verabschiedete. Bei den Mercenaries soll Abongi, der auch als Outside Linebacker eingesetzt werden kann, eine gewichtige Rolle im Defensivverbund von Head Coach Joe Roman spielen.


Bei Jeffrey Jampoh spielte der Football lange keine wirklich große Rolle. Der 23jährige Jura Student aus Heidelberg spielte erst 10 Jahre Basketball, bevor er sich 2009 den Weinheim Longhorns anschloss. Schnell wurde klar, dass hier großes Talent vorhanden ist, eine Einschätzung, die im übrigen auch Coach Roman seit dem ersten offenen Training in Marburg aus dem Dezember teilt. „Es ist zwar noch vieles ein wenig roh was Jeffrey macht, aber die Anlagen sind unzweifelhaft da und ich werde ihn auf einigen Positionen testen. Gut möglich, dass er am Ende als Receiver für uns aufläuft.“, so der US-Amerikaner der sich schon jetzt auf die neue GFL- Saison freut. „Der Erfolg einer Saison hängt zwar von vielen Faktoren ab, aber mit einem solchen Kader ist dieses Jahr einiges möglich.“

Montag, Februar 15, 2010

GFL: Mercenaries verstärken die Defense

Mit Daniel McCray und Eric Hoerl werden in der kommenden GFL- Saison zwei ehemalige Linebacker aus Weinheim das Trikot der Mercenaries tragen. Nach etlichen Stippvisiten beim Training der „Söldner“ entschieden sich die Beiden zu einem Engagement an der Lahn. Präsident Carsten Dalkowski ist sehr froh über diese Entwicklung, die er keinesfalls als abgeschlossen betrachtet: „Wir werden in naher Zukunft noch einige weitere Neuzugänge präsentieren können. Zwar muss man mit Vorhersagen immer vorsichtig sein, allerdings haben wir dieses Jahr auf dem Papier einen sehr starken Kader.“

Den 30jährige US-Amerikaner Eric Hoerl verschlug es 2003 dank einer Deutschen Frau nach Magdeburg wo er zwei Jahre für die heimischen Virgin Guards auflief. Ein Jobangebot verschlug den Mann aus Milwaukee im US-Bundesstatt Wisconsin anschließend nach Frankfurt am Mai, wo er sich den Darmstadt Diamonds anschloss, für die er drei Spielzeiten aktiv war, bevor er 2009 in Weinheim unter Head Coach Shawn McBrayer spielte. Hoerl, der sowohl Outside-, als auch Inside Linebacker spielen kann, freut sich auf die Herausforderung Marburg und die Chance unter Coach Roman in dessen berühmt, berüchtigter „4-4 Defense“ spielen zu können.

Daniel McCray gehörte die letzten Jahre zu den auffälligsten Akteuren der Weinheim Longhorns. Ursprünglich aus der Jugend der Heidelberg Bulls, war er ein integraler Part der erfolgreichen GFL-Jugend in Weinheim. Logische Konsequenz der überragenden Leistungen war 2004 die Berufung in die Junioren Nationalmannschaft. Bei den Seniors folgten ganz unterschiedliche Erfahrungen. Nach dem Aufstieg in die GFL 2006 sah das Jahr 2007 eine Knöchelverletzung, 2008 einen munteren Wechsel zwischen beiden Seiten des Balles und erst 2009 wurde McCray dann fast ausschließlich auf der Position des Outside Linebackers eingesetzt, eine Position, die Coach Roman wohl auch in Marburg für den Mann aus Speyer vorgesehen hat. Kürzlich erreichte den Neu Marburger dann auch die Berufung in den erweiterten Kader der Nationalmannschaft für das Spiel gegen Japan im April.

Head Coach Joe Roman wird nächste Woche in Marburg erwartet, um die Vorbereitungen auf die Saison in Angriff zu nehmen.

Sonntag, Februar 14, 2010

Assindia Cardinals stellen Weichen für die GFL-Saison

Die Assindia Cardinals haben die Planungen für die GFL-Saison 2010 aufgenommen. Neben den beiden US-Amerikanern Ben Widmyer und Bryant Cornell verstärken fünf Spieler aus der Region die Essener. Neu im Trainerstab ist Erskine Baker.

