Samstag, Oktober 22, 2005

Sinn und Unsinn

NFL Europe fischt frische Fische aus dem Inn

Armin Schneider
Eingeladen:
Die Raiders Spieler Christoph Steirer und Michael Süß

Foto: Raiders
Den einen kann die NFL den Buckel runter rutschen, die anderen schicken ihre größten Talente auf Anfrage bereitwillig ebendort hin. Die Rede ist von den beiden heimischen Top Teams Chrysler Vikings und Papa Joe’s Tyrolean Raiders. Viel unterschiedlicher könnten die Standpunkte diesbezüglich gar nicht sein und so braucht man sich nicht weiter wundern, daß der Postler der NFLE heuer den Innsbruckern Briefe zustellt, während er um Wien mittlerweile einen ganz großen Bogen schlägt, wurde er zuletzt dort nicht gerade freundlich behandelt.

Seit jeher pflegen die Raiders ein gutes Verhältnis mit dem europäischen Ableger der National Football League. Immer wieder zieht es Spieler der schwarzen Männer zu Tryouts und auch in die Liga. Die Florian Grein Experience zuletzt hat an dieser Einstellung wenig geändert. Grein verletzte sich im Trainingscamp in den USA schwer (Knie) und ist seither schutzgefangener Bezugsempfänger der NFLE, was weder bei ihm noch beim Team die Stimmung kippen ließ. Ganz im Gegenteil, bezeichnet man in Tirol Grein seither als „NFLE-Profi“ und er selbst strebt trotz seines lädierten Knies weiter einer Karriere in der Liga an. Auf die vor kurzem eingeflatterten Einladungen an O-Liner Christoph Steirer und LB Michael Süß reagiert man mit Stolz in Tirol.

Raiders Präsident Andreas Wanker im O-Ton:
„Hier sieht man wie wichtig es ist langfristig Nachwuchsarbeit zu betreiben, Florian Grein hat nach 8 Jahren die Einladung von der NFLE bekommen, Christoph Steirer nach 9 Jahren und nächstes Jahr wird wohl Jakob Dieplinger folgen.“

Beide Spieler begeistert
Ein ob der Einladung überraschter Michael Süß: „Ich habe wohl einen guten Eindruck bei der Austrian Bowl hinterlassen, lies man mich in meiner Einladung wissen.“ Christoph Steirer, bereits vergangenes Jahr ein Wunschkandidat der NFLE: „Dieses Jahr habe ich schon im vorhinein mit meinem Arbeitgeber alles geklärt, denn diese Chance will ich mir heuer nicht entgehen lassen.“

Die Vikings haben ebenfalls ihre Erfahrungen mit der NFLE gemacht und waren (so erinnert sich der Autor) auch mal mächtig stolz darauf Spieler in ihren Reihen zu haben, welche für die NFLE interessant erschienen. Das hat sich in den vergangenen Jahren aber radikal geändert. Präsident Karl Wurm sagte bereits im März 2004, daß ihm die NFL den Buckel runter rutschen könne und legt jetzt noch ein Scherflein nach.

Auf Anfrage von Football-Austria.com hat Wurm bestätigt, daß die Vikings keine solche Einladungen bekommen haben und ist darüber nicht unfroh. „Der Schmerz darüber ist zu verkraften“, so Wurm lakonisch und fügt unüberhörbar amüsiert dazu: „Die Raiders sollten alle ihren guten Spieler in NFLE Trainingscamps schicken, damit sie möglichst rasch NFL Starter werden. Die weniger talentierten Wiener arbeiten zwischenzeitlich an der AFL und EFL weiter.“

Scheinbar lacht sich da grad jemand einen Ast, wie man im Osten zu sagen pflegt und so ganz unverständlich ist das nun nicht. Das NFLE Scouting bei den Vikings in Vergangenheit war nicht selten voll Ironie. Vor einiger Zeit schickten sie eine Einladung an einen Vikings Spieler, der damals (und auch niemals zuvor) Starter in der Kampfmannschaft war. („Keine Ahnung was sie da sahen“Karl Wurm). Dem Kicker Peter Kramberger teilte man im Camp mit er müsse noch an seiner Präzision arbeiten. Der verwunderte Kramberger merkte an, daß er gerade 14 von 15 45 yard field goals versenkt habe?! Der Coach kramte dann nervös in seinen Papieren und entschuldigte sich für die Verwechslung. Kramberger verließ ohne Engagement das Camp und wie OL/DL Norbert Baumberger (ebenfalls zu Gast in solchen Camps) ist er heute der Meinung, daß man sich so was auch ersparen kann.

