Posts mit dem Label Marburg Mercenaries werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Marburg Mercenaries werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, Februar 20, 2010

GFL: Marburg Mercenaries Zugänge

Die Secondary rüstet auf
(atb). Das Defensive Backfield der Marburg Mercenaries galt in der jüngsten Vergangenheit so ein bisschen als das Sorgendkind des Vereines. Dies war vor allem der stets dünnen Personaldecke geschuldet und so verwundert es wenig, dass ein Hauptaugenmerk in der „off season“ der qualitativen and quantitativen Aufwertung gerade dieses Mannschaftsteiles galt. Mit Fug und Recht kann man inzwischen konstatieren, dass sich die Mühen gelohnt haben, denn mit Lelan Brickus, Joel Abongi und Jeffrey Jampoh wechseln gleich drei ehemalige Weinheim Longhorns an die Lahn.

Die footballerische Laufbahn von Lelan Brickus ist ohne Wenn und Aber als illuster zu bezeichnen. Was als 13jähriger bei den damaligen Heidelberg Black Knights begann führte den Safety über die Jugend der Darmstadt Diamonds bis in die NFL-Europe, in welcher er von 2000-2004 für Berlin Thunder auflief. Die Bundesliga sah in dieser Zeit Stationen in Aschaffenburg, München und Rüsselsheim und zahlreiche Berufungen in den Kader der Nationalmannschaft. Der erste herbe Rückschlag auf der Karriereleiter erfolgte dann 2003 in Form eines Kreuzbandrisses, der ihn dazu veranlasste 2005 zunächst in das Coaching bei den Diamonds einzusteigen um sich stetig wieder an seine körperliche Fitness heranzukämpfen. Doch der Weg war ein steiniger und erst 2008 konnte Brickus dann wieder „richtig spielen“, wie er es ausdrückt. Ein letzter Trikotwechsel folgte 2009 in jenes der Longhorns, bevor es ihn dieses Jahr zusammen mit alten Weggefährten nach Marburg verschlägt. „Viele meiner jetzigen Mitspieler kenne ich ja bereits und ich freue mich einfach darauf, eine gute Saison zu spielen in der vieles möglich ist.“

Joel Abongi kommt ursprünglich aus Saarbrücken. Der 28jährige Kaufmann im Groß-, und Außenhandel startete 1995 bei den Saarbrücken Wölfen ist vielen Footballfans aber wohl eher ein Begriff als Teil der Meistermannschaft der Darmstadt Diamonds Jugend im Jahre 2001. 2002 ging es wieder zurück in die Heimat, bevor er 2003 bei den Stuttgart Scorpions anheuerte. Nach einer Pause von zwei Jahren gelang 2005 das Comeback bei den Darmstädtern, von denen er sich nach dem Abstieg aus der GFL 2009 Richtung Weinheim verabschiedete. Bei den Mercenaries soll Abongi, der auch als Outside Linebacker eingesetzt werden kann, eine gewichtige Rolle im Defensivverbund von Head Coach Joe Roman spielen.


Bei Jeffrey Jampoh spielte der Football lange keine wirklich große Rolle. Der 23jährige Jura Student aus Heidelberg spielte erst 10 Jahre Basketball, bevor er sich 2009 den Weinheim Longhorns anschloss. Schnell wurde klar, dass hier großes Talent vorhanden ist, eine Einschätzung, die im übrigen auch Coach Roman seit dem ersten offenen Training in Marburg aus dem Dezember teilt. „Es ist zwar noch vieles ein wenig roh was Jeffrey macht, aber die Anlagen sind unzweifelhaft da und ich werde ihn auf einigen Positionen testen. Gut möglich, dass er am Ende als Receiver für uns aufläuft.“, so der US-Amerikaner der sich schon jetzt auf die neue GFL- Saison freut. „Der Erfolg einer Saison hängt zwar von vielen Faktoren ab, aber mit einem solchen Kader ist dieses Jahr einiges möglich.“

