Samstag, April 30, 2005

Bulls vs Invaders

Salzburg Bulls St.Poelten InvadersAn einem wunderschönen Footballsamstag schlugen die St. Pölten Invaders die Bulls aus Salzburg in einem hart umkämpften Spiel 36:26.
Anfangs sah es noch so aus als hätten die Invaders einen langen Tag vor sich, denn das berühmte Invaders 1st Quater schlug wieder zu und ehe man sich versah war man 14:00 im Rückstand.

Danach gelang den Invaders doch der erste TD und sie verkürzten auf 14:6 (2pt conversion failed). Wieder schlugen die Bulls zu und schon war man 20:6 hinten (PAT blocked).

14 Punkte sollten jedoch der größte Rückstand bleiben und die Invaders konnten nach einem TD mit 2pt conversion auf 20:14 verkürzen. Nach einigen Ausfällen auf der Seite der Bulls (unter anderem QB Andreas Diwald), schien das Spiel zu Gunsten der Invaders zu kippen. Man ging zwar noch mit einem Rückstand von 20:14 in die Halbzeit, hatte aber dafür eine ordentliche Portion Vertrauen und Motivation für die zweite Hölfte getankt.

In diesem begannen die Bulls unkonzentriert zu spielen und machten einige unnötige Fouls. Returnman und RB David Karner wurde bei einem return unfair vor dem catch getackled. Der verantwortliche Bulls Spieler wurde danach ausgeschlossen, bewies aber Charakter. Er ging nach dem Ausschluss zur Invaders sideline um sich bei Karner zu entschuldigen. Ohne Star-QB und seinem go-to receiver waren die Bulls etwas verunsichert, hörten aber nicht auf zu kämpfen. Es folgten Invaders TDs zum 22:20 und zum 30:20. Kurz vor Schluss konnten die Bulls noch auf 30:26 verkürzen, doch ein weiterer TD der Invaders stellte den Endstand von 26:36 her.

Punkte der Salzburg Bulls:
Koruna Gerhard 18
Seitner Markus 6
Höllbacher Dominik 2

Punkte der Invaders:
Markus Seitz 18
Daniel Gloimüller 6
Markus Sandler 6

Bericht von Egon Haberl
(St.Pölten Invaders)


Salzburg Bulls vs St.Pölten Invaders (26:36)
(14-0 / 6-14 / 0-8 / 6-14)

Salzburg, Gnigl-ASKÖ Staion, 30.04.2005, Kickoff: 17:00h
Schiedsrichter: Kuntschik / Obdrzalek / Albrecht / Müllner / Kreimel

Eilmeldung

Die Zusammenfassung des heutigen EFAF-Cup Spiels Danube Dragons vs. Winterthur Warriors wird ab 1:13 nicht auf ORF 1 sondern auf ORF 2 gesendet!

Chrysler Vikings II vs Baden Bruins (29:21)


Foto: Michael Nemeskal
Stadion: Wien - Schmelz, 15:00 Uhr
Zuschauer: ca. 400
Schiedsrichter: Ulicny / Koller F. / Praher / Koller E. / Bauer

Fotos auf unserer Mediaseite!

1. Qu.:
Min. 3:43 ;
14:0
2. Qu.:
Min. 0:47;
14:7 (Halbzeitstand)
3. Qu.:
14:15
21:15
4. Qu.:
29:15
29:21 (Endstand)

Freitag, April 29, 2005

Don’t worry, be happy

Die Berichterstattung der Woche 5 steht ganz im Zeichen der Sorge um die Ehre.
Football-Austria.com sorgt sich mit. Allerdings woanders.


Keath Bartynski Blue DevilsGleich mit vier Terminen versorgt der ORF die EFAF-Cup Begegnung der Danube Dragons gegen die Winterthur Warriors. Zwar hat man auch am Küniglberg richtig erkannt, dass es sich dabei nur mehr um eine „Frage der Ehre“ handeln kann, jedoch ist man vor einigen Wochen dort noch völlig sorglos davon ausgegangen, dass es in dem Match - neben der Ehre - auch noch um den EFAF-Cup Aufstieg gehen wird. Mitnichten. Die Schwäbisch Hall Unicorns sind mit zwei Siegen bereits durch und damit sorgenfrei.

„Don’t worry `bout the gouverment“ trällerte einst David Byrne mit seinen Talking Heads und hatte damit natürlich völlig Recht.

Während der ORF also die Ehrenfrage ab 1.05h am Morgen auf ORF1 in langen 40 Minuten beantworten wird, sehen die sprechenden Köpfe von Football-Austria.com ihre Sorgepflicht an diesem Samstag woanders gefordert.

Auch der Verband erkennt diese fragliche Ehre fraglos an, unterstreicht aber zusätzlich seine Sorge mit einer inoffiziellen Vereinsumbenennung. Da sagt uns noch einer der AFBÖ besäße keinen Humor!AFBÖ Winterthur Warriors

Wir machen daher um den eh schon gut versorgten Sorgenfall der Worried Men Football Group einen kleinen Bogen und pilgern in die Steiermark. In Graz könnte der Gewinner zwischen den Giants und Devils möglicherweise schon ausgesorgt haben, was das Rennen um die Playoff Plätze angeht. Wenig Feind, wenig Ehr`, trotzdem sehen wir darin - ehrlos wie wir eben so sind - ein wenig mehr Sinn.

AFL

Graz Giants vs. Cineplexx Blue Devils
30.04.2005, Eggenberg Stadion, Graz, Kickoff: 15.00h
Referees: Arnold / Lair / Windsteig / Ladinig / Zemsauer E.

Berichterstattung: Spielbericht, Stats, Fotogalerie, Videos, Interview
Teamnews: Graz Giants
Teamnews: Cineplexx Blue Devils



Die Grazer werden seit Wochen arg gebeutelt von Personalsorgen. Mit 8 Spielern auf der Verletztenliste geht man mit Sorgenfalten in das Match gegen die Vorarlberger, welche sich der Vollständigkeit halber einen Headcoach besorgt haben. Mit Ron Anzevino als Chef an der Sideline wurde vorigen Samstag aus dem Happyland das Happyländle. Die immerlustige Hohehemser Legionärsrunde wird diesmal aber mit wesentlich mehr Gegenwehr zu rechnen haben. Nicht nur, dass die Giants die Dragons ebenfalls schlagen konnten, gewannen die Mannen von Headcoach Phil Maas auch das letzte Freundschaftsmatch, auswärts gegen die GFL Aufsteiger Munich Cowboys, erstaunlich locker mit 35:15. Ein kräftiger Schluck aus der Motivationspulle nach der herben Niederlage gegen die Vikings, daher auch ein völlig offenes Match zweier Teams die mit unterschiedlichen Methoden auf ungefähr dem gleichem Level operieren.

What’s up in Football-Austria?
Ebenfalls wenig ehrenhaft, dafür vermutlich umso spannender: der Besuch von Martin Altbart und seinen Baden Bruins auf der Schmelz. Vikings II vs Bruins genießt bei Kennern bereits Klassikerstatus. Altbart, bekannt als AFL Stammgast und mutmaßlich (behaupten wir) heimlicher Hersteller von Blaupausen violetter und andersfärbiger Spielzüge, nennt sich selbst zwar nur einen „interessierten Footballfan“, befindet sich aber verdächtig oft, samt Personal (Chauffeur?), auf Partien der Vikings, Giants, Devils und Dragons. Er unterbricht also seinen AFL Raubkopierzug für vier Vierteln, um den Vikings II in der Division I zu zeigen, wie man sie mit ihren eigenen Waffen schlägt. Unsere Hausempfehlung von der Wien Umgebung Tageskarte für den 30. April.


