Montag, Oktober 10, 2005

Salzburger Festspiele

Invaders österreichischer Meister im Simultanfootball

Invaders
Foto: Hannes Kopp
Je ein Shutout und 5 Touchdowns gegen ein und den selben Gegner in zwei aufeinanderfolgenden Spielen hat es in der Geschichte des österreichischen Footballs noch nie gegeben. Die Invaders haben am Sonntag in ihrem zweiten Match gegen die Salzburg Bulls das Unmögliche geschafft und dabei alle ihre Scores exakt zur selben Zeit erzielt wie bereits ein Woche zuvor. Nämlich vor dem Spiel, welches wie das letzte nie stattfinden sollte. Bericht Walter H. Reiterer, Fotos Hannes Kopp

War es vorige Woche der nicht bespielbare ASKÖ Gnigl Platz in Salzburg der ein Match der beiden Teams verhindert hat, war es nun die zu geringe Anzahl von Spielern bei den Salzburger Stieren die dem Team die zweite Strafverifizierung zu ihren Ungunsten in Folge einbrachte. Beide Male die „Nutznießer“: die Invaders aus St. Pölten. Wobei Nutzen hier ein Euphemismus der Sonderklasse ist, denn das die Niederösterreicher nicht nur am grünen Tisch, sondern auch auf dem Rasen selber Couleur gewonnen hätten, steht außer Zweifel.

Soweit kann man dann auch einen Schaden verifizieren kann, als den Invaders das Punkteverhältnis (immerhin 70-0 in 2 Spielen) rein gar nichts hilft, denn die Entscheidung über die Finalteilnahme wird im direkten Duell gegen die Steelers fallen, wo man in Linz mit nicht mehr als 8 Punkten Unterschied verlieren darf. Vorrausgesetzt die Steelers schlagen die Bulls, wovon auszugehen ist. Keine Hilfe für die Invaders ist auch die dadurch entstehende mangelnde Spielpraxis. Scrimmages sind kein probater Ersatz für ein Ligaspiel. Heuer hat man bisher 1 (in Worten: ein) solches Wettspiel absolviert (20-12 vs Steelers). Zusätzlich betriebt man in St. Pölten einen für den Nachwuchsbereich enormen Aufwand die ganze Veranstaltung drum herum betreffend. Steht dann ein nicht spielfähiges Team mit einem „Bitte nicht schlagen“ Gesicht ante portas wird es nicht nur sportlich, sondern auch finanziell ärgerlich für den Veranstalter.

Die Bulls fuhren also mit nur 15 Spielern im Bus von Salzburg weg in Richtung St. Pölten. Man dachte sich eventuell und ausnahmsweise auch mit einem weniger spielen zu dürfen. Das dachten sich die Referees nach dem Durchzählen ganz und gar nicht und haben das Spiel prompt und völlig richtig strafverifiziert. Um das (übrigens zahlreich) erschienene Publikum nicht wieder heimschicken zu müssen, einigte man sich darauf ein Scrimmage zu absolvieren. (Zum Bericht von Jolibär)

Es wäre andersrum auch ein Desaster für die Invaders gewesen, welche erneut mit Pomp und Trara ihren Gameday ausrichteten. Grillstation, Rondo-Invaders-Bar, VIP Zelt, zwei Gerüste für Statistiker und Kameras. Vor allem seit dem Wechsel an der Vereinsspitze (neuer CEO Günter Zanker) weht dort von allen Seiten ein frischer Wind. Nachwuchsbeauftragter Harry Schmidt, HC Eldon Cunningham und die ganze Invaders Crew wirken entschlossen, motiviert und auch fähig um American Football in St. Pölten zu einem Klasse Event zu machen. Sportlich ist man seit längerem schon auf einem guten Weg. So gesehen ist es natürlich besser, daß die Bulls mit zu wenigen Spielern als gar nicht erschienen sind.

