Mittwoch, April 28, 2010

Football-Austria Mitglied der Football Writers Association of America

Einladung auf Grund der guten Rose Bowl Berichterstattung
Die renommierte US-Amerikanische College-Sportjournalisten Vereinigung „Sportwriters“ lud Football-Austria als eine der ganz wenigen nicht in den USA beheimateten Redaktionen als Vollmitglied der FWAA (Football Writers Association of America) ein. Football-Austria hat die Einladung gestern dankend angenommen.

Eine Mitgliedschaft bei der 1941 gegründeten und rund 1.200 Mitglieder (davon mehr als 90 Prozent aus den USA) umfassenden Vereinigung kann zwar prinzipiell von jedem beantragt werden, setzt aber zumindest eine bereits erteilte Akkreditierung bei einem Spiel der BCS voraus. In der Regel sucht sich die FWAA ihre Mitglieder danach selbst aus.

Football-Austria war bei der Rose Bowl 2010 akkreditiert und die dortige Pressestelle „Collegepressbox“ hat „FA“ auf Grund der umfassenden Berichterstattung aus Pasadena bei „Sportswriters“ vorgeschlagen.

Besonders erfreulich für FA ist der Umstand, dass eine Mitgliedschaft bei der FWAA für Veranstalter in den USA als Qualitätssiegel gilt.

Als FWAA-member ist man gleichzeitig auch Mitglied beim führenden Anbieter für Recruiting Information „Rivals.com“, weitere Vorteile sind stark verbilligte Transport- und Unterbringungskosten (Hertz, Marriott).

Gleichzeitig wird Football-Austria ab Juni 2010 in der „college football media bible" gelistet.

Dienstag, April 27, 2010

RaidersTV Raiders-Vikings mit 4.200 Zuschauern

Sensationelle Zuschauerzahlen lieferte der Live-Stream des Spitzenspiels SWARCO Raiders Tirol vs. Raiffeisen Vikings. Insgesamt 4.200 Zuschauer konnten sowohl am Spieltag als auch bei der „Monday Night“ Wiederholung messen lassen.

Am Samstag verfolgten 3.000 Zuschauer weltweit das Spiel, gestern Abend zur Prime-Time waren es immerhin 1.200 Zuschauer, die sich die Wiederholung „as live“ angesehen haben. Quoten-Spitzenreiter ist selbstverständlich Österreich mit insgesamt 2.950 Zuschauern, auf den Plätzen folgen Deutschland (285), USA (235) und Tschechien (185). Bei den Tschechen ist anzunehmen, dass einige Fans vom Panthers-Spiel „hängen“ geblieben sind.

Den nächsten Live-Stream auf www.raidersTV.at gibt es beim AFL-Spitzenspiel der SWARCO Raiders auswärts bei den Danube Dragons am Samstag, 08.05.10, ab 16:45 Uhr.

Donnerstag, April 08, 2010

Sebastian Stolz neuer PR & Media Consultant für die Swarco Raiders Tirol

Sebastian Stolz ist das neueste Mitglied der Swarco Raiders Familie. Der 32-Jährige ist dabei keineswegs ein neues Gesicht beim Eurobowl Champion. Stolz arbeitet als selbständiger PR-Berater und Journalist seit 2007 für die Oakland Raiders und ist seit ihrem Beginn 2008 für die Kooperation des dreifachen Super Bowl Champions mit den SWARCO Raiders verantwortlich.

Weiter arbeitet er seit Sommer 2007 als Projektleiter und leitender Redakteur für die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH. Zuvor war er u.a. drei Jahre als PR Manager der Hamburg Sea Devils in der NFL Europa tätig, mit denen er World Bowl XV gewann.

Freitag, März 26, 2010

Niederlande: EFAF setzt Interims Administration ein

Ex-AFBN Vorstand will Staatsanwaltschaft einschalten
Zwei Wochen nach der EFAF Sitzung in Frankfurt, an der die Niederlande nicht teilnehmen durften, inthronisierte die EFAF einen neuen Interims-Vorstand. Der alte und seit gestern auch ehemalige AFBN-Vorstand wird vor Gericht ziehen. FA sprach mit Ex-Schatzmeister Harry van den Boogaard.