Div I

Chrysler Vikings II vs Baden Bruins
30.04.2005, Schmelz, Wien, Kickoff: 15.00 Uhr
Referees: Ulicny / Koller F. / Praher / Koller E. / Bauer
Berichterstattung: Kurzbericht, Fotogalerie


In der zweiten Div I Begegnung treffen die bisher unbesiegten Bullen aus Salzburg in ihrem ersten Heimmatch auf St. Pölten. Könnte auch ganz ordentlich werden.

Salzburg Bulls vs St. Pölten Invaders
30.04.2005, ASKÖ Stadion Gnigl, Salzburg, Kickoff: 17.00h
Referees: Kuntschik / Obdrzalek / Albrecht / Müllner / Kreimel
Berichterstattung: Kurzbericht
Teamnews: Salzburg Bulls



Div II

Carinthian Cowboys vs Cineplexx Blue Devils II
01.05.2005, Postsportplatz, Klagenfurt, Kickoff: 13.00h
Referees: Albrecht / Raming / Ulicny / Obdrzalek / Stajerits
Berichterstattung: Kurzbericht


Amstetten Schnitzlplatz’l Thunderbolts vs Gladiators
01.05.2005, Umndasch Stadion, Amstetten, Kickoff: 16.00h
Referees: Berger / Koller F. / Müllner / Kreimel / Koller E.
Berichterstattung: Kurzbericht, Fotogalerie, Video



EFAF – Cup

Danube Dragons vs Winterthur Warriors
30.04.2005, Happyland, Klosterneuburg, Kickoff: 16.00h
Referees: Plendl / Hofbauer / Savicevic / Zwicker / Ball
ORF-Sendetermine:
SA 30.4. ORF1, 1.05-1.45 Uhr (Nacht auf SO 1.5.)
SA 30.4. od. SO 1.5. ORF1, 20.00/19.54 Uhr (Sport Aktuell)
SO 1.5. ORF1, 12.40 (Sportbild)
MO 2.5. TW1, 23.15-23.55 Uhr
Teamnews: Danube Dragons


Abgesagt:
Carinthian Falvons vs Ljubljana Silverhawks
Chrysler Vikings Ladies vs ASKÖ Rangers Ladies

Donnerstag, April 28, 2005

Praktizierende Wikinger

Heinonen und Nwangwu bereits voll im Training bei den Vikings

Wie Football-Austria.com beim gestrigen Mittwoch Training der Chrysler Vikings feststellen durfte sind Daniel Nwangwu (DL/NIG) und Eero Heinonen (RB/FIN) bereits voll im Training des Eurobowl Champions 2004 integriert. Dabei dürften sich die beiden nicht wirklich mit Statistenrollen zufrieden geben.

Video with Heinonen and Nwangwu

As we recognized a lot of visitors from Finland (besides Spain, Hungary and Italia) and also some of the (German) words, spoken by Eero Heinonen in the Video Interview had been taken away by the stormy wind, you’ll find an English translation of what Heinonen said at the end of this article. Just open it.

Daniel Nwangwu, ursprünglich aus Houston Texas, spielte bei der University of California Berkeley in der NCAA als Defensive Tackle. Der 24 Jahre alte D-Liner mit nigerianischem Paß ist durch eine zweijährige Pause zwar nicht voll im Training, hat aber durchaus ernstzunehmende Ambitionen die Vikings DL in der AFL zu verstärken. „I will make an impact“, so Nwangwu zu Football-Austria.com.

Im ersten Training hinterließ der 194cm große und 130 Kilo schwere Mann einen ausgezeichneten Eindruck. Eine pfeilschnelle und massive Wand auf die kurze Distanz, konditionell dürfte er aber noch Flanken offen haben. Wir gehen daher davon aus, daß die Vikings einen DL Spot für Nwangwu bereits im Hinterkopf haben.

http://calbears.collegesports.com/sports/m-footbl/mtt/nwangwu_daniel00.html

Ebenfalls nicht nur zum Zeitvertreib dürfte Eero Heinonen der „schönen Stadt Wien“ einen Besuch abstatten. Der NFLE erfahrene finnische Runningback (Frankfurt Galaxy) konnte voriges Jahr verletzungsbedingt nur eine halbe Saison lang bei den Helsinki Roosters spielen, scheint aber heuer wieder voll in Form zu sein. Der Skandinavier hat einen Job bei einem großen heimischen Transportunternehmen angenommen und gedenkt über längere Zeit in Österreich zu bleiben.

Wer die Vikings kennt, weiß was das bedeutet. Ist der Mann nur halb so gut wie sein Image, so kommt er am Ende auch in die Suppe. Beim üblichen Understatement der Wikinger (Na, dann schauen wir mal was er kann), wissen wir heute bereits ganz genau was es da gespielt hat. Heinonen ist ein Top RB und wird sich sicher nicht mit einem Platz in der zweiten Reihe zufrieden geben. Da mag uns Felix Hoppel erzählen was er will. Wir gehen davon aus, daß Heinonen sich mittelfristig einen Fixplatz in der Vikings Offensive als RB erarbeiten wird. Es kommen also wieder (und weiter) harte Zeiten auf Ralph Pointner, Thomas El-Badramani, Axel Schwarz und den neuerdings erstarkten, aber derzeit verletzten Albert Platzer zu. Und das ist gut so. Heinonen ist nicht nur in der Lage den Österreichern (und dem Deutschen) den Platz „wegzulaufen“ - diese wiederum dadurch gefordert sich dem zu widersetzen - sondern durchaus auch im Stande Superstar Lance Gustafson zurück in die Defense zu „versetzen“.

Eile mit Weile. Hier geht sicher ein wenig die Phantasie mit uns durch, aber man hat auf der Schmelz, als einer der ganz seltenen Orte dieser Welt, schon Pferde kotzen gesehen. Heinonen ist gut. Vermutlich zu gut um als reiner Garnitur zum Wikinger Buffet herzuhalten. Er wird dieses Jahr noch spielen und auch punkten. Wir wetten gegen Präsident Wurm daher gerne wieder um einen kleinen Braunen (Kaffee für alle PC Freaks). Da er uns mittlerweile schon eine halbe Kaffeeplantage in Südamerika schuldig ist was unsere Prognosen betrifft, wird es darauf auch nimmer ankommen. :-)

Natürlich wird dieser Umstand postwendend das Jammertal der immens und dauerhaft besorgten Patrioten neu eröffnen und sie flugs auf den Plan rufen - von wegen die Vikings reüssieren nur über ihre Imports. Ein genauerer Blick auf die Erste und nur ein oberflächlicher auf das zweite Team (so wie – ganz nebenbei auf die Nachwuchsarbeit der Wiener) genügt eigentlich um jeden noch so mißtrauischen Footballfan eines Besseren zu belehren. Es gibt kein Team in Österreich, wo die Chancen, sich als Einzelner in der Kampfmannschaft zu etablieren so gering sind wie bei den Vikings. Völlig egal, ob man aus Finnland, dem Salzkammergut, Washington oder aus Fünfhaus ist. Ein Lance Gustafson in Unform ist ein Lance Gustafson an der Sideline! Das gilt für alle. Es gibt daher auch kein anderes Team, wo so viele Mannsbilder um einen Platz kämpfen. Die lebenden österreichischen und spielenden Beispiele bilden eine Liste. Dem „die Vikings sind so böse, weil sie haben so viele Imports“ Gejammer können wir uns daher beim besten Willen nicht anschließen. Genauso wenig wie wir das bei den Raiders, Devils und Falcons nicht tun wollen. Es ist müßig und das Müßige überlassen wir gerne Anderen.