Sorgenkinder
Mit den Salzburg Bulls haben wir also nach den ÖKO-Graz Giants den nächsten Problemfall bei den Junioren. Die Steirer können sich wenigstens noch mit ihrem Jugendteam durchschummeln (ob das gut ist sei dahingestellt). Die Salzburger können das nicht und sind damit am Ende der personellen Fahnenstange angelangt. Unter diesem Gesichtspunkt darf man heute auch die Wetterbedingte Absage der Vorwoche sehen. Da geht nichts mehr und das geht eigentlich (uns) alle an. Die Bulls sind (oder soll man schon sagen waren?) ein Big Player in der Division I, werden sogar als potentielle AFL Aspiranten gerne genannt, was sie selbst aber nicht hören wollen. Man könne sich die AFL finanziell nicht leisten heißt es dort. Neben den Finanzen scheint man aber auch noch ein ganz anderes Problem zu haben - nämlich viel zu wenig Nachwuchs, und/oder schlechte Nachwuchsarbeit?. Hochinteressant in diesem Zusammenhang erscheint uns, daß gerade die Salzburger, bzw. Bulls Boß Alexander Narobe einer der schärfsten Kritiker der Nachwuchs- und Personalpolitik von Christoph Piringer und seinen Blue Devils ist. Man würde dort mit dutzende Importspieler Österreicher vom Footballspielen abhalten, es sei das Ende von Football in Österreich, man würde den Nachwuchs völlig vernachlässigen und ähnliche Sprüche vernahmen wir während der letzten Saison immer wieder. Angesichts der harschen Kritik an Vorarlberg (übrigens auch gerne und immer wieder aus Richtung Graz kommend), dachten wir uns eigentlich (wir wußten es wirklich nicht besser – es ist unsere erste Nachwuchssaison), daß alle Kritiker mit sensationellen Nachwuchsteams um Meisterschaften kämpfen werden, währenddessen die Blue Devils sich in Serie als nicht spielfähig deklarieren werden. So die Annahme vor dem Start der Nachwuchsmeisterschaften und ganz ehrlich haben auch wir den großen Worten geglaubt. Taten ließen in dem Zusammenhang aber nur mehr die Emser für sich sprechen, denn wie ist der Status Quo?

Die Blue Devils verfügen ganz offensichtlich gleich über drei funktionierende Nachwuchsteams (Schüler, Jugend, Big Boys). Diese repräsentieren zwar (noch) nicht die Creme der Preps, aber auch sie gewinnen Spiele und sind von einer Spielunfähigkeit so weit entfernt wie der Pluto von der Venus. Das hat nicht nur uns überrascht, sondern auch „die großen Drei“ im Nachwuchsbereich, Dragons, Raiders und Vikings, welche den Hohenemsern dafür auch 1000 Rosen streuen. Nun wissen wir es. Es ist Ron Anzevino, es war Bernhard Kamber und ein Team von Nachwuchs Coaches die in Vorarlberg ganze Arbeit geleistet haben. Auf der anderen Seite haben wir ein Jugendteam aus Graz, welches Match für Match als Juniorenteam geschminkt wird und ein nicht spielfähiges Juniorenteam der Salzburg Bulls. Wie diese Vereine jemals auf den Gedanken gekommen sind die Nachwuchsarbeit anderer zu bekritteln ist uns ehrlich gesagt schleierhaft. Bitte in Zukunft vor der eigenen Türe kehren, denn da liegt mächtig viel Dreck herum.

Junioren Cup
St. Pölten Invaders vs Salzburg Bulls 35-0 (strafverifiziert)
Glanzstoffplatz, St. Pölten, 9.10.2005
Referees: Zwicker / Dungler / Kreimel / Berger / Müllner

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

teilweise harte worte :)

wird echt spannend zu sehen, wie die invaders sich gegen die Steelshakrs am 15.10 zu behaupten wissen!

Anonym hat gesagt…

sie spielen nicht gegen die steelsharks (das wäre die kampfmannschaft), sondern gegen die steelers.

Anonym hat gesagt…

In der Tat ist das heftig was der Herr Reiterer da gegen die Giants und Bulls vom Stapel läßt, aber (leider) hat er damit völlig Recht. Die beiden Teams müssten laut WSO jeweils eine Liga runtergestuft werden. Das ist nicht nur ihm aufgefallen, sondern auch allen Beobachtern der Matches bzw. eben nicht stattfindenden Matches.

Das kann nicht Sinn und Zweck der Übung sein, daher sollte man die WSO auf ihre Praxistauglichkeit überprüfen. Ganz aufhören sollte, wie auch da erwähnt, der Narobe Alex mit seinen "mir san mir Österreicher" Statements gegenüber den Devils, weil die machen das im Nachwuchs was ihnen von der Seite vorgeworfen wurde, welche es dann tatsächlich nicht gebacken bekommt. Das ist völlig paradox, daß jemand Kritik übt der seine Hausaufgaben nicht erledigt hat. Trotzdem sind die Bulls ein Super Team - das ist aber shit.

Anonym hat gesagt…

Lieber Vorposter, schau dir die WSO an bevor du darüber schreibst. Beide Teams tun nichts unrechtes, alles in Einklang mit der WSO. Graz wie Salzburg. Egal ob das einem Journalisten passt oder nicht.

