Mittwoch, Februar 15, 2006

Thunderstruck

AC/DC im Schnitzelland

Aufgelesen
Schnitzel und Football ist doch beides gut! Amstetten Bolts Präsident Roland Reitbauer hat auch sonst noch einiges zu sagen.
Foto: PixelQuelle.de
Roland Reitbauer, Präsident der Amstetten „Schnitzl’ Land“ Thunderbolts kündigt Veränderungen im westlichen Niederösterreich an. Die Nova möge funkeln, der Strom werde fließen und der Nomen ist des Donners Omen. Die Amstettener sehen sich als erster Herausforderer der selbsternannten Titelaspiranten aus Wien (Knights) und Gü-Gü Stegersbach (ASVÖ Gladiators). Außerdem wird niemand mehr 15 Sekunden benötigen um den Namen des Teams auszusprechen. Schade, denn gerade als wir uns ihn nach monatelangem Üben antrainiert hatten, wird der wieder abgestrafft. Downgrade for Upgrade in vielen Bereichen. Herr Reitbauer spricht leise, ist dabei aber laut.

Amstetten erteilt also dem rekordverdächtigen 38 (inkl. Leerzeichen) Buchstaben langen Vereinsnamen eine Absage. Wie hat es mich gequält, dieses Unding von Namen! Amstetten Schnitzlplatzl’ Thunderbolts. Jedes Mal (so oft war es nun ja nicht) als ich es ausschreiben mußte war es eine typographische Pein. Die Werningerode Mountain Tigers bringen es nur auf 28 und die (seligen) Klosterneuburg Mercenaries begnügten sich mit gar mit 26 Anschlägen, bevor sie auf das humane 14-stellige Danube Dragons kamen.

Zudem erinnere ich mich leidvoll an jene Sonnenuntergänge an denen meine Freundin sich nach dem abendlichen Bade „im Wohnbereich“ ihre Haare kämmte und dabei ein „Schnitzlplatzl’ Thunderbolts òle òle òle“ intoniert (sie hat nie ein Match des Teams gesehen, schätzt sie aber wegen ihres Namens!), als wäre es das wichtigste im Lande die panierte Kalbs- bzw. Schweinlende samt ihrer schwitzenden Männer zu besingen. Bitte nicht! Mit Inbrunst sang sie die Melodie (stellen sie es sich einfach vor) und spätestens nach der dritten Wiederholung ging es mir nicht mehr aus dem Ohr, oder nervte derart, daß ich mich freiwillig breitschlagen ließ, lieber den Gesangskünsten eines Daniel Kübelböcks auf RTL zu lauschen, bevor ich mich weiterhin mit der Ode an die Friteuse malträtierten lasse. Das Leben ist kein Hit sondern ein öliger Kompromiß.

Allen ernstes haben die Grenzländer nun beschlossen sich auf Amstetten Thunder (17 Fingerbewegungen, immerhin 20 weniger als zuvor!) zu reduzieren und das war für uns Anlaß genug um mit dem Präsidenten der ehemals Langnamigen, Roland Reitbauer, ein kurzweiliges Gespräch über alles Neue im Westen des Ostens zu führen.

F.A.com: Herr Reitbauer, wie stehen die Dinge bei den Thunder?
Roland Reitbauer: Wir hatten bisher eine sehr gute Vorbereitung. Das Training läuft ordentlich. Durch die Aufrüstungen der Vienna Knights und den Gü…, pardon (lacht) ASVÖ Gladiators mit Bernhard Kamber sehen wir uns besonders herausgefordert. Wir treffen im Grunddurchgang auch auf die Gladiators, die wir zuletzt zwei Mal besiegen konnten. Einmal glatt, ein weiteres Mal mit Bauchweh. Ich denke die Rams können wir locker packen, schwer einzuschätzen sind die Gunners für uns. Wir selbst werden 4-5 Rookies plus 6 oder 7 Spieler die ihre zweite Saison spielen ins Team eingliedern. Wir konnten mit 8 Matches im Vorjahr die Anzahl der Spiele sehr hoch halten. Unser Quarterback Gernot Haas hat sich gut entwickelt, die Arbeit von Headcoach Andreas Illich trägt Früchte. Ich denke wir sind gewappnet für 2006.