Was wir aber wohl erkennen - und das Teamübergreifend: eine Dual-Passport Regelung deren Sinn sich wohl mehr als überholt hat. Falls sie je einen solchen besessen hat. Die Anzahl der sich ihrer europäischen Verwandten bewußt werdenden Amerikaner ist stetig im Wachsen begriffen. Pässe werden hier eingeholt wie vor Jahren noch Heringe aus der Nordsee. Daß plötzlich jeder dritte US Bürger im Falle eines Anrufs aus Wien, Bergamo, Klagenfurt, Hohenems (Liste ließe sich endlos erweitern) seine europäische Uroma abbussln will, ist zwar schön für deren Familienleben, es sollte aber dabei in Betracht gezogen werden, daß die liebe Urli bereits vor 60 das Zeitliche gesegnet hat. Hier ist eigentlich der Verband - nicht als Exekutive in dieser Angelegenheit (der kann nicht entscheiden wer einen Paß bekommt und wer nicht) - aber zumindest als legislative Instanz den Spielbetrieb betreffend, aufgefordert sich mit diesen Urenkeln gemeinsam mal auf Ahnenforschung zu begeben. Diese Regelung ist falsch und macht keinen Sinn. Falls doch, so mag man uns diesen erklären. Alle bisherigen Versuche uns das näher zu bringen haben sich als Fehlschläge entpuppt. Wahrscheinlich weil wir so uneinsichtig und stur sind…


Eero Heinonen Video Interview – English Translation

FA: Just arrived from Finland - Eeron Heinonen. Your second practice with the Vikings. How you’re doing?

Eero Heinonen: Actually it is the first full practice for me. On Monday I just tried to figure out what’s going. Today is the first real practice for me.

FA: You will live here in Austria for the next time?

That was the idea, yes.

FA: For how long?

As long as it makes fun. At least the next few months. Vienna is a beautiful city. Maybe I stay for years? I can’t say it by now.

FA: 2003 you played for Frankfurt Galaxy in the NFLE. What did you do last year?

Last year I played with the Helsinki Roosters. I was injured, so I just played a half season.

FA: What are your goals for this year? You want to become a starting Running Back in the Vikings Team, or just stay in practice?

I have come here to practice hard and to play. I didn’t come just to practice a little bit. It’s not possible just to practice ineffectual and playing football on this level.

FA: So your plan is to maintain in the starting unit?

Definitely.

Mittwoch, April 27, 2005

Foto/Videoredakteure und Korrespondenten gesucht!

Football-Austria.com sucht redaktionelle Volontäre in Text-, Foto- und Video für den Raum Linz, Salzburg und Innsbruck. Du hast eine Ahnung von American Football, gehst gerne auf Spiele, besitzt eine eigene Digitalkamera und/oder kannst schreiben? Dann suchen wir dich!

Wir bieten:
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Interessenten beiderlei Geschlechts wenden sich per E-Mail an office@football-austria.com mit Name, Adresse, Tel., plus eventuell vorhandener Textproben, Vorlieben für Vereine, bevorzugtes Einsatzgebiet und Art der angestrebten Mitarbeit.

Dienstag, April 26, 2005

Das war die Woche 4

Football-Austria.com hat am vierten Spielwochenende von zwei Partien ausführlich berichtet. Im Focus befand sich der Samstagsschlager in Klosterneuburg, Danube Dragons vs Cineplexx Blue Devils (AFL), sowie der Sonntags Division II Event vor rund 3500 Zusehern in Ungarn zwischen den Budapest Wolves und den Vienna Knights aus dem Bozsik-Stadion in Budapest.

Alle Links zu Spielberichten, Fotogalerien, Videos und finden Sie hier in einer Zusammenfassung.

AFL

Danube Dragons vs Cineplexx Blue Devils 15:42 (08:21, 07:14, 00:07, 00:00)
23.04.2005, Kickoff: 16.00h, Happyland, Klosterneuburg, 400
Referees: Müller / König T. / Praher / Windsteig / Savicevic / Dungler

Berichterstattung: Spielbericht, Fotogalerie, Interviews, Game-Video (~9,3 MB)
pressetext: Danube Dragons
pressetext: Cineplexx Blue Devils


Div I

ASKOE Rangers vs. Chrysler Vikings II 08:52 (0:13 / 0:13 /8:7 /0:19)
24.04.2005, Kickoff: 15.00h, Maria Enzersdorf, Südstadt, ca. 200
Referees: Müller / Windsteig / Koller E. / Koller F. / Zwicker
Berichterstattung: Spielbericht, Game-Video, Fotogalerie

Steelsharks Linz vs Salzburg Bulls 22:37 (Final)
23.04.2005, Kickoff: 15.00h, Traun-Stadion, Linz
Referees: Zwicker / Müllner / Ladinig / Obdrzalek / Kreimel
Berichterstattung: Spielbericht
pressetext: Salzburg Bulls
Stats: Defensive Statistics, Individual Statistics, Box Score, Play-by-Play Summary, Team Statistics

Div II

Budapest Wolves vs. Vienna Knights 27:00 (0:0 / 6:0 /0:0 /21:0)
24.04.2005, Kickoff: 16.15h, Boszik Stadion, Budapest, 3500
Referees: Edelmüller / Zemsauer M. / Steiner / Zemsauer E. / Dungler
Berichterstattung: Spielbericht, Fotogalerie, Interviews

Güssing Gladiators vs Amstetten Thunderbolts 26:20 (Final) - Halbzeit 13:6
23.04.2005, Kickoff: 14.30h, Sportplatz, Wolfau
Referees: Albrecht / Bremser K. / Bremser D. / Tadic G. / Fauland


EFL

Badalona Drags (ESP) vs Papa Joe’s Tyrolean Raiders 14:42 (0:14 0:28 8:0 6:0)

23.04.2005, Kickoff: 20.30h, Estadi del Centenari, Badalona
Referees: Kimpel / Nogues / Escudero / Arnold / Springwald C. / Ortigosa

Game MVP: Raiders Wide Receiver Christopher Rosier
5 Catches für 130 Yards und 2 Touchdowns
pressetext: Papa Joe's Tyrolean Raiders


Freundschaftsspiel

Munich Cowboys vs Öko-Box Graz Giants 13:35 (Final)
pressetext: ÖKO-Box Graz Giants

Montag, April 25, 2005

Football-Beiträge & -Sendungen im ORF


Christopher D. Ryan hat Football-Austria.com heute ein Update der ORF Football Übertragungen bekannt gegeben. Es stehen weitere Termine fest! Neu im Programm sind die Matches Papa Joe's Tyrolean Raiders vs Chrysler Vikings (04.06) so wie Cineplexx Blue Devils vs Carinthian Falcons (12.06). Gestrichen wurden dafür sowohl das EFAF-Cup Semifinale als auch das Finale, welche nach den Niederlagen der Dragons und Devils mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne österreichischer Beteiligung stattfinden werden.