Montag, Februar 15, 2010

GFL: Mercenaries verstärken die Defense

Mit Daniel McCray und Eric Hoerl werden in der kommenden GFL- Saison zwei ehemalige Linebacker aus Weinheim das Trikot der Mercenaries tragen. Nach etlichen Stippvisiten beim Training der „Söldner“ entschieden sich die Beiden zu einem Engagement an der Lahn. Präsident Carsten Dalkowski ist sehr froh über diese Entwicklung, die er keinesfalls als abgeschlossen betrachtet: „Wir werden in naher Zukunft noch einige weitere Neuzugänge präsentieren können. Zwar muss man mit Vorhersagen immer vorsichtig sein, allerdings haben wir dieses Jahr auf dem Papier einen sehr starken Kader.“

Den 30jährige US-Amerikaner Eric Hoerl verschlug es 2003 dank einer Deutschen Frau nach Magdeburg wo er zwei Jahre für die heimischen Virgin Guards auflief. Ein Jobangebot verschlug den Mann aus Milwaukee im US-Bundesstatt Wisconsin anschließend nach Frankfurt am Mai, wo er sich den Darmstadt Diamonds anschloss, für die er drei Spielzeiten aktiv war, bevor er 2009 in Weinheim unter Head Coach Shawn McBrayer spielte. Hoerl, der sowohl Outside-, als auch Inside Linebacker spielen kann, freut sich auf die Herausforderung Marburg und die Chance unter Coach Roman in dessen berühmt, berüchtigter „4-4 Defense“ spielen zu können.

Daniel McCray gehörte die letzten Jahre zu den auffälligsten Akteuren der Weinheim Longhorns. Ursprünglich aus der Jugend der Heidelberg Bulls, war er ein integraler Part der erfolgreichen GFL-Jugend in Weinheim. Logische Konsequenz der überragenden Leistungen war 2004 die Berufung in die Junioren Nationalmannschaft. Bei den Seniors folgten ganz unterschiedliche Erfahrungen. Nach dem Aufstieg in die GFL 2006 sah das Jahr 2007 eine Knöchelverletzung, 2008 einen munteren Wechsel zwischen beiden Seiten des Balles und erst 2009 wurde McCray dann fast ausschließlich auf der Position des Outside Linebackers eingesetzt, eine Position, die Coach Roman wohl auch in Marburg für den Mann aus Speyer vorgesehen hat. Kürzlich erreichte den Neu Marburger dann auch die Berufung in den erweiterten Kader der Nationalmannschaft für das Spiel gegen Japan im April.

Head Coach Joe Roman wird nächste Woche in Marburg erwartet, um die Vorbereitungen auf die Saison in Angriff zu nehmen.

Dienstag, Dezember 15, 2009

Mercenaries US-Neuzugang Nummer zwei

Das Receiver Corps wird verstärkt
(atb). Die Planungen der Marburg Mercenaries für die Saison 2010 laufen weiter auf Hochtouren. Konnte man in der letzten Woche die Verpflichtung von Safety Joe Sturdivant bekanntgeben, wurde nunmehr Einigkeit mit einem weiteren „Mustang“ erzielt. Von der Southern Methodist University (Div. I) stößt Zach Sledge zu den Hessen, und wird ein Receiving Corps weiter verstärken, welches im Vergleich zum Vorjahr komplett zusammengehalten werden konnte. Auch Nationalspieler Marcel Duft hat sich inzwischen entschlossen, ein weiteres Jahr im Dress der „Söldner“ dranzuhängen.

Entsprechend gut gelaunt präsentierte sich dieser Tage dann auch Präsident Carsten Dalkowski, der mit Genugtuung zur Kenntnis nahm, dass der Verein um einiges weiter ist, als zum identischen Zeitpunkt 2008. „Letztes Jahr war zu viel Tumult und deswegen sind wir froh darüber, mit der Verpflichtung von Coach Roman, Joe Sturdivant und Zach Sledge noch vor Weihnachten einen Grundstein gelegt zu haben. Mit Pawelka, Duft, Würz, Czapinski und Sledge verfügen wir nun über ausgezeichnete Receiver, die den Vergleich in der GFL nicht zu scheuen brauchen. Weiterhin sind wir auch in den Verhandlungen mit potentiellen Kandidaten für den vakanten Posten des Offensive Coordinators schon sehr weit fortgeschritten.“, so Marburgs „Chef“ zu den jüngsten Entwicklungen.