Ihre Ziele für 2006 definieren Sie wie?
Definitiv das Erreichen des Finales. Anscheinend sind sich die beiden Teams aus Wien und dem Burgenland ja schon einig, daß sie sich den Titel untereinander ausmachen werden. Ich geh davon aus, daß wir da noch ein Wörtchen mitreden können. Gewinnen wir die Liga wäre das sensationell, erreichen wir das Finale sind wir zufrieden. Da spielen viele Faktoren, wie z. B. Verletzungen im Laufe der Saison mit, die man jetzt noch nicht einschätzen kann. Bleiben alle gesund, dann schätze ich unsere Chancen ganz gut ein. Fallen wichtige Spieler aus, dann wird es schwierig.

Mit wie vielen Spielern werden die Amstettener antreten?
Am Roster werden wir ca. 30 Spieler haben. Aktive Spielzeit werden nach Plan 24-25 Leute bekommen. Das ist unser Stamm.

Der Name des Teams wurde auf Thunder gekürzt. Hier gab es dem Vernehmen nach einige Probleme?
Amstetten als Name ist ja schon lang genug. Daher haben wir uns gedacht, wir kürzen das Thundebolts auf Thunder. Noch bevor wir damit an die Öffentlichkeit gehen konnten, kamen Gerüchte bezüglich dieser Umbenennung auf. Der NFLE Verein Berlin Thunder trat mit uns in Kontakt und teilte uns mit, daß dieser Name urheberrechtlich geschützt sei. Ich habe keine Ahnung wie das bis dorthin hochgedrungen ist. Ich weiß auch bis heute nicht ob das nicht ein „Schmäh“ war. Jedenfalls haben wir nun das Einverständnis und ziehen das auch durch. Wir heißen kurz „Amstetten Thunder“ und offiziell „Amstetten Schnitz’l Land Thunder“.

Warum ist gerade Amstetten so auf Schnitzel fixiert?
Das ist relativ einfach zu erklären (lacht). Schnitzl’platzl, unser alter Namenssponsor, ist ein Franchisingunternehmen. Der Betreiber hier in Amstetten hat sich zuletzt selbstständig gemacht und heißt nun „Schnitzl’ Land“ Er ist aber weiterhin unser Sponsor. So bleiben wir bei der Panier, statt dem Platz wird halt ein ganzes Land. Wobei – Schnitzel und Football ist doch beides gut!

Es gibt einen Spieler der Amstetten verläßt – Thomas Eßletzbichler.
Ja, leider. Thomas ist als Athlet nicht gerade unbedarft, obwohl er im Football ein Newbie ist. Er ist sportlich sehr gut drauf und technisch versiert. Dadurch wurde er bei uns nach kurzer Zeit zum Stammspieler und war eine echte Bereicherung. Er ist so groß – jeder Quarterback kann ihn sehen (lacht). Wir werden ihn vermissen, aber ich gönne es dem Thomas bei den Giants zu spielen. Das hat er sich verdient und ich hege keinen Groll. Er ist Magister, will seinen Doktor in Graz fertig machen und wird in einem sehr guten Team sich beweisen müssen. Tolle Sache für ihn. Alles Gute! Vielleicht sehen wir ihn ja wieder, ob als Spieler oder sonstwo. Er ist ja aus unserer Gegend.

Die Heimmatches werden im kommenden Jahr aufgemotzt?
In dem Riesen Umdasch Stadion schaut es leider sehr seltsam aus wenn nur 150 Leute kommen. Als ob du vor 15 spielst - weil es eben so groß ist. Was werden wir machen um mehr Zuschauer ins Stadion zu holen? Wir hatten im Laufe unserer 16-jährigen Geschichte 150 Spieler als Aktive im Verein. Diese werden wir nun alle kontaktieren und reaktivieren. Wir wollen sie zu den Matches bringen. Wir verstärken zudem die Werbung mit einer Plakataktion. Nach dem Spiel wird es eine After Game Party mit Grill und Musik geben. Wir verhandeln derzeit mit den Kinderfreunden wegen Kinderbetreuung. Unsere Zielgruppe ist die Familie. Hier schwebt uns ein betreuter VIP Raum für Kinder mit Sicht aufs Feld vor. Die Eltern können natürlich auch gerne dabei sein.