Erskine Baker wird die Widereceiver der Assindia Cardinals betreuen und zusätzlich als „Speed Coach“ sämtliche Spieler des Kaders positionsgerecht schneller machen. Baker, der hauptberuflich an einer Essener Sprachschule tätig ist, betreut außerdem die Mönchengladbach Mavericks und Düsseldorf Panthers. Seine erste Station in Deutschland waren die Cologne Falcons. In den Vereinigten Staaten entwickelt Erskine seit 2007 Trainingspläne im Auftrag des KLW Athlete Managements.

Nachfolger von Santtu Äyräväinen, der wieder in seiner Heimat Finnland spielt, wird Middle-Linebacker Bryant Cornell. Der 22-Jährige spielte von 2005 bis 2008 für die Oregon State University, er führte seine Mannschaft zweimal zum El Paso Sun Bowl und einmal zum Emerald Bowl. Für den Hobby-Gitarristen hat der Umzug nach Europa nicht nur sportliche Gründe: „I hope to gain a cultural experience by playing football in Germany as well as continue to participate in the game I love.” Zweiter Neuzugang aus Übersee ist Quarterback Ben Widmyer. Der 22-Jährige spielte von 2005 bis 2008 für die Wofford Terriers College-Football.

Zurück in Reihen der Assindia Cardinals ist Thilo Stukator. Sein letztes Spiel für die Essener bestritt der Runningback in der Aufstiegsrunde 2007 gegen die Magdeburg Virgin Guards. Wegen einer Fußverletzung setzte Stukator zunächst mit dem American Football aus und konzentrierte sich auf seine berufliche Laufbahn. Mit dem Bochumer Fabian Steenker konnte ein Quarterback mit Regionalligaerfahrung (Bochum Cadets) verpflichtet werden. Der 25-jährige Polizeibeamte spielt bereits seit 14 Jahren American Football. Dave Nash wechselt von der Landes- in die Kulturhauptstadt. Der 24-Jährige kann als Widereceiver eingesetzt werden. Mit 19 Jahren noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung ist Runningback Sascha Orlic, der aus der Jugend der Mülheim Shamrocks in den Seniorenbereich nach Essen wechselt. Erfahrung für die Defense Line bringt Christian Poltermann mit. Der 29-Jährige kommt von den Gelsenkirchen Devils.

Sonntag, Januar 10, 2010

Deutscher Meister rüstet auf! – Talib Wise wird Hauptstadt Footballer.

Nach der Vertragsverlängerung von O-Liner Andre Mathes, kann Head Coach Shuan Fatah nun die zweite Neuverpflichtung des Deutschen Meisters bekanntgeben. Der US-Amerikaner Talib Wise wechselt vom Rivalen, den Dresden Monarchs, zu den Berlin Adlern.

„Würde mich jemand fragen, welcher Spieler mich im letzten Jahr am meisten beeindruckt hatte, dann fällt mir eigentlich nur ein Name ein – Talib Wise. Das bedeutet schon etwas, da ich ja in meinem eigenen Team super Athleten und Playmaker habe. Ich habe fast alle Top Spieler in Europa beobachten können, aber Talib Wise ist einfach eine Nummer für sich!“, schwärmt Head Coach Shuan Fatah von seiner Neuerwerbung.

Der 27-jährige Wise ist ein wahres Multitalent. Schon im College, an der Universität of Nevada, wurde er als RB und WR im Angriff eingesetzt und half auch in der Verteidigung aus. Wise konnte sich auch einen Namen als brandgefährlicher Returner machen. Nach einem Gastspiel in der National Football League, bei den Chicago Bears, heuerte er beim Arena 1-Team der Arizona Rattlers an. In den Jahren darauf war er Starspieler der New Orleans Voodoo und bei Chicago Rush ebenfalls in der AFL1. In der letzten Saison nahmen ihn die Dresden Monarchs unter Vertrag, bei denen er der absolute Star war, und ein Garant für deren Einzug in die Play Offs.

Wise bringt bei 1,82 m Körpergröße 90 Kg auf die Waage und kann diese auf dem Footballfeld perfekt einsetzen. In der vergangenen Saison erzielte der sympathische US-Amerikaner im Angriff 13 Touchdowns. Aber auch in der Defensive (5 INT, 1 TD) und den Special Teams (1 TD) konnte sich Wise in die Statistikbücher eintragen.