Anonym hat gesagt…

Da täuscht du dich aber grob, gerade wenn diu über die WSO schwafelst.
Für die Erlangung einer Spielerlaubnis in der Division ist die Teilnahme an einer beliebigen Nachwuchstklasse verpflichtend. Die Bulls tun genau das seit 2 Spielwochenenden nicht mehr.

Das es rechtens ist (dem Papier) nach was die Grazer da grad treiben sei so, es gibt ja genug Leute (wie dich) die der Meinung sind, daß man für eine Spiellizenz den ein- oder anderen Querschnittgelähmten ruhig in Kauf nehmen kann.

Viel Spaß noch dabei, Football Österreich.

Anonym hat gesagt…

Lieber Vorposter, schau dir die WSO an bevor du darüber schreibst.

die du scheinbar nur vom hörensagen kennst. steht denn in dieser: es ist egal ob man spielfähig ist oder nicht, weil der wille alleine zählt?

Anonym hat gesagt…

Ich glaub das passt nicht nur einen Journalisten nicht, sondern sehr vielen Leuten die mit Football in Österreich zu tun haben. Du solltest mal die Ohren spitzen. Muss man gar nicht, weil da raschelt es bereits gewaltig, so es auch Hörgeschädigte vernehmen. Sich auf die WSO berufen wenn ein Verein sich als nicht spielfähig erklärt ist schon super. Auf welchen Paragraphen genau?

Anonym hat gesagt…

in der WSO steht überhaupt nichts im einklang mit dem was die bulls grad tun. wo denn?

Anonym hat gesagt…

ich kann mir irgendwie nicht vorstellen dass die bulls nur 15 zusammenbringen... eine stadt wie salzburg... sponsoren zum...

Was ist da wirklich dahinter?
In Linz warens doch auch an die 20, soviele werdn sich doch nicht verletzt ham.

Anonym hat gesagt…

Meine Güte, wer postet da eigentlich ?? Habt ihr jemals etwas mit Nachwuchs zu tun gehabt?? Einer ist krank, der andere hat schulische Probleme, den anderen freut es nicht... Wenn Du eine dünne Personaldecke hast können solche Dinge zu einem echten Problem werden. Ich würde den Herren in Salzburg einfach nichts unterstellen, denn sie sind wenigstens mit Anstand nach St. Pölten gefahren.
Diese ganze Diskussion in der Div.I wegen dem Nachwuchs ist einfach schön langsam überzogen, jeder Verein tut sein Bestes, er wäre doch nur selber der Verlierer, wenn er keine Nachwuchsarbeit macht, und manchmal läufst eben super und manchmal eben ziemlich zach...

Anonym hat gesagt…

Ich sag dir, nicht mal die 15 leut die nach SP gekommen sind wollten football spielen. die wollten nur so schnell wie möglich wieder nach hause

Anonym hat gesagt…

liebe freunde der volksmusik!
die vorderung eines posters nach zwangsabstieg der giants und bulls kann nicht ernst gemeint sein.
sowohl die giants als auch die bulls würden den jeweils darunterliegenden divisions den marsch blasen- egal wie schwach deren nachwuchs besetzt ist. das hir im nachwuchs nich ordentlich gearbeitet wird ist aber offenkundig- insbesonderes die bulls haben vom vorjahr (ich erinnere sie spielten im finale) massiv an leistung und personal verlohren- was auch immer dort im argen liegt - es kann nicht durche einen Abstieg bestraft werden- und wenn doch wird das im nächsten jahr sehr unlustig für die div1 und div2.
und lieber herr fishfinger- wenn sie das nächste mal mutmaßungen über das absagen von spielen(bulls letztes wochenende nicht wegen dem wetter) von sich geben lade ich sie auf einen wunderschönen 1 wöchigen dauerregenurlaub incl. runzelhaut am ganzen körper ein, statte sie mit fischerstiefeln aus und lase sie den sumpf trockenlegen der noch tage zuvor wie ein footballplatz aussah!

Anonym hat gesagt…

vorderung kommt von vorne, oder?

wilber hat gesagt…

... mutmaßungen über das absagen von spielen ...
Die Bemerkung über die Absage war in der Tat völlig unnötig. Die Bulls sind schon bei Schönwetter platzmäßig nicht verwöhnt. Beim ersten Aufeinandertreffen der Kampfmannschaften mußte zwischen Coin Toss und Kickoff die Platztruppe ran, um die ärgsten Wildschweinsuhlen notdürftig aufzufüllen.
http://www.invaders.at/2005gallery/style/frame_gal.php?game=2005-bul-inv&pic=2005bulinv0103

Wie das aussieht wenn es auch noch regnet, kann sich jeder ausmalen.