SA 30.04., 16.00, Klosterneuburg, Happyland
EFAF-Cup
Danube Dragons vs Winterthur Warriors (SUI)
Sdg:
30.4. ORF1: 40min Zsfg ORF1 (1.05-1.45)
30.4. ORF1: evt Sport Aktuell 20.00 Uhr
1.5. ORF1: Sportbild 12.40
2.5. TW1: Wh der 40min-Zsfg (23.15-23.55)


SO 15.05., xx.xx, Hohenems
EFAF-Cup
Cineplexx Blue Devils vs Zurich Renegades (SUI)
Sdg:
15.5. ORF1: Sport Aktuell 19.54 Uhr (od. 16.5., 20.00)
15.5. od. 16.5. ORF2: Vorarlberg Heute
20.5. TW1: ab 20.15 (Handball-Pause), ca 8’
SO 15.05., 15.00, Wien, Sportclub-Platz



SO 15.05., 15.00, Wien, Sportclub-Platz
European Football League
Chrysler Vikings vs Pioneers (ESP)
Sdg:
15.5. ORF1: Sport Aktuell 19.54 Uhr (od. 16.5., 20.00)
16.5. TW1: ab 20.15 (Handball-Pause), ca 8’


SA 28.05., 19.30, Innsbruck, Tivoli Neu
European Football League
PJ’s Tyr. Raiders vs Badalona Drags (ESP)
Sdg:
29.5. ORF1: Sportbild
29.5. ORF2: Tirol Heute
29.5. ORF1: evt Sport Aktuell 19.54 Uhr
TW1 TBA (30.5. od. 3.6.)


SO 29.05., 15.00, Wien, Sportclub-Platz
Charity Bowl VII
Chrysler Vikings vs Univ of Wisconsin... ...Oh, Claire!
Sdg:
29.5. ORF1: Sport Aktuell 19.54 Uhr (od. 30.5., 20.00)
TW1 TBA (10. od. 13.6.)

SA 04.06., 17.00, Innsbruck, Tivoli Neu
Papa Joes's Tyrolean Raiders vs Chrysler Vikings
Austrian Football League
NEU statt EFAF-Cup-Semifinale !!


SO 12.06., xx.xx, Hohenems
Cineplexx Blue Devils vs Carinthian Falcons
NEU statt EFAF-Cupfinale (25.6.) – falls Entscheidung um Playoff-Quali

SO 19.06., xx.xx, Wien, Sportclub-Platz
EFL-Semifinale Vikings vs Raiders (bei Quali)


SA 02.07., xx.xx, ?
AFL Semifinale 1 (Innsbruck ?)


SO 03.07., xx.xx, ? (Wien-Sportclubplatz ?)
AFL Semifinale 2


SA 09.07., xx.xx, ?
Eurobowl (EFL-Finale) (bei Quali)

SA 16.7. Südstadt, LIVE auf TW1, 15.30-19.30 Uhr.
Austrian Bowl XXI

Fett = Änderung !!

pte AUSTRIAN BOWL XXI, Stadionentscheidung


Bereits zum 21. Mal findet heuer die AUSTRIAN BOWL, das Finalspiel der Austrian Football League statt. Im Jubiläumsjahr 2004 in Salzburg angesetzt, kehrt die AUSTRIAN BOWL 2005 wieder in den Großraum Wien zurück!

Im Bundesstadion Südstadt ringen am 16. Juli 2005 die beiden Finalisten um die AUSTRIAN BOWL XXI!

Nach 1993 und 1998 ist dies bereits das dritte Finalspiel, dass in der Südstadt ausgetragen wird. Das Bundessport- und Freizeitzentrum, am südlichen Stadtrand von Wien gelegen, ist der größte Standort der Bundessporteinrichtungen GesellschaftmbH. Es dient vor allem als Trainings- und Leistungszentrum für den österreichischen Spitzensport. Die konsequente und nunmehr abgeschlossene Generalsanierung der letzten Jahre verleiht dem Zentrum wieder ein modernes Ambiente und bietet eine perfekte Infrastruktur.

Heuer ringen sechs Teams um den Einzug ins Finale. Wobei die beiden Europalisten-Führenden, die Chrysler Vikings und die Papa Joe’s Tyrolean Raiders sicher wieder zwei Top-Kandidaten für das Finale abgeben.

Das Rahmenprogramm zur AUSTRIAN BOWL XXI wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, Tickets gibt es ab Juni beim Veranstalter.

Organisiert wird die AUSTRIAN BOWL XXI auch 2005 wieder von OPUS in Zusammenarbeit mit dem AFBÖ.

Vorschau AUSTRIAN BOWL XXI

Datum: Samstag, 16. Juli 2005
Zeit: kick off 16:00 Uhr
Ort: BSFZ Stadion Südstadt
A-2344 Maria Enzersdorf,
Johann-Stein- Böckstraße 5
Internet: www.bsfz.at

Aussender: Opus Marketing - Austrian Bowl

Sonntag, April 24, 2005

Rangers in the night ...

Schwere Niederlage der ASKÖ Rangers gegen die Vikings II mit 08:52 (0:26)


Foto: Michael Nemeskal
Man musste kein Prophet sein um zu sagen, dass die Vikings II wohl gegen die Rangers gewinnen würden. Aber dass die Südstädter so demontiert werden, war nun doch nicht abzusehen. Die Rangers wurden gleich zu Beginn geschwächt, da ihr Starting Quarterback Nicolai Schättgen gleich nach ein paar Snaps verletzt ausscheiden musste. Er wurde in weiterer Folge durch Martin Pachler ersetzt.

Game-Video (~9,3 MB)
Fotos
Das Spiel war nicht nur durch eine weit überlegene Mannschaft der Vikings geprägt, sondern auch durch eine hohe Anzahl von Turnovers. Es wurden in Summe 10 Turnovers gezählt, bei denen die Vikings sieben mal und die Rangers 3 mal profitieren konnten.

Die Südstädter schafften es aber, sich auch noch selbst zu schwächen. Der Backup-Quarerback Martin Pachler wird bei einem Laufversuch hart getackelt und revanchiert sich nach dem Spielzug mit einem Schlag auf den Helm eines Vikings-Spielers. Blöd nur, dass Head Referee Müller gleich daneben stand und Pachler ohne mit der Wimper zu zucken vom Feld schickte. Als bereits dritter QB kam Kevin Barraclough für die Rangers auf das Feld, der im weitern Verlauf des Spieles von den Vikings mehrfach intercepted werden konnte. Die Rangers schafften in der ersten Halbzeit überhaupt nur ein einziges First Down und sahen längst einer schweren Niederlage entgegen. Am positivsten fiel bei den Gastgebern noch der RB Mario Raso auf, der aufgrund des gehandicapten Passspiels häufig zum Einsatz gekommen ist und der auch für den einzigen Touchdown der Rangers verantwortlich war. Eine Two-Point-Conversion durch Gerhard Bräuer glückte ebenfalls und die Rangers hatten ihren Endscore von 8 Punkten. Lustig bei dieser 2PC war, dass sie an einen TD der Philadelphia Eagles in der letzten NFL-Saison erinnert hat: Dem Receiver in der Endzone springt der Ball weg und ein Teamkamerad kann ihn zum Touchdown fangen. Ein Abstauber so zu sagen.