Sledge hatte sein bestes Jahr an der Universität 2007, als er 729 Yards und 10 Touchdowns für die Mustangs erzielen konnte. Eine Statistik die ihm immerhin eine „Honorable Mention für das Conference USA Team einbrachte. Bei offiziell gestoppten 4.46 Sekunden auf 40 Yards dürfte Zach auch als Returner für die Mercenaries auflaufen. Workouts bei den Dallas Cowboys und in der CFL brachten nicht den gewünschten Erfolg und so spielte Zach noch ein Jahr in der Arena League, bevor er in den Trainerstab der University of Louisiana- Monroe (Div. I) einstieg.

Der Texaner wird im Frühjahr in Deutschland erwartet und ist heiß auf die Aufgabe in der GFL. „Ich wollte unbedingt noch weiter Football spielen und die Tatsache, dass ich dies nun mit einem ehemaligen Mannschaftskollegen und Freund tun kann, ist ein Extrabonus.“

Freitag, Dezember 11, 2009

Mercenaries US-Neuzugang für 2010

Wunschkandidat von Head Coach Roman unterschreibt in Marburg

(atb). Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, heißt es in einem Deutschen Sprichwort und wenn man daran glaubt, dann war der sportliche Weg von Joe Sturdivant schon früh vorgezeichnet. Großvater Tom gewann drei Mal die World Series im Baseball, Onkel Tom Sturdivant brachte es immerhin bis auf die PGA Mini Tour und auch Vater Paul war ein erfolgreicher Middle Linebacker für die Mustangs der Southern Methodist University in Texas.

Diese Universität wählte auch Joe Sturdivant aus, nachdem er zuvor als High School Athlet im US-Bundesstaat Georgia für Aufsehen gesorgt hatte. An der Parkview High School, immerhin zu jener Zeit die Nummer Zwei in den USA, wurde er mit „All State Honors“ auf den Positionen Wide Receiver und Defensive Back dekoriert. CBSsportsline.com machte ihn darüber hinaus zum First Team All Southeast United States als Passempfänger.

An der Southern Methodist University konzentrierte sich Joe dann ganz auf die Defense als Strong Safety, wobei die Auszeichnungen munter weitergingen. 112 Tackles im Jahr 2005 und 109 Tackles in 2006 brachten ihn in die Auswahl der Conference USA, einer Division I Conference mit so namhaften Mannschaften wie Memphis, Houston, East Carolina oder auch Marshall. Seine individuelle Statistik am College liest sich dann auch erwartet beeindruckend: In 28 Spielen brachte es Sturdivant auf 312 Tackles, 5 Interceptions, 27 Pass break ups, 8 forced fumbles, 5 fumble recoveries und 1 blocked kick. Krönung dieser Laufbahn war dann zum Abschluss die Berufung in das renommierte „All Texas Team“ von Dave Campbell.

Der Traum von der NFL-Karriere zerschlug sich trotz der Tatsache, dass Ihn viele Analysten unter den besten 25 Safeties seines Jahrganges gelistet hatten und so verbrachte Sturdivant die Saison 2009 bei den Cineplexx Blue Devils in Hohenems, Österreich. Dort erwies sich der US-Amerikaner unter Head Coach Joe Roman als „iron man“ und tadelloser Sportsmann. 101 Tackles in der Defense standen 730 Receiving Yards gegenüber und auch sein Verhalten abseits des Platzes war jederzeit einwandfrei, wovon sich die Ex-, und nunmehr Neu Mercenaries Nau, Ingravalle und Siebrecht vor Ort überzeugen konnten. „Ich möchte mit diesen Jungs und mit Coach Roman weiter Football spielen und habe mich deshalb schon früh mit Marburg auseinandergesetzt. Die vielen Gespräche haben mich in meinem Entschluss bestärkt nächstes Jahr in der GFL aufzulaufen.“, so Sturdivant zu seiner Entscheidung.