„Talib hatte mit seiner Vielseitigkeit nicht nur uns vor eine harte Probe gestellt. Ich bin froh, dass er nun die Schwingen auf dem Helm hat, und nicht mehr für den Gegner aufläuft. Neben seinen spielerischen Fähigkeiten hat mich auch seine Professionalität schwer beeindruckt. Er arbeitet hart und kompromisslos auf dem Footballfeld und birgt eine ständige Gefahr für den Gegner.“, sagte Adler Head Coach Shuan Fatah.

Wise wird mit der Trikotnummer 3 für die Adler auf Punktejagd gehen. Bereits Mitte März wird er in Berlin erwartet und sein erstes Spiel als Hauptstadt Footballer gegen die Prague Panthers im Eurobowl-Vorrundenspiel bestreiten.

Mittwoch, Januar 06, 2010

Mathes bleibt ein Adler - Nationalspieler verlängert Vertrag beim Deutschen Meister!

Die Footballer der Berlin Adler können weiter auf die Dienste von Nationalspieler Andre Mathes bauen. Schon vor dem Jahreswechsel unterschrieb der Offensive Liner seinen Vertrag in Berlin.

Mit der Vertragsverlängerung von Mathes stehen die Eckpfeiler der Angriffslinie für die kommende Saison, in der es für den Berliner Traditionsclub um die sechste Titelverteidigung geht. Mathes wechselte in der vergangenen Saison von Marburg in die Hauptstadt und war eine Schlüsselfigur für das gefährliche Laufspiel von German Bowl MVP David McCants.

„Einen Spieler wie Andre im Team zu haben ist für jedes Team wie ein Sechser im Lotto. Seine Erfahrung gibt er an jüngere Spieler weiter und glänzt zudem mit Top-Leistungen auf dem Feld.“, schwärmte Offensive Coordinator Lee Rowland, der ebenfalls seinen Vertrag beim Deutschen Meister verlängerte.

Somit wird der gebürtige Mainzer auch in diesem Jahr seine 2-Meter Statur und 150 Kilogramm Körpergewicht für die Hauptstadt Footballer einsetzen. Für welchen Spielmacher Mathes in der kommenden Saison den Rücken freihält ist noch ungewiss. Derzeit laufen die Verhandlungen mit zahlreichen Akteuren. Der letztjährige Quarterback Jon Grant wird es aller Voraussicht nach nicht sein.

„Wir sind aktuell mit vielen Spielern im Gespräch. Grundsätzlich wählen wir erst Ende Januar einen Spielmacher aus. Dann ist die College-Saison beendet und es gibt zusätzlich neue Talente am Markt.“, kommentierte Adler Head Coach Shuan Fatah die Frage nach dem neuen Spielmacher für die Saison 2010.

Derzeit befinden sich die Berlin Adler im Wintertraining. „Wir arbeiten hart an unserer Kondition. In dieser Saison sind wir die Gejagten. Jeder wird versuchen, uns einen Stein in den Weg zu legen. In unserem Sport ist der Winter gehasst. In dieser Jahreszeit muss man den Schweinehund überwinden und hart trainieren um die Lorbeeren im Herbst ernten zu können.“, meint Defensive Liner Dominic Gast.

Donnerstag, September 03, 2009

Am Samstag kommt Essen zum Viertelfinale

Der beste Laufangriff trifft auf den besten Passangriff der Bundesliga / spannendes Spiel wird erwartet
Von Axel Streich

Seit Wochen fiebert man in Schwäbisch Hall dem Viertelfinale um die deutsche Football-Meisterschaft entgegen. Am Samstag ist es nun soweit: Um 16:00 Uhr beginnt die Partie zwischen den Schwäbisch Hall Unicorns und den Essen Assindia Cardinals im Haller Hagenbachstadion, in der beiden Kontrahenten ein Sieg zugetraut wird.

Es ist Playoff-Zeit und die deutsche Footballszene diskutiert in diesen Tagen wieder wild die Siegchancen in den vier Viertelfinalbegegnungen. Am unsichersten ist sich die Gemeinde dabei bei der Prognosen für die Partie zwischen den Unicorns und den Cardinals und das aus gutem Grund: Laut Bundesliga-Statistik trifft am Samstag in Hall mit der Offense aus Essen der mit 247 durchschnittlichen Rushing-Yards pro Spiel beste Laufangriff auf den besten Passangriff der Liga aus Schwäbisch Hall (299 Passing-Yards pro Spiel). Erwartet wird deshalb ein knappes Spiel mit vielen Punkten.