Ein weiterer Schwachpunkt der Rangers war das Special-Team beim Kickreturn. Die Returner konnten den Ball beinahe nie unter Kontrolle bekommen, was bestenfalls eine schlechte Feldpositionen zur Folge hatte aber auch für Turnovers mit darauf folgenden Touchdowns verantwortlich war.

Die Vikings brachten später noch Johannes Neusser als Backup-QB zum Einsatz, der auch glatt vom Ranger Andreas Racz intercepted werden konnte. Das alles war aber nur mehr für die Statistik, denn das Spiel war längst gelaufen und die Südstädter das zweite mal zuhause schwer geschlagen. Nach dem Zittersieg der Vikings gegen die SteelSharks gings heute für den Meister ein wenig einfacher. Immer wird’s wohl (hoffentlich?) nicht so leicht sein.

Scores:

1. Qu.:
0 : 6 (# 49 Malinowski Mariusz ) PAT no good
0 : 13 (# 21 El-Badramani Thomas) PAT good

2. Qu.:
0 : 19 (# 86 Sarian Sevan) PAT blocked
0 : 26 (# 86 Sarian Sevan) PAT good

3. Qu.:
0 : 33 (# 27 Kovacs Daniel) PAT good
8 : 33 (# 32 Mario Raso) 2PC (# 49 Gerhard Bräuer)

4. Qu.:
8 : 39 (# 1 Johannes Neusser) 2PC no good
8 : 46 (# 30 Jan Höck) PAT good
8 : 52 (# 46 Stojaspal Philip) 2PC no good

Endstand: 8 : 52


ASKOE Rangers vs. Chrysler Vikings II 08:52 (0:13 / 0:13 /8:7 /0:19)
24.04.2005, Kickoff: 15.00h, Maria Enzersdorf, Südstadt, ca. 200
Referees: Müller / Windsteig / Koller E. / Koller F. / Zwicker

Football-Austria.com Spielbewertung (max. 10 Balls)
Spielniveau:
Ambiente:
Unterhaltungswert:
Burgertest: Keinen Burger gefunden in der Südstadt

Football-Austria.com MVP:
Vikings II

Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf

Abgesagte Ritterspiele in Budapest


Foto: Luca Teuchmann
Nach dem Heimsieg der Vienna Knights in der Vorwoche (20:0 gegen die Gladiators) mußten sich die Wiener im Budapester Bozsik Stadion den Wolves deutlich mit 27:00 geschlagen geben. Die Budapester wiederum haben ihr erstes Match auswärts (0:16 gegen die Carinthian Cowboys) glatt verloren. Die Division II ist völlig offen. Als einziges Team ohne Niederlage stehen nur mehr die Tyrolean Raiders II da, die Amstetten Thunderbolts sind noch ohne Sieg.
Das Bemerkenswerteste an der Sonntagsbegegnung in Budapest: gut 3500 (!) Fans, ein Presseaufmarsch als sei man direkt bei den nächsten bei olympischen Spielen gelandet und eine Footballshow, die jenen der heimischen AFL Teams um nichts nachsteht, ja die von manchen Teams in der ersten Liga sogar locker in den Schatten stellt.

Interview Video (~ 8 Min.)
Fotogalerie

Ausschlaggebend dafür ist nicht alleine die Begeisterungsfähigkeit der Ungarn für American Football, sondern auch die Person Attila Àrpa. Der 33 jährige gebürtige Münchner mit ungarischen Wurzeln, ehemaliger Produzent und Creative Director von RTL Klub, ist nicht nur in seinen zwei Heimatländern eine bekannte Medienpersönlichkeit und Buchautor, sondern Tight End und Mitbegründer der Budapest Wolves. Ein gefundenes Fressen für die ungarischen Medien, wenn ein „Intellektueller“ so einen „wilden Sport“ betreibt. Dementsprechend mächtig natürlich die Berichterstattung der Presse und des Rundfunks. Übertragungen der Matches im Fernsehen, Fototermine für Frauenmagazine, Sportberichte, Adabei Stories und Einladungen zu Talk Shows gehören für die Wolves somit quasi zum Tagesgeschäft. Àrpa versteht es sein Standing in den Medien für den ungarischen Football zu Nutzen.


The strength of a woman
Einfallsreichtum und Überraschungseffekte sind die Stärken der ungarischen Organisatoren.
So begrüßte man die Presse mit nicht ganz unattraktiven Hostessen und Mehlspeisen (scharf und süß zugleich – Ungarrrrisch halt), ließ am Feld ein etwas luftig bekleidetes Rotkäppchen vom bösen Wolf verfolgen (Grrrrr - Ich fresse dir!) und die von Attila Àrpa selbst entworfenen Cheerleader Kostüme zeigten dem dann zur Gänze abgelenkten Besucher mit wie wenig Stoff ein Mann doch ein Skirt schneidern kann.

Alles Macho, oder was?
Natürlich liegt es nicht am ungarischen Sparsinn, daß hier Teile frei lagen, sondern rein an der Phantasie von Mannsbildern, welche da nur mehr eine Ausrede aus dem Hut zaubern können: „There’s no business like show business“, denn daß Frauen alleine als Aufputz dienen, will man in Budapest so nicht gelten lassen. Das ist nur ein Teil des ganzen Programms, wie es Àrpa zu sagen pflegt: „eine Frage des Stils“, denn neben dem Femme Fatale Programm, Pyroshows und Wolfsgeheul überzeugten die Magyaren am Ende auch sportlich.

Weniger überzeugend die Fachkenntnisse bei Teilen des Publikums und vor allem des Platzsprechers. Zumindest für letzteren gilt: wenn man wenig Ahnung von Football hat, ist das noch kein Problem, aber man sollte dann versucht sein an den richtigen Stellen zu Schweigen. Es ist in der Liga weder Usus das Feld mit 140 Dezibel aus einer Anlage zu beschallen, (zufällig gerade dann, wenn der Gegner in der Offense ist) noch Schiedsrichter Entscheidungen lauthals ins Lächerliche zu ziehen. Die Partie wurde von den Unparteiischen sehr gut und auch fair geleitet. Die einzig wirklich unfaire Aktion war ein entrückter Super-Late Hit von Wolves LB Sàndor Kovàcs, der postwendend und völlig richtig eine Matchstrafe dafür kassierte. Auch wenn für den Platzsprecher manche Regeln nicht ganz durchschaubar sein sollten, gibt es noch keinen Anlaß dafür das Publikum aufzuhetzen und sein eigenes Unwissen auf Tausende andere zu übertragen. Es sollte vielmehr in seiner Kompetenz liegen den neugewonnen Football Zuschauern das Spiel näherzubringen. Dürfte er sich aber gar um einen Fachkundigen gehandelt haben, der hier mit Absicht ein wenig Paprika in die Menge pfeffern wollte, dann war das nicht gerade ein schlauer Wolfszug hinsichtlich der Bemühungen die Challenge Bowl (im Falle einer Qualifikation) in Budapest auszutragen. Ein leicht bitterer Beigeschmack zu der ansonsten sehr wohlschmeckenden Veranstaltung. Hier wäre aus unserer Sicht noch der Hebel anzusetzen, denn auch das ist eine Frage des Stils.