Zur Vorgeschichte:
Beim EFAF Meeting am 13. März in Frankfurt wurden die Delegierten des niederländischen Verbandes von der EFAF nicht in den Sitzungssaal gelassen, da diese zuvor schriftlich aus dem europäischen Verband ausgetreten seien. Die Ausgeschlossenen sprachen danach offen von einem gefälschten Austrittsschreiben und Betrug, vielmehr wollte ihr damaliger Schatzmeister Harry M.A van den Boogaard als Kandidat um die EFAF-Präsidentschaft bei der Sitzungs ins Rennen gehen. Am Ende fand die Wahl aber ohne Gegenkandidaten statt, der Deutsche Robert Huber wurde wieder gewählt, während die Niederländer vor der Türe warten mussten.

Nun rief die EFAF mit dem Franzosen Michel Daum, dem Finnen Roope Noronen und AFBÖ Präsident Michael Eschlböck im Vorstand den neuen, interimistischen Verband (IAFAN) ins Leben, der – so die EFAF – „Schaden von der Situation in den Niederlanden verhindern soll“. Hauptaufgabe des Vorstandes sei die Wiedereingliederung der Niederlande in die EFAF. Derzeit sind diese kein Mitglied beim Verband auf Grund des Austrittsschreibens.

Der Vorstand des AFBN hat gestern, am 25. März 2010, eine Mitgliederversammlung abgehalten, in der die beiden Vorstände Schatzmeister Harry van den Boogaard und Präsident Roy E. Smith auf Grund eines „Vertrauensverlusts der EFAF in den AFBN“ nach Abstimmung ihrer Ämter enthoben wurden. Im September soll ein neuer Vorstand gewählt werden.

Die Situation in Frankfurt sieht der nun ehemalige AFBN-Schatzmeister Harry van den Boogaard allerdings ganz anders. Er spricht von einer Fälschung, der man auf den Grund gehen muss. Auch habe man der EFAF bereits am 15. März per Brief mitgeteilt, dass es nie ein Austrittsschreiben seitens des niederländischen Verbandes gegeben hat. Außerdem wäre dieser in der Form getätigte gegen die EFAF Statuten.

Football-Austria sprach mit van den Boogaard über die Causa. Alle im Gespräch erwähnten Unterlagen, Briefe und Dokumente liegen uns vor, van den Boogaard möchte diese aber vorerst nicht veröffentlichen.

FA: Der niederländische Verband ist aus der EFAF ausgetreten, oder nicht?
Harry van den Boogaard: Der niederländische Verband AFBN hatte nie vor aus der EFAF auszutreten und hat auch niemals ein Austrittsschreiben an die EFAF gesendet. Dazu gibt es auch einen Brief an die EFAF. Außerdem kann der AFBN einen solchen Austritt so auch gar nicht lancieren, denn in den Statuten der EFAF (Anm.: Art. 24) ist ein genaues Prozedere beschrieben, wie ein solcher Austritt von statten zu gehen hat.

FA: Sie wollten am 13. März als Gegenkandidat von Robert Huber für die EFAF Präsidentschaft antreten?
HvdB: Einige Landesverbände haben mich am 20. Februar gefragt, ob ich ihr Kandidat für die Position des EFAF-Präsidenten sein möchte. Am 8. März bekam ich die Nachricht, dass mich sechs Länder unterstützen wollen, wenn ich die Nominierung zum Kandidaten akzeptiere. Nach Rücksprache mit meiner Familie und dem niederländischen Präsidenten Roy E. Smith, habe ich einer Kandidatur bei der Generalversammlung in Frankfurt zugesagt.