Ähnlich wie bei den Giants sind uns viele ehemalige Spieler verloren gegangen und wir haben es verabsäumt sie an den Verein andocken zu lassen nach ihrer aktiven Karriere, wie das z.B. die Vikings machen, sie eventuell im Verein auch mit Aufgaben zu betreuen. Jetzt passiert das. Das erste Feedback war sehr gut – endlich hören wir was vom Verein, war der einhellige Chor. Wir werden hoffentlich viele ehemalige Spieler wieder „zurückbekommen.“ Auch mit SMS Reminder vor den Matches. Das Hauptproblem aus Marketingsicht für uns ist: Wie verkaufe ich drei Heimspiele? Nicht nur den Sponsoren, auch dem Publikum. Im zweiten Fall muß die Werbung so gut rüberkommen, daß wir auf Anhieb mehr Zuschauer bekommen und wir uns danach kontinuierlich steigern. Da spielen viele Komponenten mit. Auch welche, die du nicht beeinflussen kannst, wie z. B. das Wetter. Das hört sich vielleicht komisch an, aber für einen kleinen Verein ist gutes Wetter der beste Freund des Kassiers.

Was war der Auslöser dafür das nach 16 Jahren anzugehen?
Für mich war ausschlaggebend, daß ich nun dafür wirklich mal Zeit habe. Ich habe Jahre lang enorm viel Zeit und Energie für das Budget aufgewendet. Das ist nun in Ordnung. Wir haben ein gutes Budget und einen bezahlten Trainer. Das läuft also, denn die Finanzen sind im Lot. Das war nicht immer so. Wir haben keine Schulden, können heute eher Geld auf die Seite legen. Daher konzentrieren wir uns jetzt auf diese Dinge. Ausschlaggebend war die Konsolidierungsphase ohne dem Wahnsinn mit amerikanischen Spielern. Alexander Narobe (Salzburg Bulls) und ich waren die ersten, die der Richtung, in der sich die oberste Liga bewegt hat eine Absage erteilt haben. Wir haben für uns die Konsequenzen daraus gezogen.

Wie sehen sie dann die Liga und die Legionäre?
Ich denke es wäre das tollste für den Football wenn es wieder einen österreichischen Meister gäbe. Wir hatten in den letzten Jahren amerikanische Meister mit österreichischer Beteiligung. Aus der AFL würde ich eine Show- oder Profi Liga machen, oder wie immer man sie nennen will, die sie ja in Wahrheit schon längst ist. Das hat ja seine Daseinsberechtigung, denn das Publikumsinteresse gibt ihnen recht. Sie wird leider noch immer als österreichischer Amateurbetrieb verkauft. Das ist sie aber bitte nicht. Da drinnen sollen dann so viele Legionäre spielen wie die Vereine lustig sind und Geld dafür ausgeben wollen – das andere ist dann eine, eben DIE österreichische Amateurliga. Ständig einen österreichischen Meister zu produzieren der Vikings oder Raiders heißt wird auf dem Level und unter diesen Vorraussetzungen niemanden von den anderen Vereinen mehr vom Hocker reißen. Das wirst du daher auch der Presse auf Dauer nicht als super verkaufen können im Zusammenhang mit den „anderen Amateuren“ die „eh keine Chance haben“. Alle anderen werden weiter absinken. Heuer sind es noch 5 Teams in der AFL. Wie viele werden es im nächsten Jahr sein? Man sollte das trennen, wenn man daran Interesse hat. Das sind zwei verschiedene Philosophien.

Das Presseinteresse an den Vikings ist aber enorm gemessen an Amstetten.
Natürlich und das haben sie sich ja auch hart erarbeitet. Nur da sind wir nicht und da sind auch viele andere Teams in dem Land nicht. Die meisten stehen wo ganz wo anders und finden das nicht mal schlecht. Wir betreiben den gleichen Sport, aber spielen nicht nur zwei Ligen unter diesen Vereinen sondern in einer völlig anderen Kategorie. Ich sagte es ja schon. Es wird immer mehrheitlich Vereine geben die Football auf Amateur Niveau betreiben wollen und werden. Vereine die es gar nicht in ihrem langfristigen Plan haben in 5 Jahren mit 6 Amerikanern, 4 Deutschen, 5 Schweizern und einem hochbezahlten Trainerstab um einen österreichischen Amateur Staatsmeistertitel zu spielen. Da stimmt doch was ganz generell nicht.