Anonym hat gesagt…

ja der herr n., hat immer ganz supere ausreden. einmal ist dies schuld, dann wieder das. wann herr n. machen sie und ihr vorstand endlich ihre hausaufgaben? oder noch besser finden sie leute, denen es spass macht american football zu fördern. und bitte jetzt nicht das obligatorische: salzburg ist : zu klein, hat nur was für kultur übrig, hat keine sponsoren und ähnlichen mist! das sie einmal ein visionär waren hat man an ihrer bewerbung für die austrian bowl vor jahren gesehen. sie meinten damals 30.000 leute zur austrian bowl zu bringen. auf diee bescheidene anfrage wie das gelingen sollte antwortete herr n.: " ich hol mir einfach den elton john für ein konzert vor dem spiel" angeblich gibt es leute, die sich noch heute über diese geschichte totlachen wenn es nicht die nicht vorhandenen fähigkeiten des herrn n. sehr drastisch aufzeigen würde.

Anonym hat gesagt…

wow - ein Superschlauer vergleicht die Austragung der AB mit Nachwuchsarbeit - gut, ja, hat auch viel gemeinsam - und nicht vergessen: seit Oktober sind etliche Junioren bei allen Vereinen beim Bundesheer !!!!!.....und den Fishfinger kannst net einladen, denn der fliegt auch nach Houston - ich mein, er regt sich zwar darüber auf, dass der Comm. mitfliegt (und es sich selbst bezahlt), aber er selbst ist ja schließlich auch mit dabei (und die Gerüchteküche berichtet, dass er nicht selbst bezahlen muß) !!!!

Anonym hat gesagt…

die gerüchteküche hat unrecht (wie allzuoft)

ausserdem bekommt man jeden juniorenspieler fürs Spiel wenn man brav bitte bitte sagt und früh genug ansucht

Anonym hat gesagt…

Platz in Salzburg ist so oder so ein Acker also wäre ein Spiel bei Regen auch schon wurscht.

Anonym hat gesagt…

Das mit dem Juniorenspielern beim Heer lass ich so auch nicht gelten. Mit einem netten Schreiben bewaffnet, bekommt man so gut wie jeden Spieler für die Spiele frei.

Aber um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Ein Zwangsabstieg der beiden Vereine, hätte vorraussichtlich wirklich fatale Konsequenzen. Gerade die Div. 2 entwickelt sich von ihrer Ursprungsidee weg, nämlich neu einsteigenden Vereinen ein Plateau zu bieten, und ihnen den Anfang zu erleichtern. Davon darf bei Teams wie den Wolves und Raiders 2 keine Rede sein. Ich frage mich nur, wie das nächstes Jahr für die Stallions und Gunners enden soll. Alle anderen Teams verfügen zumindest über einen halbwegs erfahrenen Kader, wo Spieler zumindest wissen, was sie draußen am Feld zu tun haben. Davon kann allerdings bei den neuen Teams keine Rede sein, man denke da allein an den Abbruch des Friendly Games in Baden, bei 28:0 im 2nd Quarter mit vier (!) schwer Verletzten. Das wäre einmal die eine latente Gefahr, die durch einen Zwangsabstieg drohen würde.

Die andere ist natürlich der fehlende sportliche Anreiz. Ich denke, dass sowohl in Graz oder auch in Salzburg der eine oder andere Spieler aufgrund eines Abstiegs sich schwer überlegen wird, ob es dann noch den Aufwand wert wäre. Beispiele gefällig? Siehe Dragons 2005, Oilers 2005, Rangers 2003. Alle drei Teams verloren einen Haufen guter und wertvoller Spieler aufgrund eines Abstiegs bzw. der Nichtteilnahme an der Liga (auch wenn es bei ersterem noch vehement dementiert wird, aber so wirds sein). Und davon sind nicht alle zu anderen Teams gegangen, sondern einige haben ihre sportliche Karriere gleich beendet.

Die Regelung mit der verpflichtenden Nachwuchsarbeit ist grundsätzlich gut, aber imho vielleicht zu früh bzw. zu unflexibel durchgeboxt worden. Und bitte jetzt nicht damit kommen, dass bei der Generalversammlung jedes Mitglied dagegen hätte stimmen können. Vikings, Raiders und Dragons KÖNNTEN (und tun dies ab und an auch) GANZ RESTÖSTERREICH überstimmen. Soviel zum Demokratieverständnis.