FA: Sie durften dann aber nicht an der Generalversammlung teilnehmen und somit auch nicht kandidieren?
HvdB: Nach meinem Entschluss zu kandidieren haben wir der EFAF mitgeteilt, dass Roy E. Smith und ich der EFAF Generalversammlung beiwohnen werden. Als wir am 12. März um 17:30 im Hotel in Frankfurt ankamen, hörten wir zum ersten Mal das Gerücht, dass der AFBN aus der EFAF ausgetreten sei. Wir dachten beide an einen schlechten Scherz und bekamen beim gemeinsamen Abendessen am Freitag auch keine offizielle Nachricht diesbezüglich. Erst am nächsten Morgen, Samstag der 13. März um 9:30, erfuhren wir nach dem Frühstück vom EFAF-Vorstandssprecher Carsten Dalkowski von einer offiziellen Entscheidung des EFAF-Disziplinarkomitees, nach dieser uns eine Teilnahme an der Generalversammlung verwehrt wird. Wir bekamen dann einen Brief mit der Entscheidung in die Hand gedrückt. Kurz danach zeigte uns EFAF-Vizerpräsident Roope Noronen einen eingescannten Brief, welchen die EFAF erhalten habe, in dem der AFBN bereits mit 1. März 2010 von sich aus aus der EFAF ausgetreten sei.

Roy E. Smith und ich haben sofort Protest eingelegt, da die Unterschriften unter unseren Namen auf den Brief nicht die unsrigen waren und wir niemals diesen Brief versendet haben. Darüber hinaus entsprach aus das Layout, der Briefkopf, die benutzten Titel etc. etc. nicht jenen, die wir beim AFBN verwenden.

Der Protest werde nicht akzeptiert, erklärte uns Roope Noronen, da die Entscheidung der EFAF bereits gefallen und unumstößlich sei.

Es wurde uns dann untersagt in den gemeinsamen Bus zur Versammlung zu steigen. Als ich vorschlug, dass wir mit unserem privaten PKW zur Sitzung nach fahren, wurde uns mit einem Polizeieinsatz wegen illegalen Zutritts gedroht.

Wir entschlossen uns dann die Situation nicht eskalieren zu lassen und die Sache auf einen anderen Weg aus der Welt zu schaffen als mit Polizei, Konfrontation oder schlechter Presse.

Was sollte der AFBN nun tun, um wieder EFAF-Mitglied zu werden?
Wir haben noch einen deutschen Anwalt konsultiert, um das Problem mit der EFAF zu lösen, der uns zurück in die EFAF bringenllte, denn die Entscheidung der EFAF basiert auf einem eindeutig gefälschten Brief.

Wir haben außerdem versucht die Staatsanwaltschaft Frankfurt einzuschalten, um herauszufinden was hier eigentlich los ist und wer hinter dieser Betrügerei steckt.

Donnerstag, März 18, 2010

Ligastart in der Austrian Football League

Neue Achter-Liga, immer bessere Imports und eine Live-Schaltung zur "Final Destination" nach Innsbruck – das waren die Highlights bei der diesjährigen Pressekonferenz anlässlich des Ligastarts in der Austrian Football League 2010, am Mittwoch in Wien.

AFBÖ-Verbandspräsident Michael Eschlböck führte durch die gut besuchte Pressekonferenz, die am Mittwoch im Haus des Sports in Wien stattfand. Bevor aber über die heimische Spitzenliga – die Austrian Football League – gesprochen wurde, gab es zuerst einen Abstecher zum Damen-Football: Bereits im Sommer steigt in Schweden die erste Weltmeisterschaft bei den Damen und Österreich trifft gleich im Eröffnungsspiel auf die Vereinigten Staaten. "Wir gehen ohne Angst, aber mit einer gehörigen Portion Gänsehaut in dieses Match", gestand Assistent Coach Lila Haag im Rahmen der Pressekonferenz. "Den Kopf in den Sand stecken", dass wolle unser Team aber auch gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner "bestimmt nicht".