Sie haben viele Ideen. Warum bringen Sie sich nicht im Verband ein?
Erstens wurde ich nie gefragt, zweitens bin ich Präsident eines Vereins.

Das ist ein Grund, aber kein Hindernis.
Oh doch ist es das. Das halte ich bitteschön für gänzlich unvereinbar. Ich kann nicht Diener zweier Herren sein, wenn ich mich selbst ernst nehmen will, denn dann wäre ich stets versucht für meinen Verein beim Verband das Beste rauszuschlagen. Oder sind wir alle befreit von solchen Begehrlichkeiten? Wohl kaum. Sie kennen das Sprichwort mit dem Hemd und dem Rock? Mein Selbstverständnis sagt mir, das geht so nicht.

Der AFBÖ sieht das aber anders. Dort sitzen sehr viele Vereinsvertreter im Vorstand.
Das haben Sie hervorragend recherchiert (lacht).

Und was sagen sie denen?
Was ich seit 16 Jahren sage. Zum einen akzeptiere ich mal, daß der Verband hier nicht meiner Meinung ist, zum anderen werde ich sie aber weiterhin spazieren tragen. Ich stehe damit ja auch nicht gänzlich alleine da. Als Mitglied des Verbandes erlaube ich mir einfach diese Kritik. Der Verband richtet sich manche Dinge selbst. Das ist ja gerade Football-Austria.com immer wieder aufgefallen und konnte man des öfteren bei ihnen auch so lesen - als Beispiele der Befangenheit. Ihre Meinung kommt ja nicht von ungefähr. Werfen Sie mal einen Blick darauf wer die Vereine und die Leute im Vorstand sind. Es sind genau drei Teams und vielleicht sechs Personen die das Sagen haben. Meine Meinung ist, daß diese Leute allesamt ihre Funktionen bei den Vereinen zurücklegen müßten, in dem Moment wo sie für den Verband tätig werden. Und zwar komplett. Das ist keine Frage des Anstands, sondern der Vernunft. Gegen die Leute selbst habe ich keinerlei Einwände. Ihre Doppelfunktion ist aber zu hinterfragen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Danke an Amstetten für diese Worte. Es gibt anschienend noch ein paat Leute mit Restverstand! Ich bin gnz bei ihnen!!!

Anonym hat gesagt…

Der Skandal beginnt bereits da, dass die Top Vereine 3-4x die Woche trainieren. Das gehört unterbunden. Wenn die sich auch daran halten würden, bei Schlechtwetter jeder Art NICHT zu trainieren - auch das wäre eine Möglichkeit die Liga ausgeglichener zu gestalten.
Und warum dürfen die Raiders und Vikings vor soo vielen Leuten spielen und andere nicht? Ich wäre für Zuschauerbegrenzung.
Und warum berichten die Medien immer nur über die zwei? Entweder es wird über alle berichtet, oder über keinen.
Alles im Sinne einer ausgeglichenen Liga!

Anonym hat gesagt…

Eine Frage an Herrn Reiterer:

Warum sind die Gladiators und die Knights "selbsternannte Titelaspiranten"?

Laut Ihrer eigenen Aussage wurden zumindenst die Knights auf der Ligasitzung so gerankt: "So spielen die im Osten als Nummer 1 gerankten Vienna Knights gegen die Nummer 2 und 3 des Westens, Gunners und Rams, die Gladiators gegen Thunderbolts und Rams und die Stallions gegen Thunderbolts und Gunners."