Und dann wäre da noch folgendes Loch in der Regelung. Was, wenn die sportliche Entwicklung des Nachwuchsprogramms nicht annähernd mit der einer guten Kampfmannschaft Schritt halten kann, wie das z.B. bei den Knights passiert ist? Da waren die Funktionäre quasi gezwungen, für eine Altersklasse zu nennen, wenn man sich zumindest die Option für Div. 1 offen halten möchte. Zumindest konnte man dort für eine "schlechtere" Liga nennen - nämlich Junioren Cup. Insgesamt gesehen haben es aber alle Teams schwer, neue Nachwuchsteams zu installieren - siehe z.B. Sharks 2004, wo die Minis regelrecht gegen die Vikings hingerichtet worden sind - das ist nicht der richtige Einstieg für ein Kind oder für einen Jugendlichen mit 118:0 rausgeschossen zu werden. Lange Gesichter, besorgte Eltern und demotivierte Spieler, die aufhören, bevors richtig los gegangen ist, sind die Folge! Es fehlt im Nachwuchs an Tiefe in den Ligen!

Man muss hier einfach auch etwas darauf achten, dass man nicht konträre Ziele verfolgt. Nachwuchsarbeit schön und gut, aber wenn dadurch einfach Teams zerbröseln, weil man nicht in der Liga angesiedelt ist, in der man auch reinpassen würde, dann handelt der Verband gegen sein eigenes Interesse den Sport in Österreich zu fördern, zumindest on the short run.

Anonym hat gesagt…

Und bitte jetzt nicht damit kommen, dass bei der Generalversammlung jedes Mitglied dagegen hätte stimmen können. Vikings, Raiders und Dragons KÖNNTEN (und tun dies ab und an auch) GANZ RESTÖSTERREICH überstimmen. Soviel zum Demokratieverständnis.
G'schicht'l
Wenn ich hier http://www.afboe.at/pdfs/AFBOE_Statuten_2005.pdf auf der Seite 6 zusammenzähle, komme ich auf ca 70 Stimmen (ich bin mir bei den Stimmen für manche Flagteams nicht sicher). Vikings (11), Raiders und Dragons (je 8) haben da keine Mehrheit, sondern nur 27 Stimmen (~39%)! Davon kommen 12 von den Nachwuchsmannschaften.
Richtig ist, dass nur schwer etwas gegen die Stimmen dieser drei Vereine beschlossen werden kann.

Anonym hat gesagt…

Die Regelung mit der verpflichtenden Nachwuchsarbeit ist grundsätzlich gut, aber imho vielleicht zu früh bzw. zu unflexibel durchgeboxt worden.
"Du ich glaub das Zitat ist etwa zwölf Jahre alt."
Auch Anfang der 90er kamen Aussagen wie: noch nicht machbar, zu streng und zu starr exekutiert (damals hat's die Vikings getroffen).
Leider ist auch heute noch für manche Vereine der Druck des Verbandes und nicht die Einsicht (und Aussicht auf eine mittelfristige Existenz der Kampfmannschaft) die Triebfeder um ein Nachwuchsprogramm aufzubauen. Schade!

Anonym hat gesagt…

Und was wäre dagegen einzuwenden gewesen, wenn man den Giants gesagt hätte, Cup ist ok, aber nur für ein Jahr und eine empfindliche Geldstrafe dafür verhängt hätte?

Anonym hat gesagt…

habe sie danach gefragt ? Und dann wären Devils und Black Lions auch in den Cup abgewandert !

Anonym hat gesagt…

wichtig alleine ist , dass der verein daran festhält den nachwuchs zu fördern und nicht aufgibt, es muss engagierte leute geben, es muss genügend trainer geben (hier ist die kampfmannschaft gefordert), es muss werbung gemacht werden und es muss geld aufgestellt werden ..bei einem verein wo nur ehrenamtliche mitarbeiter tätig sind kann das sehr arbeitsintensiv für diejenigen werden, die mit ganzen herzen für die jungs arbeiten. aber ich kann aus eigener erfahrung sagen, dass die anstrengungen und die zeit sich allemall lohnt, wenn man den ehrgeiz und die freude sieht mit der manche kinder football spielen...
dinge wie 118:0 passieren und dann ist es wichtig die kinder aufzubauen und ihnen perspektiven zu geben, bei den sharks hat keiner aus diesem grund aufgehört, im gegenteil der kader wächst und vielleicht schaffen die es auch im nächsten jahr schüler und minis zu haben. also leute nicht immer jammern sondern konsequent weitermachen, football in österreich braucht jede menge idealisten !!!!

Anonym hat gesagt…

was ist eigentlich mit den oilers kommt da noch was oder gehen die den weg der dolphins