Das trifft auch die Erwartungshaltung von Unicorns-Headcoach Siegfried Gehrke: "Essen ist ein starker Gegner und ich erwarte ein sehr spannendes Spiel." Gehrke kennt die Stärken seiner Kontrahenten: "Die Cardinals leben vom Laufspiel und das mit großem Erfolg. Sie spielen sehr gekonnt ein variables und schnelles Angriffssystem, das immer gefährlich und schwer zu stoppen ist."

So haben die GFL-Aufsteiger mit dieser Offense auch in der GFL-Nord für einiges Aufsehen gesorgt und selbst den haushohen Favoriten aus Kiel und Berlin in den Punktspielen große Probleme gemacht. Auch deshalb sind die Assindia Cardinals, die in der Tabelle die amtierenden deutschen Meister aus Braunschweig hinter sich lassen konnten, in der GFL-Nord das Überraschungsteam der Saison 2009.

Diesen Titel dürfen im Süden sicher die Unicorns für sich proklamieren. Nach der unglücklichen Saison 2008 hatte kaum jemand damit gerechnet, dass die TSG-Footballer in diesem Jahr sehr souverän die Südmeisterschaft feiern dürfen. Nur drei Punkte musste man abgeben und in Heimspielen ist man 2009 nicht nur zur Freude der Zuschauer im Hagenbachstadion bislang ungeschlagen.

Die erste und seither letzte Playoff-Teilnahme der Essener liegt bereits 23 Jahre zurück. Die Unicorns können hingegen auf sieben Viertelfinal-Spiele in den letzten acht Jahren blicken und einmal (2005) schafften sie bereits den Sprung ins Halbfinale. Dass dieser Erfahrungsvorsprung aber kein Vorteil für die TSGler sein muss, weiß auch Siegfried Gehrke: "Die Cardinals haben als Aufsteiger überhaupt nichts zu verlieren. Der Druck lastet da als Südmeister und Heimteam eher auf uns", meint der Haller Headcoach.

Während die Cardinals am Samstag ohne personelle Sorgen antreten werden, müssen die Unicorns ohne Defense-End Jonathan Spring auskommen. Er musste sich aus beruflichen Gründen bereits im August Richtung Heimat USA verabschieden. In die Startformation der Haller Defense wird deshalb Bruno Michitti aufrücken. Außerdem unterbricht Linebacker Hannes Dierolf eigens für die Playoffs sein Auslandspraktikum in England.
Foto: Dieter Hess

Montag, August 24, 2009

Cardinals verlieren in Dresden

Play-Offs noch möglich
Die Assindia Cardinals müssen um den Einzug in die Play-Offs zittern, haben aber noch alle Möglichkeiten selbst in der Hand. Bei den Dresden Monarchs kassierte der Aufsteiger eine 27:34-Niederlage (14:13, 7:0, 0:14, 6:7), die durch ein schwaches drittes Viertel besiegelt wurde. Vor 1.926 Zuschauern im Heinz-Steyer-Stadion waren die Assindia Cardinals den Gastgebern über weite Strecken ebenbürtig. Am Ende stand jedoch die sechste Niederlage in der laufenden Meisterschaft. 24 Stunden später war klar, dass die Play-Off-Ränge aber noch in Reichweite bleiben...

Im ersten Spielabschnitt lieferten sich beide Mannschaften ein Punktefestival. Mit einem Fumble Recovery durch Greg Miletic und einem 3-Yard-Lauf von Ronald Curley legte der Aufsteiger zweimal vor. Die Monarchs antworteten jeweils postwendend, so dass die Assindia Cardinals das erste Viertel mit einem hauchdünnen 14:13 für sich entscheiden konnten. Durch einen 6-Yard-Lauf von Brandon Emeott konnten die Essener die Führung bis zur Pause auf 21:13 ausbauen.