Richard aus Wien

Anonym hat gesagt…

Ich denke der Ansatz von Profiliga neben Amateurliga hat seine Berechtigung, warum nicht emotionslos die zwei Dinge trennen und separat betrachten ?
Wenn der eine zwei Angestellte, Saison US Coaches und 6 Imports bemüht um möglichst attraktiv und erfolgreich zu sein ist das ok. Ich hab den Eindruck dass andere mit ehrenamtlichen Funktionären und ohne Imports schlecht gemacht werden, auch wenn sie in einer anderen Liga spielen und innerhalb ihrer Zielvorgaben agieren.
Die Amstettner trainieren vielleicht weniger, haben auch keine Neidereien gegen Vikings und Raiders.

Und bezüglich der Spitzen zu den Mauscheleien im AFBÖ - ich denk der richtige Weg wäre die Leute abzulösen. Damit muss man allerdings jemand finden der schon lange aus Football raus ist und damit kein Naheverhältnis zu handelnden Vereinen hat.

Aber ohne konkrete Köpfe wird da nix gehen. Also statt raunzen was tun - das ist aber in der Postercommunity wahrscheinlich ein Problem. Da nehm ich mich nicht aus - über wen sollt ich denn sonst raunzen ?

Anonym hat gesagt…

Na, wie man lesen kann, ist der österreichische Football an Amstetten vorbeigezogen!
Jeder Verein kreiert sein Bett selbst, die Vikings eben auf der Semiprofi-Ebene, andere Vereine eben wo anders. In Medien wird man sich als Verein nur dann finden, wenn man etwas besonderes geleistet hat, und das sind nun mal die Vereine der AFL, und dort halt primär Vikings und Raiders, deren Medienpräsenz wieder den Football in Österreich hilft, denn wenn ein Amstettner in der Zeitung was über Football liest, oder im Fernsehen sieht, dann wird er vielleicht mal auch in seiner Umgebung suchen. Ich komme aus einem Div. I Team, und ich sehe die Entwicklung in der Medienlandschaft nicht soch schlecht.
Sehen wir uns mal den Fußball an, hier ist sicher an der Spitze das reine Profi-Geschäft, wo 100% der Spieler, Trainer und Funktionäre angestellt sind, Football ist noch weit von diesem Punkt entfernt, auch wenn die AFL keine reine Amateurliga mehr ist. Sieh mal zu den Schifahren, die jede Menge Kohle schöffeln, aber trotzdem noch als Amateure gelten!

AFBÖ:
Der Verband sind wird, und somit werden auch immer Leute von Vereinen dabei sein!
Stellt Euch eine Regierung vor, wo jeder Minister seine Zugehörigkeit zu einer Partei abschwören muss! Der Vorstand des Verbandes ist demokratisch gewählt, und es sitzen auch zumindest 4 Teams zur Zeit im Verband:
Blue Devils
Dragons
Raiders
Vikings

Und der Präsident ist vereinslos, also was gibt es da zu jammern? Und wenn mehr Leute aus den verschiedenen Vereinen im Verband sitzen würden, dann fließen vielleicht auch mehr Ideen ein! Übrigends sitzen in den einzelnen Landesverbänden des AFBÖ noch genug andere Vereine! Leider finden sich halt wenige, die diese Arbeit machen wollen.

Also net ausreden, die haben mich ja nicht gefragt!

Nicht warten auf gefragt werden, sondern selbst hingehen und anbieten, wie eben am Arbeitsmarkt, oder bekommt jemand von Euch täglich Bitten von Unternehmen, ob ihr nicht dort arbeiten wollt.

Anonym hat gesagt…

Ist schon sehr lustig zu lesen wenn ein Vertreter eines Vereines der vom AFBÖ (und das vollkommen zu Recht!) WEGEN JAHRELANG NICHT ERBRACHTER NACHWUCHSARBEIT ZWANGSWEISE um eine Spielklasse zurück gestuft wurde, jetzt auf einmal über den geraden, richtigen Weg spricht!

Außerdem scheint an diesem Herrn die Tatsache vorbei gegangen zu sein, dass sein Wunsch nach einer Semi,- oder Profiliga bereits erfüllt worden ist. In der AFL spielen die "großen" Vereine mit Imports und zwingender, verschärfter Nachwuchsarbeit; in der Div. I die mittleren Vereine ohne Imports aber mit zwingender Nachwuchsarbeit; und in der Div. II spielen die "kleinen" Vereine ohne Imports und ohne zwingender Nachwuchsarbeit. Also: was will er? Die Regeln so lange ändern, bis die Thunderbolts, vor 4.000 Zusehern, und Live im ORF, mit einer "österreichischen" Mannschaft die Austrian Bowl gewinnen? Und wovon träumt er in der Nacht?

