Sonntag, Februar 27, 2005

Florian Grein im NFLE Trainingscamp schwer verletzt!


(Tampa Bay/FL) – Florian Grein, Star Running Back der Papa Joe’s Tyrolean Raiders, hat sich im Trainingscamp der NFL Europe einen Riss des hinteren Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen!

Wie Mario Rinner, Athletic Director der Tyrolean Raiders, Football-Austria.com heute mitgeteilt hat, wurde Grein in das Krankenhaus von Birmingham/Alabama gebracht und wird voraussichtlich die kommenden drei bis vier Wochen noch in den Staaten verbringen. Trotz dieser schweren Verletzung hat der Tiroler scheinbar noch eine Chance auf einen Platz in der NFLE.
Sollte Florian Grein jedoch unverrichteter Dinge nach Österreich zurückkehren müssen, sieht Rinner Greins’ kommende Saison nicht als gefährdet an.

„Die Ausheilung dieser Verletzung dauert 4-6 Wochen. Florian würde zum Saisonstart der AFL wieder zu 100 Prozent fit sein.“, so Mario Rinner.

Football-Austria.com wird Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

Exoten vor!
Mittlerweile fand im Camp die „National selection“ statt. Die „nationalen Spieler“ wurden für die zweite Woche den sechs Teams der NFL Europe zwecks Training zugewiesen. Unter diesen findet man neben ehemaligen japanischen Sumo Ringern, auch die Creme der europäischen Football-Hochburgen Holland, Belgien, Frankreich und der Türkei, wie auch Spieler die im Vorjahr gegen Österreicher in diversen europäischen Bewerben sich nicht durchsetzten konnten. Einzige Glanzpunkte dem Namen nach setzten DB Richard Yancy (San Francisco 49ers) und Heimkehrer OL Peter Heyer (St. Louis Rams).

Dahingehend ist auch das Auswahlverfahren der NFLE bezüglich derer Spieler in Trainingcamps für uns Österreicher nicht ganz durchschaubar. Ohne in einen peinlichen „Warum nicht wir?“ - Patrioten Chor einstimmen zu wollen, scheint es zumindest merkwürdig, wenn Spieler aus Ländern welche auf der europäischen Football-Landkarte gar nicht aufscheinen zum Zug kommen und jene aus Österreich entweder gar nicht eingeladen, oder mit 100%iger Wahrscheinlichkeit wieder freundlich ins Alpenland retourniert werden.

Florian Grein war und ist 2005 jedenfalls der einzige Beitrag aus dem Land des regierenden EFAF-Cup – und Eurobowl Siegers im diesjährigen Camp. Dass die beiden aktuellen Titel den Verantwortlichen der NFLE entgangen wären ist unwahrscheinlich, da diese 2004 höchstpersönlich beim EFAF-Cup Finale im Tivoli Neu anwesenden waren. Woran es liegen kann, dass österreichische Spieler hier nicht zum Einsatz kommen, wird eine von mehreren Fragen von Football-Austria.com an Tony Allen sein. Das Interview mit dem NFLE-Spielerpersonalchef wird vorausschauend kommenden Freitag hier veröffentlicht.

Österreich jedenfalls braucht heimische Spieler in der NFLE. Und Jahrzehnte nach Kicker-Legende Tony Fritsch, kann man sich heute auch wieder einen Landsmann als NFL Pro vorstellen. Immerhin ist ein Steirer Gouverneur von Kalifornien, da wird es doch wohl noch möglich sein Quarterback der 49ers zu werden!? :-)

Des einen Freud, des anderen Leid
Eine Einladung nach Tampa zu bekommen - und damit verbunden die Chance in die NFLE einzusteigen, wird wahrscheinlich jeder Spieler als Auszeichnung sehen und nutzen wollen. Bisweilen ist schon so mancher Brief bei österreichischen Spielern ins Haus geflattert. Geklappt hat es mit einem Engagement bislang noch bei keinem und was die Aspiranten nach dem Camp zu berichten wussten war nicht immer das Beste.