Nach dem Seitenwechsel lief nichts mehr zusammen. Nach einer Verletzungspause von Florian Hartmann war der Bruch im Spiel nicht mehr zu übersehen: Die Hausherren drehten das Spiel mit einem 55-Yard-Run und einem 90-Yard-Interception-Return. Zwar konnte Emeott im Schlussabschnitt einen 23-Yard-Pass von Curley in der Endzone zum Touchdown aufnehmen, doch die Führung wechselte nicht mehr, da Kicker Sascha Jungblut den Extrapunkt verpasste. Beim Stand von 27:27 wechselte der Ballbesitz zugunsten der Gastgeber, die mit einem Touchdown plus Extrapunkt 8:18 Minuten vor der Schlusssirene die Entscheidung erzielten. Die letzten Essener Angriffsversuche verpufften an der 10-Yard-Linie. „Da war mächtig Sand im Getriebe“, ärgerte sich Cardinals-Präsident Wilfried Ziegler. Sein Fazit fiel eindeutig aus: „Dresden war absolut schlagbar. Wir haben den Ball bewegen und passen können. Wir hatten alle Möglichkeiten! Es waren individuelle Fehler dabei, die einfach nicht mehr vorkommen dürfen.“

Aufgrund der Niederlage in Dresden ging der Blick der Assindia Cardinals am Sonntagnachmittag nach Berlin: Durch das 20:7 der Adler gegen die Braunschweig Lions haben die Essener die Möglichkeit, die Niedersachsen im Nachholspiel gegen Dresden noch abzufangen. Am kommenden Samstag kommt es im Sportpark „Am Hallo“ zum Rückspiel gegen die Monarchs. Beginn im Sportpark „Am Hallo“ (Ernestinenstraße 57, 45141 Essen) ist um 15 Uhr. Nicht dabei ist in diesem Spiel Lenni Gödde, der derzeit an einer Handverletzung laboriert. Sebastian Marquard, der wegen eines Magen-Darm-Infektes am Samstag fehlte, sollte in sechs Tagen wieder zur Verfügung stehen.

Die Assindia Cardinals brauchen im letzten Gruppenspiel der GFL-Nord mindestens einen Punkt, um die Braunschweig Lions noch von Platz vier zu verdrängen. Dass der Aufsteiger den amtierenden Meister noch hinter sich lassen kann, ist sicherlich die große Überraschung der GFL 2009.

1. Quarter:
0:6 (Touchdown Miletic), 0:7 (Point After Touchdown Jungblut), 6:7, 7:7, 7:13 (Touchdown Curley), 7:14 (Point After Touchdown Jungblut), 13:14;
2. Quarter:
13:20 (Touchdown Emeott), 13:21 (Point After Touchdown Jungblut);
3. Quarter:
19:21, 20:21, 26:21, 27:21;
4. Quarter: 27:27 (Touchdown Emeott), 33:27, 34:27.
Pressemeldung Assindia Cardinals

Niederlage nach großem Kampf

Die Marburg Mercenaries konnten mit erhobenen Köpfen die lange Heimreise antreten. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie hieß es bis zur Mitte des letzten Spielviertels 7:7 Unentschieden.

Erst als die starken Gastgeber mit 14:7 in Führung gingen und die Marburger dann in der eigenen Hälfte einen vierten Versuch auspielen mussten, fiel die Entscheidung für die Norddeutschen (21:7).

Interims-Headcoach Filip Pawelka war von der Einstellung seiner "kleinen Truppe" begeistert. "Alle haben aufopferungsvoll und bis zum Umfallen gekämpft, teilweise spielten Marc Spear, Richard Pfeiffer und Marcel Duft sogar Offense und Defense," so der Spielertrainer, der nur insgesamt 30 Mann zur Verfügung hatte.

Bis zur Halbzeit stand es dabei in einem ausgeglichenem Match 7:7 Unentschieden. Die Führung durch den Kieler Sommerfeld konnten die "Söldner" postwendend ausgleichen, die Offense punktete durch einen eleganten Pass von Quarterback Joachim Ullrich auf Wide Receiver Filip Pawelka zum Ausgleich.

Danach entwickelte sich ein munteres Hin- und Her, wobei den Marburgern auch einige Ballverluste und Missgeschicke der Kieler zur Seite standen. Vor über 4500 Zuschauern entwickelte sich der erwartete Schlagabtausch. Allerdings hatte die Verteidigung der Kieler, gespickt mit Nationalspielern und ehemaligen Profis, immer im richtigen Zeitpunkt eine Antwort auf den Angriff um Ullrich und Runningback Sean Cooper. Letzterer konnte durch die Norddeutschen effektiv eingedämmt werden, "nur" 108 Meter erlief der kleine Amerikaner. Was für andere Ballträger ein herausragendes Spiel ist, stellt für Cooper in diesem Jahr eine unterdurchschnittliche Leistung dar. "Kiel war gut auf uns eingestellt, besonders die Defense Line hat uns Kopfzerbrechen bereitet," so Cooper als Resume.