Neue Achter-Liga: Prag sieht Titelchancen
Im Anschluss daran kamen die Vertreter aller acht Teams der Austrian Football League zu Wort: Darunter Headcoach Steven Cash von Generali Invaders St. Pölten, Obmann und Headcoach Alexander Narobe von den Salzburg Bulls sowie Assistent Coach Douglas Youngberg von den Collectpoint Prague Panthers. Diese drei Teams werden heuer die heimische Spitzenliga verstärken. Während die Salzburg Bulls und die Generali Invaders St. Pölten in der kommenden Saison noch ein Aufbaujahr sehen, geht das neue Gastteam aus Tschechien schon einen Schritt hungriger ins erste Spiel: Die Collectpoint Prague Panthers, immerhin 11-fache Tschechische Meister, rechnen sich heuer bereits Finalchancen aus.

Deftige Kampfansage aus dem "dreckigen Süden"
Zusätzliche Würze verpassten die Carinthian Black Lions der Pressekonferenz. Die Kärntner Delegation rund um Vereinspräsident Manfred Mocher kam mit extra angefertigten T-Shirts in die Bundeshauptstadt. Darauf stand zu lesen: "Dirty South – Dreckiger Süden". Das neue Motto der Carinthian Black Lions wurde gleich mit einigen deftigen Ansagen in Richtung der großen Teams untermauert. Allen voran in Richtung der Raiffeisen Vikings, wovon sich die amtierenden Staatsmeister aus Wien allerdings nicht beeindrucken ließen. Die Raiffeisen Vikings präsentierten stattdessen voller Stolz ihre neuen, gelben Dressen bei der Pressekonferenz.

Rhoades' Angst den Gegner zu verletzen
Rick Rhoades, Headcoach der Turek Graz Giants und des österreichischen Herren-Nationalteams, sprach über die Angst, "gegnerische" Spieler, die auch im Dienst des Nationalteams stehen, womöglich während der Saison durch Verletzungen in Spielen gegen seine Giants zu verlieren. "In dieser Liga geht es in jedem Spiel um Leben und Tod", sagte Rhoades dazu – nicht hundertprozentig ernst gemein und mit einem Lächeln im Gesicht. Die Danube Dragons, vertreten durch Headcoach Ivan Zivko, erzählten von ihrer verbesserten Defense unter dem neuen Coordinator Doug Adkins und einer insgesamt sehr gelungenen Saisonvorbereitung.

Flieger verpasst, Live-Schaltung nach Innsbruck
Vergeblich warten mussten die Anwesenden auf das Erscheinen der Swarco Raiders Tirol. Die Delegation des amtierenden Eurobowl-Champs verpasste den Flieger in Innsbruck und musste via Live-Stream zugeschaltet werden. Eine Aktion, die bei den Pressevertretern dennoch gut ankam. Headcoach Santos Carrillo und Running Back Florian Grein sprachen via Großbild-Leinwand über ihre immer größer werdende Motivation, die Austrian Bowl endlich wieder nach Innsbruck zu holen. Das Finale der Austrian Football League wird heuer erstmals in Tirol ausgetragen: am Freitag, den 9. Juli, im Tivoli-Stadion Innsbruck.

Geballte NFL-Power in der Austrian Football League
Heiß diskutiert wurde auch die diesjährige Import-Klasse in der Austrian Football League. "Weniger Legionäre, dafür bessere", so fasste Verbandspräsident Michael Eschlböck die jüngten Entwicklungen zusammen. George Cooper von den Turek Graz Giants, ein ehemaliger Spieler der Atlanta Falcons in der National Football League, und Germaine Race von den Generali Invaders St. Pölten, ehemals San Diego Chargers, sprachen über ihre ersten Erfahrungen mit dem europäischen American Football. Insgesamt sei die diesjährige Import-Klasse wohl eine der stärksten aller Zeiten, diesbezüglich waren sich im Grunde die meisten Anwesenden einig. Für ausreichend Spannung dürfte in der Austrian Football League damit auch heuer gesorgt sein.
Im Rahmen der Pressekonferenz wurde zudem das neue American-Football-Magazin "KICK OFF" vom "Sports Media Services" Verlag vorgestellt und von den drei neuen Maskottchen für die Weltmeisterschaft 2011 in Österreich "Fumblebär", "Tackleschwein" und "The Coach" unter den Anwesenden verteilt.