Meldungen aus Österreich, wonach Sturdivant auch nächstes Jahr wieder für die Cineplexx Blue Devils auflaufen würde entpuppten sich als „Zeitungsente“. Eine Zusage des Spielers oder gar Unterschrift lag zu keinem Zeitpunkt vor.

Sturdivant wird bereits Ende Januar in Marburg erwartet, um die Mannschaft bei ihrem „off season program“ zu unterstützen.

Montag, August 24, 2009

Niederlage nach großem Kampf

Die Marburg Mercenaries konnten mit erhobenen Köpfen die lange Heimreise antreten. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie hieß es bis zur Mitte des letzten Spielviertels 7:7 Unentschieden.

Erst als die starken Gastgeber mit 14:7 in Führung gingen und die Marburger dann in der eigenen Hälfte einen vierten Versuch auspielen mussten, fiel die Entscheidung für die Norddeutschen (21:7).

Interims-Headcoach Filip Pawelka war von der Einstellung seiner "kleinen Truppe" begeistert. "Alle haben aufopferungsvoll und bis zum Umfallen gekämpft, teilweise spielten Marc Spear, Richard Pfeiffer und Marcel Duft sogar Offense und Defense," so der Spielertrainer, der nur insgesamt 30 Mann zur Verfügung hatte.

Bis zur Halbzeit stand es dabei in einem ausgeglichenem Match 7:7 Unentschieden. Die Führung durch den Kieler Sommerfeld konnten die "Söldner" postwendend ausgleichen, die Offense punktete durch einen eleganten Pass von Quarterback Joachim Ullrich auf Wide Receiver Filip Pawelka zum Ausgleich.

Danach entwickelte sich ein munteres Hin- und Her, wobei den Marburgern auch einige Ballverluste und Missgeschicke der Kieler zur Seite standen. Vor über 4500 Zuschauern entwickelte sich der erwartete Schlagabtausch. Allerdings hatte die Verteidigung der Kieler, gespickt mit Nationalspielern und ehemaligen Profis, immer im richtigen Zeitpunkt eine Antwort auf den Angriff um Ullrich und Runningback Sean Cooper. Letzterer konnte durch die Norddeutschen effektiv eingedämmt werden, "nur" 108 Meter erlief der kleine Amerikaner. Was für andere Ballträger ein herausragendes Spiel ist, stellt für Cooper in diesem Jahr eine unterdurchschnittliche Leistung dar. "Kiel war gut auf uns eingestellt, besonders die Defense Line hat uns Kopfzerbrechen bereitet," so Cooper als Resume.

So hielt die Defense der "Baltic Hurricanes" ihre Farben im Spiel, Marburg konnte die Fehler der Kieler Angriffsformation nicht mit Zählbarem beantworten.

So war es schließlich Passempfänger Gregersen, der die Meisterschaftsfavoriten in Front brachte. Einen Pass von QB Callahan über 50 Meter fing der sympathische Hamburger im Dress der Kieler und entschied so das Spiel knapp sechs Minuten vor dem Ende.

Marburg musste nun alles auf eine Karte setzen und spielte einen vierten Versuch in der eigenen Hälfte aus. Diesmal ohne Erfolg und Kiel nutzte den letzten Ballbesitz für sich und erzielte durch WR Langston den Entstand 45 Sekunden vor dem Ende.

Beste Spieler der Marburger waren Sean Cooper mit über 100 Metern erlaufenem Raumgewinn sowie Filip Pawelka. Auf Seiten der Verteidigung sind Jason Kelly, Patrick Trumpfheller und Sean Averhoff zu nennen.

Marburg muss nun am 30. August noch zu Hause gegen Plattling nachsitzen. Bei diesem Spiel wird man sich bereits schon auf den Gegner im Viertelfinale eine Woche später vorbereiten können. Die Dresden Monarchs stehen bereits als Gegner zum Re-Match des letzten Jahres
(Pressemeldung Marburg Mercenaries)