Im österreichischen Football ist Etikette (auch bei den Fans) kein leerer Begriff. Der Beifall für gute Spielzüge oder verletzte Spieler des Gegners hat sich ebenso durchgesetzt, wie das völlige Ausbleiben von Pfeifkonzerten bei mißliebigen Schiedsrichterentscheidungen. Fürs ungarische Stammbuch: das sind Standards aus der Liga des Eurobowl und EFAF-Cup Champions. Nicht viel anders verhält es sich in der GFL. Es wird heute nicht an Ungarn liegen diese für den österreichischen Football anders zu definieren. Will man mehr als bloß geduldeter Mitspieler werden – und die Chancen dafür stehen mehr als gut, sind die Tore in Österreich für so ein tolles ungarisches Team weit, weit offen - dann wird man sich danach richten müssen. Damit genug der „Maßregelungen“ durch den Herrn Oberlehrer von Football-Austria.com. Ich wollte das präventiv aber genau so gesagt wissen, da hier unter der jungfräulichen Begeisterung ein wenig der Respekt gelitten hat.


Das Match
Die Knights fuhren voller Selbstvertrauen nach Budapest. Nachdem man die Gladiators zu Hause relativ deutlich bezwingen konnte, rechnete man sich gute Chancen aus auch gegen die Wolves die Oberhand zu behalten. Die Rechnung wurde aber ohne dem Wolf gemacht.

Kuriosum am Rande war der Coin Toss. Die Wiener gewannen ihn, verweigerten aber die Wahl. Damit wollte man den Gegner noch vor dem ersten Spielzug überraschen, denn hatte dieser unerwartet und plötzlich die Qual der Wahl. Einem unerfahrenen Team hätte hier der Fehler unterlaufen sollen sich für den Ankick zu entscheiden, womit die Knights beide Halbzeiten das Angriffsrecht inne gehabt hätten. Ein netter Versuch, auf den die Ungarn allerdings nicht hereingefallen sind.

Bis zum Ende der ersten Halbzeit hatte man das Gefühl es steht hier eine sehr defensive Defense einer etwas offensiveren Defense gegenüber, unabhängig davon welches Team gerade im Angriff war. Beide Offensivformationen produzierten Fehler. Höhepunkt aus Sicht der Wolves: ein Trickspiel Versuch (Wir nehmen an es hätte ein Double-Reverse werden sollen), der sie aber beinahe selbst ausgetrickst hätte. Der Ball landete statt in den Händen des Runningbacks in sehenswerter Manier am Rasen. Die Knights konnten aus diesem „unforced fumble“ aber keinen Nutzen ziehen. Der von seinen eigenen Leuten gehörnte QB konnte den Ball recovern.

Die Wiener standen dem aber in nichts nach. Zwei Interceptions durch die Linebacker Sàndor Kovàcs und Gèza Farkas waren signifikant für das Paßspiel der Knights an diesem Tag. Farkas wurde auch in der zweiten Halbzeit, wie Defensive Back Bèla Krausz unerwartet von Knights QB Christian Nowotny bedient. Bei den Wienern fehlte übrigens Junioren QB Roger Schlegelmilch und Nowotny erwischte einen rabenschwarzen Tag.

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit die erste spielentscheidende Szene. Ein langer Paß von Istvàn Varga auf WR Csanàd Kiràly zum 1st Down. Varga erledigte persönlich mit zwei starken Läufen über knapp 25 Yards den Rest. Der PAT wide left – Halbzeitstand 6:0.

In der zweiten Hälfte beinahe das gleiche Bild wie in der ersten. Zwar kamen beide Teams in der Offensive etwas besser ins Spiel, aber so richtig wollte der Funken vorerst nicht überspringen. Defense rules - und das bekamen die körperlich unterlegenen Wiener im letzten Viertel hart zu spüren. In diesen 12 Minuten zerlegte das zahlen- und kräftemäßig überlegene Wolfsrudel die Ritterherde.

Vorbereitet durch einen 25 Yards Lauf von Wolves RB Christiàn Rittinger, lief erneut Istvàn Varga 7 Yards in die Endzone der Knights. PAT good – 13:00. Interessant die Reaktion der Knights auf diesen Score. Nachdem man dreieinhalb Viertel lang mit der eigenen Offense nicht zum Erfolg kommen konnte, sah man keinen Sinn mehr darin den Score zu halten und stellte einige Backups auf Feld um ihnen Spielpraxis zu geben.

Danach ging es Schlag auf Schlag. Knights QB Nowotny mußte einen Sack durch Tamàs Kovàcs zur Kenntnis nehmen und das Spiel lief auf einer schiefen Ebene nur mehr in eine Richtung. Ganze 38 Yards legte Christiàn Rittinger zum 20:00 zurück, 31 weniger reichten für RB Pèter Edèlenyi zum Endstand von 27:00. Der Spielzug der Knights zwischen den beiden Wolves TDs: eine Interception.

Fazit:
Die Knights waren nicht das klar schlechtere Team, technisch dürfte man sogar etwas besser aufgestellt sein als die Wolves, wobei das noch zu beweisen wäre. An diesem Sonntag waren sie in beiden Belangen unterlegen. In die kommende Begegnung gegen die Thunderbolts in Amstetten gehen die Knights für Football-Austria.com trotzdem als klare Favoriten ins Rennen. Im Vergleich zu den Wolves fehlt es den Wiener aber eindeutig an Trainingseinheiten in der Kraftkammer bzw. an bulligen Spielertypen. Die Budapest Wolves sind allen anderen Teams in der Division II körperlich überlegen. Gelingt es nicht, sie mit Pässen auszuspielen, dann wird es mit Fortdauer der Begegnung schwer für den Gegner. Als nächstes treffen die Wolves auf die Gladiators. Von der Spielanlage her zwei sich ähnelnde Mannschaften. Physisch stark – technisch noch sehr ausbaufähig. Auswärts sind die Wölfe nur halb so hungrig (mag man meinen), aber das Rudel dürfte nach dieser Vorstellung Blut geleckt haben. Hier kommt am 7. Mai ein, im wahrsten Sinne des Wortes, schwerer Brocken auf die Burgenländer zu. Allerdings werden die Budapester ohne 3500 Fans im Rücken erst beweisen müssen, daß es auch „oben ohne“ geht.