So hielt die Defense der "Baltic Hurricanes" ihre Farben im Spiel, Marburg konnte die Fehler der Kieler Angriffsformation nicht mit Zählbarem beantworten.

So war es schließlich Passempfänger Gregersen, der die Meisterschaftsfavoriten in Front brachte. Einen Pass von QB Callahan über 50 Meter fing der sympathische Hamburger im Dress der Kieler und entschied so das Spiel knapp sechs Minuten vor dem Ende.

Marburg musste nun alles auf eine Karte setzen und spielte einen vierten Versuch in der eigenen Hälfte aus. Diesmal ohne Erfolg und Kiel nutzte den letzten Ballbesitz für sich und erzielte durch WR Langston den Entstand 45 Sekunden vor dem Ende.

Beste Spieler der Marburger waren Sean Cooper mit über 100 Metern erlaufenem Raumgewinn sowie Filip Pawelka. Auf Seiten der Verteidigung sind Jason Kelly, Patrick Trumpfheller und Sean Averhoff zu nennen.

Marburg muss nun am 30. August noch zu Hause gegen Plattling nachsitzen. Bei diesem Spiel wird man sich bereits schon auf den Gegner im Viertelfinale eine Woche später vorbereiten können. Die Dresden Monarchs stehen bereits als Gegner zum Re-Match des letzten Jahres
(Pressemeldung Marburg Mercenaries)

Samstag, August 15, 2009

Live im Internet: Weinheim Longhorns vs. Dresden Monarchs

Zwischenschritt: Weinheim Longhorns vs. Dresden Monarchs
Zwei schwere Spiele gegen den Deutschen Meister aus Braunschweig liegen hinter den Dresden Monarchs. Etwas überraschend konnten die Königlichen beide Spiele gewinnen und haben sich eine bessere Ausgangsposition im Playoff-Rennen verschafft. Doch warten zum Saisonabschluß zwei weitere schwere Partien gegen die Assindia Cardinals.

„Dazwischen“ steht das Rückspiel gegen die Weinheim Longhorns an. Das Hinspiel konnten die Monarchs klar gewinnen. Doch ist die Partie gegen den Süd-Ligisten gerade kein Zwischenspiel ohne Bedeutung. Die Longhorns kämpfen um die Playoffs und gegen die Relegation. Nachdem sie sich von Headcoach Marvin Washington getrennt haben, werden sie besonders gegen die Monarchs auf Revanche für das Hinspiel-Resultat brennen. Die spielerischen Mittel haben sie. Es bleibt die Frage, ob sie auch konditionell und mit genügend Tiefe im Kader bestehen können.

Die Monarchs werden fast in Bestbesetzung auflaufen können. Ein kurzer Urlaub in der Länderspielpause liegt hinter den Spielern. Umso wichtiger ist es, an die beiden kämpferischen Leistungen gegen Braunschweig anzuknüpfen. Mit einem Sieg gegen die Longhorns wären die Monarchs den Playoffs ein entscheidendes Stück näher gekommen – zumal die Lions dann bereits zweimal gegen Kiel gespielt haben werden.

Weinheim Longhorns vs. Dresden Monarchs – Sonntag, 16. August ab 14:45 Uhr auf www.radio.monarchs.de

Dienstag, Juli 07, 2009

German Bowl XXXI in der Commerzbank-Arena - Endspiel am 03.10.2009

Das ist der Hammer für Footballfreunde: passenderweise am Tag der deutschen Einheit, dem 03. Oktober 2009 kehrt American Football zurück auf die große Bühne – in die europäische Heimatstadt dieses Sports, nach Frankfurt am Main. Der Kick-Off für den German Bowl XXXI, das attraktivste Footballspiel Deutschlands startet in der Commerzbank-Arena um 18:30 Uhr.

Bereits zum zweiten Mal nach 2008 findet das Endspiel um die deutsche Meisterschaft in Frankfurt statt. Im vergangenen Jahr sicherten sich die Braunschweig Lions mit 20:14 gegen die Kiel Baltic Hurricanes den begehrten Pokal. Mehr als 16.000 Zuschauer erlebten ein bis zur letzten Sekunde spannendes Finale, das den Besuchern mit Power Party, Cheerleadern und Showprogramm einen rundum zufriedenen Footballtag bescherte.