Auch manche Trainer, Manager und Verantwortliche zeigen sich (wenig überraschend) nicht immer begeistert. Einem Präsidenten kann die NFL sogar den Buckel runter rutschen. Sieht man sich dessen Leidensgeschichte an, ist seine Reaktion auch nachvollziehbar. So schneidet dieses Schwert gleich zwei Mal. Was für den einen die Chance seines Lebens zu sein scheint, ist für andere nicht mehr als eine, den eigenen Verein schwächende Makulatur. Der „Fall Grein“ steht dann fast symbolisch für das ambivalente Verhältnis zwischen der AFL und der NFLE.

Football-Austria.com wünscht Florian Grein gute Besserung und eine erfolgreiche Zukunft, wo immer diese auch sein wird.

Samstag, Februar 26, 2005

Brian Caler - Neuer Dragons-QB


Die Danube Dragons haben zwar noch den Roster von 2004 auf der Webpage, und im Depth-Chart ist weiterhin Brent Luebke als Starting Quarterback ausgewiesen, trotzdem hat sich in der Zwischenzeit herumgesprochen, dass in der aktuellen Saison jemand anderer die Drachen-Eier werfen wird.

Es ist dies ein junger Amerikaner (no na ...) namens Brian Caler und Football-Austria.com hat versucht, über ihn ein paar Dinge herauszubekommen:

Brian Caler kommt von St. Mary, einer kleinen Universität in Kansas. Er war dort bis in die Saison 2004 Starting QB und hat es in der KCAC (Kansas Collegiate Athletic Conference) zu der einen oder anderen positiven Erwähnung gebracht. Er war bezüglich Passing-Performance eigentlich meisten unter den besten drei Quarterbacks der Conference, scheint sehr agil zu sein und hat damit die St. Mary - Offense recht souverän geführt. Er ist knapp über 190 cm und wiegt ca. 86 kg, ist also nicht gerade ein Schwergewicht. In der Conference wurde er offizielle mit folgenden Attributen beschrieben: „All-Conference QB with a good arm, field vision and decent mobility“.

Mitten in der Saison 2004 ist Caler gemeinsam mit seinem Receiver-Kollegen von St. Mary Chris Medler dann vom deutschen Zweitligisten Allgäu Comets (heissen auch Kempten Comets) verpflichtet worden. Die beiden haben als Passing-Receiving-Gespann von Anfang an einen sehr guten Job gemacht, wurden einhellig als echte Verstärkung gesehen und von Freund und Feind sehr gelobt! Trotzdem hat es nicht gereicht und die Comets sind von der zweiten Liga abgestiegen, was vielleicht auch ein nicht ganz unwesentlicher Grund sein mag, warum Caler frei geworden ist. In weiterer Folge waren die Kirchdorf Wildcats (ebenfalls 2. Liga) an Brian Caler interessiert, haben dann aber doch weiter ihren 2004er Quarterback verpflichtet. Die Kirchdorf Wildcats haben uns zu Caler folgendes Statement gegeben: "Wir haben in der letzten Saison zweimal gegen Brian gespielt und waren dann für die neue Saison auch an ihn interessiert. Er ist ein sehr guter QB der am liebsten in der Pocket passt; wenn er dann scramblen muss dann kann er das auch sehr gut. Er ist persönlich extrem intakt und mit Sicherheit ein echter Gewinn für jedes Team. Wir haben ihm dann leider absagen müssen, weil wir unseren QB der letzten Saison wieder geholt haben.“

Einen ersten Auftritt hat Brian Caler ja bereits bei der aktuellen Coaching Academy gehabt und man darf gespannt sein, wie sich die Danube Dragons mit Caler in der neuen Saison zeigen werden. Los geht´s am 2. April in Graz gegen die Giants.

Mittwoch, Februar 23, 2005

Seehotelklinik mit NFL Flair

Football Österreich steht unter dem Zeichen der drei S.