Ich kann mich überdies erinnern, dass eben dieser Herr, nachdem sein Verein vom AFBÖ in den Football - Keller geschickt wurde, sinngemäß getönt hat: "...dann werdet ihr schon sehen, wie wir in der Div. II mit den anderen Teams "aufräumen" werden...!" Ähhhh: wieviele Spiele haben doch gleich die Thunderbolts im Jahr in der Division II gewonnen?

Heuer sollten die Thunderbolts einmal versuchen, erst einmal ein Bein auf den Boden zu bekommen, dann könnten sie daran denken, ein zweites Bein dazu zu stellen. Dann könnten sie ja wieder damit beginnen, Nachwuchsarbeit (SO WIE ALLE ANDEREN VEREINE!!! IN ÖSTERREICH) zu betreiben. Dann erst dürfen sie vielleicht wieder in der Division I spielen, Und dann....

Wieder einmal ein typischer Fall von extremer Selbstüberschätzung!

Anonym hat gesagt…

ja, ja blöd reden kann jeder. wir werden heuer aufzeigen und die knights und die mineralwassertruppe samt kamber in den boden stampfen. wir kommen sicher ins finale und dort werden wir auch gewinnen! so schauts aus meine herren! thunder forever

amadeus hat gesagt…

typischer Fall von Selbstüberschätzung ...

man sollt vielleicht, wurscht von welchem Verein man kommt, die Formulierung von diversen Saison Zielen diplomatischer gestalten
... etwa

Wir werden 20006 unser Bestes geben um den Finalsieg zu erreichen ...

so Meldungen wie

Wir kommen sicher ins Finale und alle in den Boden stampfen

wirken nur großkotzig, so was in der Öffentlichkeit zu sagen ist riskant ...

klar kann ich verstehen wenn die Spieler motiviert sind und das ihre Überzeugung ist ( so soll es ja auch sein , man geht bei jedem Spiel aufs Feld um zu gewinnen und um die andern in den Boden zu stampfen ) aber solche Aussagen sind eher dann im Huddle unter den Spielern wichtig und aussagekräftig um sich so richtig heiß fürs Spiel zu machen ...

Anonym hat gesagt…

Die Thunderbolts haben doch schonmal gegen den Herrn Kamber gespielt (in Hohenems 2005 gegen die Devils II).
Das Endergebnis war damals 76:06.

Aber jetzt wo die Raiders II, Devils II und Wolves nicht mehr ind der Div II vertreten sind, könnte man ja gegen die anderen Rookie-Vereine was erreichen, und dan gross in den Medien vertreten sein (Ein Zweizeiler).

Ihr solltet anfangen etwas professioneller zu arbeiten, und nicht die anderen Vereine ganz oben kritisieren.
Davon seid ihr noch weit weit weit weg.

Anonym hat gesagt…

Also ich finde es Lustig. Egal welches Team etwas von sich gibt, was sie erreichen wollen, was sie umstellen, wo sie hin wollen. Immer wird das team von allen kritisiert. Ist echt Lachhaft.
Wir (Footballfans u. Spieler) machen immer einen auf tolerant und grenzen uns so von den "Rundballproleten" ab, aber wir sind im Grunde genauso engstirnig wie die Spitzkicker.
Den Feind bzw. Gegner immer gleich verbal fertig machen. Wie dumm er nicht sei und das er auch immer alles falsch macht.
Akzeptanz anderer Meinungen: Null!

Ich denke so kommen wir nie weiter in Football. Ich bin ein Vikingsgegner aber man muß ihnen Neidlos zugestehen was sie erreicht haben. Aber bitte das ganze soll sich nicht immer auf die Vikings reflektieren. Sie können auch nur bestehen da sie gegner haben gegen die sie spielen können.