Walter H. Reiterer für Football-Austria.com


Scores:

1. Qu.:
No Score

2. Qu.:
6: 0 (# 22 István Varga) PAT no good

3. Qu.:
No Score

4. Qu.:
13 : 0 (# 22 István Varga) PAT good
20 : 0 (# 20 Christian Rittinger)PAT good
27 : 0 (# 35 Peter Edeleny) PAT good;

Endstand: 27 : 0

Budapest Wolves vs. Vienna Knights 27:00 (0:0 / 6:0 /0:0 /21:0)
24.04.2005, Kickoff: 16.15h, Boszik Stadion, Budapest, 3500
Referees: Edelmüller / Zemsauer M. / Steiner / Zemsauer E. / Dungler

Football-Austria.com Spielbewertung (max. 10 Balls)
Spielniveau:
Ambiente:
Unterhaltungswert:
Burgertest: Super Hot Dogs, keine Burger

Football-Austria.com MVP:
Istvàn Varga

Teufels-Blau in der Drachen-Au

Blue Devils besiegen die Danube Dragons klar mit 42:15 (35:15)


Foto: Michael Nemeskal
Da ist es nun, das AFL-Match der Woche! Gut, es gab dieses Wochenende nur diese eine Begegnung in der höchsten Football-Spielklasse Österreichs, aber auch wenn andere AFL-Matches stattgefunden hätten wäre dieses Aufeinandertreffen für uns trotzdem die Partie der Woche gewesen. Danube Dragons vs. Cineplexx Blue Devils wurde ja bekanntermaßen vom 9. April wetterbedingt auf dieses Wochenende verschoben, so wie der Spielbetrieb überhaupt die letzten Wochen ein wenig unter den Wetterbedingungen leiden musste. Aber siehe da, kaum ist sein Stuhl auf Erden nicht mehr verwaist, hat Petrus wieder Zeit für seine eigentliche Lieblingsbeschäftigung, nämlich die Hochdruckmaschine anzukurbeln und für prächtiges Football-Wetter in Österreich zu sorgen! Und genau das hat er mit Sicherheit nur für diese mit Spannung erwartete AFL-Begegnung gemacht – Goldenes Footballherz, was willst du mehr!

Game-Video (~9,3 MB)
Interview Video
Fotogalerie
Brisanz lag vor dieser Begegnung aus mehreren Gründen in der Luft und es wurde auf Football-Austria.com im Vorfeld entsprechend intensiv darüber berichtet. Beide Teams haben unmittelbar vor Saisonbeginn ihre Cheftrainer verloren, beide Teams haben ihr einziges Regular-Season Spiel in der AFL verloren. Beide Teams haben ihr Spiel im EFAF-Cup recht eindeutig verloren. Bei einer neuerlichen ALF-Niederlage können sowohl die Vorarlberger als auch die Niederösterreicher den Playoffs wohl nur mehr hinterher winken. Dazu kommt die traditionelle Rivalität der beiden Vereine und das eine oder andere Ballyhoo im Vorfeld der Begegnung. Man erinnere sich etwa an die Aussage von Tobias Oberzeller auf der Pressekonverenz der Dragons, dass man beabsichtigen würde, den Star-Running-Back der Hohenemser Keath Bartynski auf Doping testen zu lassen. Diese Aussage wurde sowohl von Bartynski als auch vom Präsidenten der Blue Devils Christoph Piringer natürlich entsprechend kommentiert.

Nachdem ja die Dragons seit dem Abtreten von Tino von Eckardt nie ohne Headcoach waren und der damalige Defense-Coordinator Greg Anderson diesen Job gleich nahtlos übernehmen konnte geisterten die Blue Devils nach dem Heimflug von Ray Braun einigermaßen kopflos durch die Football-Weltgeschichte. Aber auch damit soll es jetzt vorbei sein, denn das Team hat seit wenigen Tagen einen neuen Mann auf der Kommandobrücke: Ron Anzevino

Neben Joe Turner, der für diese Saison endgültig abgesagt hat, fehlten bei den Blue Devils etwa noch Werner Matt und Michael Staffani, während mit Eric Moore ein neuer amerikanischer Legionär präsentiert werden konnte. Bei den Dragons fiel auf, dass Jürgen Hablas nicht auf dem Platz war und der hat ja immerhin im EFAF-Cup-Spiel 20 der 28 Dragons-Punkte erzielt und ist 200 yards gelaufen! Angeblich hat es Herr Hablas vorgezogen, zu einem Spiel von Frankfurt Galaxy zu reisen als in der Klosterneuburger Au auf und ab zu laufen. Immerhin hatte er es in Frankfurt auch mit Devils zu tun, nämlich mit den Sea Devils aus Hamburg, die über die Galaxy mit 30:10 ebenso drüber ratterten wie die Blue Devils über die Dragons von der Donau. Eines kann gesagt werden, gegen die Hohenemser wäre ein Hablas für seine Mannschaft dringend notwendig gewesen, denn wie sprach Dragons Headcoach Greg Anderson nach dem Spiel zu seinem Team: „We have another game next week. We have to play different!“

Doch alles der Reihe nach: Die Dragons begannen mit der Offense und setzten von Beginn an auf das kraftvolle Laufspiel von Running Back Nikolaus Ludwig. Beim zweiten Spielzug wollten die Dragons gleich tief gehen und Brian Caler passte auf Matthew Crockett der aber den Ball nicht zu fangen vermochte, weil er leicht überworfen worden ist. Das Passspiel war ja im ersten AFL-Spiel gegen die Graz Giants nicht das allerbeste gewesen und trotz deutlicher Verbesserungen, die heute zu sehen waren, sollte durchaus noch einiges an Entwicklungspotenzial vorhanden sein.

Dass Brian Caler sehr hohe Scrambling-Fähigkeiten hat, kam ihm schon recht früh zu gute, da die Devils-Defense von Beginn an recht aggressiv gegen ihn vorging. Die ersten Erfolge in Form von neuen Angriffsserien erreichte die Gastgeber dann auch durch Läufe von Crockett, Ludwig und Stefan Eyo. Der erste fatale Fehler passierte aber auch im Laufspiel als Niki Ludwig einen Fumble produzierte, den der Neu-Teufel Eric Moore über ca. 70 yards zum ersten Score in die Endzone der Dragons zurücktragen konnte. Der Extrapunkt durch Bernhard Kamber war gut und es stand 7:0 für die Emser. Beim nächsten Dragons-Drive funktionierte dann das neue Dragons-Dream-Team Caler-Crokett schon besser und man sah zwei schöne Pässe bzw. Ballübergaben zwischen den beiden Amerikanern. Die Dragons marschierten durch eine Kombination von Pass- und Laufspiel bis an die Redzone der Vorarlberger, bis der zweite schwere Fehler des Tages passierte. Caler passte auf Tobias Oberzeller, der verursachte einen Fumble, Eric Moore recoverte wieder und zeichnete somit für den zweiten Turnover im ersten Vietel verantwortlich.

Erst jetzt kam die Offense der Blue Devils das erste mal aufs Feld, die Mannschaft formierte sich für den geplanten Spielzug, Keath Bartynski streckte am Ende der I-Formation noch einmal schnell seinen Rücken durch und dann ... ja, und dann nahmen die Emser ihr erstes Timeout weil es anscheinend Unklarheiten in der Aufstellung gab. Es war klar, dass der neuen Headcoach in den weniger Tagen seiner Amtszeit nicht gleich den Laden vollkommen übernehmen konnte und so zeigten sich immer noch die kleine Unsicherheiten im Playcalling und es war beinahe lustig anzusehen, wie Quarterback Jon Abner via Audible immer wieder seine Kameraden in der Formation herumscheuchen musste, bis irgendwann dann doch alles passte. Wenn die Aufstellung dann endlich klar war, dann war aber schnell Feuer am Drachen-Dach der Klosterneuburger. Über Pässe auf Christian Steffani und Tara Ekrem sowie Runs und Catches von Bartynski marschierten die Devils quer über das Feld ohne dass die Dragons Verteidigung dem viel entgegenzusetzen gehabt hätte. Die letzten vier yards durchlief Keath Bartynski und es stand 0:13 (PAT no good).