S wie Supercoaches
S wie St. Pölten
S wie Seehotel

Vom 4.- 6. März 2005 nämlich findet im Seeparkhotel zu St. Pölten die Coaches Clinic with NFL Hall of Fame Coaches statt. Ein bislang einzigartiger Event in Österreich, denn konnte man hierzulande noch niemals zuvor derart hochkarätige Namen gemeinsam auf einer Speakers-Liste finden. Jack Pardee, Bill Yeoman und Pat Donohue lassen nicht nur heimische Footballtrainer ins Schwärmen geraten, sondern auch zahlreiche angesagte Gäste aus ganz Europa. Von Stockholm bis Bergamo, von Zürich bis London wird sich Anfang März alles was im europäischen Football Rang und Namen hat in St.Pölten einfinden. Football-Austria.com sprach mit Eldon Cunningham, dem hocherfreuten Clinic-Initiator und Headcoach der St. Pölten Invaders.

FA: Coach Cunningham, mit welchen Erwartungen gehen die „Hall of Fame Coaches“ eigentlich in die Coaches Clinic?


Eldon Cunnigham: Die Coaches kommen mit dem Wissen nach Österreich, dass hier sehr guter Football gespielt und trainiert wird. Dahingehend erwarten Sie sich eine Veranstaltung auf hohem Niveau, aus welcher die Teilnehmer daher auch einen konkreten Nutzen ziehen werden. Sie freuen sich sehr auf die Workshops mit Trainern aus ganz Europa.


FA.: Sie sagen ganz Europa. Wie viele Trainer werden daran teilnehmen?

Zurzeit stehen wir bei 65 Registrierungen. Wir rechnen mit 70 Teilnehmern. Die Clinic ist nicht nur für Coaches von Interesse, sondern für jeden, der sich ein wenig mehr mit Football auseinandersetzt. Spieler, Nachwuchstrainer oder auch (lacht leise) Journalisten.

FA.: Den Wink mit dem Zaunpfahl habe ich verstanden. Welche Vereine haben sich bereits angemeldet?

Zum Glück sehr viele. Der Andrang ist enorm. Bergamo, Stuttgart, Berlin, aus Österreich die Vikings, Raiders, Thunderbolts und Bruins, aber auch Vertreter von Vereinen aus der Schweiz, Tschechien, Schweden und sogar England sind mit dabei. Das wird eine Riesen Geschichte und sehr kosmopolitisch. Schön, dass so etwas in Österreich über die Bühne geht.

FA: Eine Frage aus dem Football-Forum. Werden die Coaches über die Problematik referieren wie man sechs Quarterbacks in ein Training einbaut, oder nähern sie sich eher dem Ansatz das Spielsystem mit 2 x 2 Stunden Training die Wochen zum Laufen zu bringen?

Ohne die Frage für die Coaches beantworten zu wollen: sie erwarten sich Fragen in diese oder eine andere Richtung. Vermittelt man Fachwissen und die Teilnehmer verstehen alles - fein. Im Normalfall entsteht aber eine Diskussion, wo genau solche Themen angesprochen werden. Es ist ja auch Ziel dieser Clinic solche Fragen zu klären und den Teilnehmern wertvolle Tipps mit auf den Weg zu geben.

FA.: Sie wirken sehr gelöst und zufrieden…

Wann, wenn nicht jetzt. Die Veranstaltung wird ein Erfolg. Ein volles Haus mit Gästen aus ganz Europa, dazu diese Männer als Vortragende, welche ich auch persönlich verehre.

Ich erzähle ihnen noch etwas über Jack Pardee: will man in Amerika Footballcoach werden, stößt man irgendwann im Laufe seiner Karriere auf den Mythos der „Junction Boys“. Ein Trainingscamp der Texas University im Jahr 1954 entwickelte sich zu einer Hitzeschlacht. Es war die Hölle auf Erden. Temperaturen bis zu 60° Celsius trennte die Spreu vom Weizen.

135 Männer gingen in das Trainingscamp rein – 32 haben es bis zum Ende durchgehalten. Die legendären „Junction Boys“ waren geboren. Jack Pardee war einer von ihnen und der einzige der den Sprung als Spieler und Trainer in die NFL geschafft hat. Und zu Bill Yeoman kann man nur sagen: er ist der Erfinder der Veer Offense.

FA.: Kurz gesagt: Wer nicht kommt ist selber schuld?

Er versäumt zumindest einiges. Diese Männer haben nicht nur Football-Geschichte geschrieben, sondern heute noch einiges zu sagen.