Und anstelle die kleinen Teams zu motivieren wird ihre Leistung noch immer getreten.
Ich weiß das jetzt wieder blöde Meldungen auf meinen Post kommen werden aber damit muß man leben.

amadeus hat gesagt…

also ich bin da Deiner Meinung -

ich bin jedoch kein Vikingsgegner seh es aber auch so , wenn wir nicht Alle schauen daß die kleinen Vereine ihre großen Ziele erreichen oder ihnen zumindest a Stückerl näher kommen, dann wird über kurz oder lang der österr. Football den Bach runter gehen ...

Es ist etwas nur dann interessant berichtenswert, sehenswert wenn es spannend ist ...

und wenn die nächsten Jahre in der AFL nur Vikings und Raiders dominieren wäre das sicher nicht vorteilhaft für den österr. Football

Ich bring das Beispiel immer wieder gern, die AB in Salzburg hat mir zwar als Vikings Fan weh getan allerdings als Football Fan hat mich der Finalsieg der Raiders sehr gefreut ...

Ich wünsch mir so sehr, daß sich der österr. Football weiterentwickelt und unser Nachwuchs noch viele Möglichkeiten haben wird sich national und international absolut in Hochform zu präsentieren und ich bin auch gerne bereit dabei zu helfen und nicht nur den Vikings

winjester hat gesagt…

Wir werden 20006 unser Bestes geben um den Finalsieg zu erreichen ...

Kompliment, das nenn' ich langfristige Planung. ;-)

Anonym hat gesagt…

Wir werden 20006 unser Bestes geben um den Finalsieg zu erreichen ...


Ja bis dahin schafft ihr das sicher. Heuer wirds wohl nix werden

amadeus hat gesagt…

uuups sorry Leutz das 20006 war echt nicht beabsichtigt, aber eh kloa , unserem winjester fallen solche "Kleinigkeiten" natürlich sofort auf , das nennt man Berufskrankheit - ich sag in Zukunft nur mehr Adlerauge zu Dir *lol*

Anonym hat gesagt…

Sicher ist der Football an Amstetten vorbeigezogen aber es ist kein Grund zu resignieren!
Laßt uns einmal daran arbeiten den Anschluß an die Div.I zu schaffen.
Ich glaube so weit weg sind wir nicht um im Mittelfld mit zuhalten können,ebenso die Knigths!
Ebenso die Nachwuchsarbeit da muß was geschehen!
Wegen dem Spiel in Hoenems,wie das zustande gekommen ist sollte einen zum nachdenken geben.Wenn du alles reinwirfst was auch Afl spielt gegen ein Team wo fast 90% der Mannschaft ihr erstes Spiel bestreitet war der Ausgang klar.Sie haben verdient gewonnen!

Anonym hat gesagt…

Hr Reitbauer ist leider ein typ der zuviel von hintenherum versucht
so gerade raus ist und war nie sein ding
sich winden und den anderen die Schuld zuschieben

ich weiß nicht ob Österreich solche funktionäre braucht

Anonym hat gesagt…

Bist du aus Böhmen?
Ich nix verstehen wos du sogen!

Anonym hat gesagt…

naja - Herr Reitbauer ist Beamter und sein Vater Fußballfunktionär - es wurde ihm also sehr viel quasi in die Wiege gelegt......von wegen "sich winden" und "viel reden" ohne was zu sagen.

Anonym hat gesagt…

Aha ein Insider!
Aber seriös ist es immer zugegangen in Amstetten und das schon 16 Jahre!
Ich hoffe sie schaffen alkles was sie sich vorgenommen haben!Kann nur gut sein für Football Austria!

Ebenso was in Güssing passiert ist gut das sich was bewegt!
Ich hoffe nur das die Rams nicht untergehen wird sicher hart für sie diese Saison!

Anonym hat gesagt…

"humane 14 anschläge" bei den danube dragons. warum denn nur über amstetten herziehen, wenns doch die papa joe´s tyrolean raiders auch auf ganze 27 brachten?? oder die hohenems cineplexx blue devils auf 31??

Anonym hat gesagt…

hohenems cineplexx blue devils

den verein hast du gerade erfunden.

Anonym hat gesagt…

christoph piringers cineplexx blue devils hohenems herrenried

blablabla, ist dir langweilig oder wie ?

Anonym hat gesagt…

Schade war das alles! Wo sind die
Football Experten