Im darauf folgenden Drive sorgte Rene Danner mit einem guten Kick-Return bis an die Mittellinie für eine gute Ausgangsposition der Gastgeber. Unterstützt durch eine Pass-Interference-Strafe gegen die Emser kamen die Dragons in Scoring-Position und das bereits angesprochene Dragons-Dream-Team schlug wieder zu: Caler passte ca. 25 yds auf Crockett und die Gastgeber hatten die ersten TD-Punkte am Scoreboard, welches im Happyland ja physisch gar nicht vorhanden ist. Dabei schien nicht ganz eindeutig zu sein, ob Caler durch seinen Scramble nicht schon über der Line of Scrimmage war, als er den Ball in Richtung Receiver schleuderte. Wie auch immer, der Score wurde gut gegeben und nachdem Niki Ludwig eine Two Point Conversion verwerten konnte, stand es nur noch 8:13.

Im zweiten Viertel kamen die Vorarlberger wieder recht schnell an die Endzone der Niederösterreicher heran und Christian Steffani fing einen Abner-Pass in der Endzone (2 Point Conversion durch Dwayne Hoffman). Stand 8:21.

Der nächste Angriff der Gastgeber führte einerseits über Ludwig-Läufe durch die Mitte aber vor allem über Matt Crockett, der sowohl als WR als auch als RB in Erscheinung trat und der auf Seiten der Dragons seinen Job heute sicherlich am besten hinbekommen hat. Caler stand weiterhin schwer unter Druck der Devils-Verteidigung und als die Dragons versuchten, ein 4th Down auszuspielen wurde dabei der Receiver glatt überworfen und die Gäste waren wieder am Zug. Es brauchte nur drei Aktionen durch die heutigen Key-Player der Devils bis zum neuerlichen Touchdown: Keath Bartynski läuft tackle-brechend durch die Mitte: 1st Down! Christian Steffani fängt einen Abner-Pass: 1st Down! Jon Abner läuft selbst die letzten 20 yards: Touchdown! Nach dem PAT durch Kamber stand es 28:8 für die Devils.

Die Dragons kamen durch einen sehenswerten Kick-Return-TD von Matthew Crockett über 70 yards gleich wieder um einen Score heran und nach dem PAT von Alex Schubert stand es 28:15 für die Devils. Gegen Ende der ersten Spielhälfte konnten die Gäste aus Vorarlberg durch einen ca. 25 yards Touchdown Pass von Jon Abner auf Bernhard Kamber die alten Punktedifferenz wieder herstellen und mit 35:15 für die Gäste ging es in die Kabinen. Bei diesem letzten Pass durch Abner zeigte sich eindrucksvoll, wie präzise und cool er unter Druck Bälle werfen kann.
Jon Abner warf heute nicht nur drei Touchdown-Pässe, er blieb auch in allen seinen sonstigen Aktionen fehlerfrei, vermochte bei Druck eindrucksvoll zu scrambeln , lief selbst zu einem Touchdown und mehreren 1st Downs und schafft es immer wieder die noch etwas wirre Offense der Devils vor den Snaps so zu formieren, dass auch gescheite Spielzüge dabei rauskamen. Kurz: Jon Abner ist der Football-Austria.com-MVP.

Im Prinzip war die Partie zur Halbzeit gelaufen und die Devils konzentrierten sich in der zweiten Hälfte mehr auf das Halten des Ergebnisses als auf ein weiteres Davonziehen wobei die Devils dabei die Partie weiter nach Belieben diktierten. Immer wieder kam Keath Bartynski, der Güterzug aus Bergamo, zum Einsatz der nicht nur zwischen den Tackels laufen kann und dabei meist zwei bis drei derselben bricht sondern auch in Sweep-Laufzügen durchaus erfolgreich yards und 1st downs sammelt. Falls jemand der Ansicht war, der Bartynski macht sich jetzt nach den harten Jahren in Bergamo einen Lenz am Arlberg, der hat sich wohl getäuscht. Bartynski ist immer noch brandgefährlich und jede Defense, die das negiert wird die Rechnung sehr schnell präsentiert bekommen. Wenn Leute wie er auf dem Platz stehen hilft das durch die bloße Anwesenheit der eigenen Mannschaft weil durch die Massierung der gegnerischen Defense-Kräfte auf eine Person andere eigene Offense-Kapazitäten schwächer gedeckt werden.

Die Gäste hängten im dritten Viertel noch einen Touchdown durch Dwayne Hoffman an, womit dann auch gleich der Endstand von 15:42 erreicht war. Auf Seiten der Devils machte sich noch einmal Eric Moore bemerkbar, der durch eine Caler-Interception für den dritten Turnover des Tages sorgte. Im letzten Drive der Devils knieten die Gäste ab und für die Dragons war die Tortour vorüber.

Als Resumee ist festzuhalten, dass die Dragons bis auf ein braves Mitspielen im ersten Viertel im Grunde nicht den Funken einer Chance gegen die Hohenemser hatten. Die Gäste diktierten in der Offense als auch in der Defense die Partie. Starke Einzelspieler wie Jon Abner, Christian Steffani, Keath Bartynski und Eric Moore konnten nun doch in das Teamgefüge integriert werden. Man ist als Mannschaft aufgetreten und es ist davon auszugehen, dass der neue Headcoach in diese Richtung noch zusätzlich einiges bewirken wird. Über die kleinen Wirrnisse vor den Snaps in der Offense sehen wir jetzt mal hinweg und man konnte heute erahnen, dass in dieser Mannschaft viel mehr steckt als sie in den ersten zwei Spielen (AFL und EFAF-Cup) gezeigt hatte. In einer Ad-Hoc-Beurteilung der AFL möchten wir sagen, dass momentan die Devils vielleicht sogar vor den Giants einzuschätzen sind und somit auf Platz drei hinter den Vikings und den Raiders liegen. Und Sie wissen wer am 30. April in Graz Eggenberg bei den Giants zu Gast sein wird? Genau! Unser Tipp: Hinfahren und live zusehen wie die Giants und die Devils aufeinanderprallen.
Für die Dragons wird es heuer schwer werden. Als beinahe einzige sichtbare Verbesserung konnte man das gelungene Zusammenspiel von Caler und Crockett bemerken. Das Passspiel hat sich allgemein etwas verbessert, nur ist das Gesamtniveau bei den Klosterneuburgern einfach zu niedrig. Wieviele yards Jürgen Hablas gelaufen wäre wissen wir nicht. Der nächste Einsatz der Dragons ist am 30.4. gegen die Winterthur Warriors und am 7.5. in Innsbruck gegen die Raiders. Wir sind gespannt, ob die Klosterneuburger einen Ausweg finden werden und ab der Mitte der Saison doch noch überraschen können. Football-Austria.com wird auf alle Fälle dabei sein und an dieser Stelle darüber berichten.

Danube Dragons vs. Cineplexx Blue Devils 15:42 (08:13 / 07:22 / 00:07 /00:00)
23.04.2005, Kickoff: 16.00h, Happyland, Klosterneuburg,
Referees: Müller / König T. / Praher / Windsteig / Savicevic / Dungler

Football-Austria.com Spielbewertung (max. 10 Balls)
Spielniveau:
Ambiente:
Unterhaltungswert:
Burgertest: zwei unserer Redakteure konnten sich nicht einigen, weil einer anscheinend einen recht guten Burger erwischt hat und der andere einen, wo innen noch alles kalt war. Sagen wir: Knapp unterhalb von so mittelprächtig, irgendwie.

Football-Austria.com MVP:
Jon Abner (Blue Devils)