FA.: Danke für das Gespräch


Stimmen von Teilnehmern der Coaches Clinic:

Daniel Dieplinger (Head Coach Papa Joe’s Tyrolean Raiders)
“Die Starbesetzung spricht eindeutig für sich. Was soll man bei diesen Namen
noch sagen!? Auch QB Geoff Buffum wird mit dabei sein. Wir können alle etwas lernen dort. Immer offen sein für Neues!“


Andreas Worel (Headcoach Amstetten Thunderbolts)
"Ich will bei der Clinic von den Besten lernen, mir Tipps & Tricks mitnehmen, welche hier vielleicht nicht auf der Tagesordnung stehen. Einfach gesprochen: von den Profis der NFL profitieren!“

Felix Hoppel (General Manager Chrysler Vikings)
„Ich war bereits auf Clinics in den USA. Es ist das erste Mal, dass man solche Leute quasi vor der Haustüre besuchen kann und die Gelegenheit darf man sich nicht entgehen lassen. Man darf sich von solchen Veranstaltungen nicht erwarten das Football-Universum neu erklärt zu bekommen, aber interessante Inputs von denen man selbst und das Team profitieren kann. Wenn die Veranstaltung hält was die Besetzung verspricht wird das eine sehr gute Sache.“

John Rosenberg (Head Coach Bergamo Lions)
Wer spricht? Walter Vienna? Wer ist das? Was ist los? Wissen sie wie spät es in L.A ist? (5 Uhr morgens, ei! - daran hab ich nicht gedacht) Was ich mir von der Clinic erwarte? (gähnt) Ich hoffe ich schaffe es hin. Ich komme erst Ende Februar nach Bergamo zurück und vielleicht rufen Sie mich dann noch einmal an.(Ok! - Sorry)
Wissen Sie eigentlich was mich so ein Anruf kostet, John? :-)

Alle Infos, Speakers, Schedule und Anmeldung findet man auf der Invaders Seite der Coaches Clinic 2005.

Montag, Februar 21, 2005

Wo zum Teufel ist Keath Bartynski?


A: Ich weiss es!
B: Und wo?
A: Kann ich dir nicht sagen
B: Warum nicht?
A: Weil ich dich dann umbringen müsste.

Im Zusammenhang mit den Blue Devils und Keath Bartynski könnte das tatsächlich ein realer Dialog zwischen zwei österreichischen Football-Insidern gewesen sein. Wer erinnert sich nicht gerne an diesen Bergamo-Güterzug, der immer noch ein First Down gemacht hat, auch wenn schon ein Linebacker und der Strong Safety an ihm drangehängt sind. Ok – die Graz Giants erinnern sich vielleicht nicht so gerne ...222 rushing yards waren das letzen Sommer für Bartynski gegen die Giants!
Wie auch immer, irgendwann hat es dann das Gerücht gegeben, dass der Bartynski den Ball 2005 für die Blue Devils in der AFL tragen würde. Oder war´s doch eine Off-Season-Wuchtl? Man wusste nicht mehr, was man glauben sollte, alles drehte sich und die Football-Gemeinde war knapp daran, ob dieser Frage völlig zu verzweifeln, bis ... ja bis endlich „Football-Austria.com“ die Sache in die Hand genommen hat und den Fall restlos aufgeklärt hat.

Mario Rende, der Präsident der Bergamo Lions hat uns exklusiv bestätigt, dass Keath Bartynski bei den Blue Devils in Hohenems unterschrieben hat und dass Keath die Defenses der meisten AFL-Teams aufmischen wird! Ok – den zweiten Teil dieses Satzes hat er so nicht gesagt, wir können es aber trotzdem ruhig annehmen. Die Bestätigung der Blue Devils steht noch aus, aber was solls – wir haben Mario Rende und der ist schliesslich auch Präsident.

Liebe Blue Devils: Ihr müsst euch für den Fang wohl auf keinen Fall schämen, also raus damit! Oder wolltet ihr zuerst das neue Logo präsentieren, das sich Keath nun auf den Unterarm tätowieren muss, bevor er dem p.t. Publikum präsentiert wird? Auf alle Fälle sind wir einer spannenden Saison wieder einen Schritt näher gekommen...

Dienstag, Februar 01, 2005

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