Die aktuelle Saison der German Football League (GFL) befindet sich bereits in der heißen Phase. Die Berlin Adler stehen momentan ungeschlagen an der Spitze der GFL-Nord. Und auch das hessische Team der Marburg Mercenaries macht sich noch Hoffnungen auf die Spitze in der GFL-Südgruppe. Die Wahrheit wird sich jedoch erst in den Play-Offs zeigen, wenn die acht besten Mannschaften der Saison um den Einzug in den German Bowl kämpfen. Danach stehen dann die Finalisten fest, die in der Commerzbank-Arena aufeinander treffen.

Eintrittskarten für den German Bowl XXXI (ab 10,- bis 35,- Euro) kann man schon jetzt unter 069-1340-400 oder www.germanbowl.de kaufen.

Die Stadt Frankfurt ist seit Jahren das Zentrum des American Footballs in Deutschland. Bereits 1945 fand nach dem Sieg der Alliierten das erste American Football-Spiel auf europäischem Boden im durch die Amerikaner in „Victory Park“ umbenannten Waldstadion statt. 1977 wurde mit den Frankfurter Löwen die erste deutsche Football Mannschaft gegründet. Zur größten Popularität des Sportes verhalf die 1991 gegründete Frankfurt Galaxy, welche bis zur Auflösung 2007 der Zuschauermagnet im europäischen Profifootball war. Auch nach Auflösung der NFL Europa ist die Arena ein bedeutsamer Veranstaltungsort im American Football. 2010 findet die Europameisterschaft in Frankfurt statt, zudem veranstaltet das Stadion jährlich eine große Superbowlparty zum Endspiel der NFL.

Montag, März 02, 2009

Zurück in der Heimat

Berlin Adler verpflichten Top-Verteidiger Sigfrid Franz
Berlin - Nach zwei Jahren in der Fremde kehrt Sigrfrid Franz wieder zu seinem alten Team zurück, nachdem er bei den Braunschweig Lions und Dresden Monarchs Gastspiele hatte.

Mit 1,80 Meter und 110kg bringt Franz die idealen Maße für einen Linebacker mit. Seine erfolgreichste Saison spielte der Berliner letztes Jahr bei den Dresden Monarchs, bei denen er es insgesamt auf 84 Tackles brachte und der absolute Leader einer stark verbesserten Abwehrformation war. Franz geht in seine neunte Saison und will dieses Jahr mit den Adlern hoch hinaus.

Head Coach Shuan Fatah ist froh, dass erfahrene Berliner Spieler wieder zum Team stoßen. »Berlin hat in den letzten 15 Jahren Top-Talente ausgebildet und diese dann immer wieder an andere Teams abgeben müssen. Nun wendet sich das Blatt und die Jungs kommen wieder zurück an die Spree. Eine bessere Bestätigung für unsere Visionen und Pläne gibt es nicht. Ich bin froh, dass Siggi wieder in Berlin spielt, denn er ist jemand der meine Ansprüche und Ideen kennt, und auch außerhalb des Spielfeldes eine wichtige Rolle spielt. Zusammen mit Mario Nowak haben wir jetzt ein Berliner LB Duo in der Mitte der „Gang Black“, welches nicht warten kann auf die Jagd zu gehen.«

Und auch Sigfrid Franz freut sich auf die Saison. »Ich freue mich natürlich darüber, in meiner eigenen Stadt zu spielen. Es ist ein gutes Gefühl wieder die gelben Schwingen zu tragen und in einer so talentierten Mannschaft wie die der Berlin Adler 2009 zu spielen.«

Franz wird mit der Trikotnummer 56 für die Berliner auflaufen. Des Weiteren ist erwähnenswert, dass mit Franz auch DE Tarek Onur Pak nach Berlin wechselt. Pak spielte letztes Jahr ebenfalls bei den Dresden Monarchs und ist mit seinen 193 Metern und 110 Kg eine große Verstärkung auf der Defensive End Position für die Raubvögel. Bereits an diesem Wochenende starteten die Adler mit dem ersten Mini-Camp für die Saison 2009. »Nach drei Monaten Konditionstraining und Krafttraining sind die Jungs heiß auf Action. Wir gehen jetzt in die nächste Phase unserer Saisonvorbereitung und hatten unser erstes Mini Camp an diesem Wochenende in Berlin, welches gleichzeitig der Startschuss für unser Outdoor Training war. In fünf Wochen findet das erste Vorbereitungsspiel statt. Bis dahin ist noch viel zu tun.« So Coach Fatah.