Wurm resümiert:
„Jeder Spieler muß selbst wissen was er tut. Wir als Verein haben nur schlechte Erfahrungen gemacht mit der NFLE und können diese nur weiter kommunizieren. Wir raten jedem Spieler davon ab. Die Raiders haben hier eine andere Philosophie – auch gut. Es gibt keinen vernünftigen Dialog mit der NFLE und ich sehe keinen Sinn darin unsere Spieler, in die wir jahrelang investiert haben, einfach so den Herren in den Rachen zu werfen. Am Anfang dachten wir noch es wäre eine echte Chance für diese Spieler, doch es ist nicht mehr wie eine politische Handlung. Es wird nie ein Österreicher über die NFLE Karriere machen. Falls doch bin ich gerne bereit meine Haltung zu überdenken und demjenigen zu gratulieren. Das werde ich aber nie müssen.“

Als sich heuer zum Eurobowl Finale ein Scout der NFLE bei den Vikings angekündigt hatte, wurde ihm mitgeteilt er bekomme zwar einen Sitzplatz in der VIP Area, sollte er auf das Feld gehen um mit Spieler zu sprechen, würde er aus dem Stadion verwiesen. Soweit die Beziehung. In der NFLE Organisation gab es in diesem Jahr einige personelle Umbesetzungen. Scheinbar war die Mutter in den USA nicht allzu überzeugt von ihren Mitarbeitern im alten Europa.

So erkennt der eine Sinn der andere Unsinn. Im Prinzip können alle glücklich sein. Die NFLE hat ihre Briefe den richtigen Adressaten zugestellt, die Raiders freuen sich darüber und auch die Vikings sind damit happy. Wie einfach es manchmal ist alle glücklich zu machen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

ich finds super von den Raiders. Tolle Werbung für den österreichischen Football!!!

Die Vikings-PRMaschine hätte ihre Talente ja toll promoten können aber seis wie es sei.

Viel Glück den Spielern!

Anonym hat gesagt…

Wenn der Herr Wurm meint es schafft sowieso keiner dann bitte meine nur...

mit so einer pessimistischen einstellung kann man sowieso nichts erreichen aber wenn er meint.

ich finde es wirklich lustig das er weniger als 0 vertrauen in unsere österreichischen spieler hat.

immerhin hat es Norbert auch weit geschafft(nach 2 jahren football erfahrung) ----> und österreich entwicklet sich ja auch weiter und in ein paar jahren kann es soweit sein!

aber wer keine hoffnung hat -> bitte

Anonym hat gesagt…

Was Hr. Wurm meint ist, dass keiner in die NFL kommt. Und da hat er absolut recht.

Als Spieler muss man sich fragen ob man seine Arbeit, sein Studium aufgeben will um eine Saison in der NFLE herumzugurken für ein Butterbrot.

Keine Frage dass man sich dort footballerisch weiterentwickelt und viel dazulernt. Die Frage ist aber ob es das wert ist.

Anonym hat gesagt…

für einen 18jährigen ist das sicher lustig und eine tolle erfahrung. für die raiders die es spielermässig eh net so dick haben, eher eine schwächung. hat einer der buben mal den nfle virus inhaliert, kann man ihm nur selten wieder auf die niederungen der afl zurückholen. wenn man die vikingsseite betrachtet haben sie vollkommen recht. was machen die wenn die nfle ihnen einen o-line oder sonst einen leistungsträger abwirbt? genau einen ausländer der geld kostet holen. was bekommt man von der nfle? net amoi ein dankeschön. also ausser spesen nix gewesen. die nfle-operettenliga soll bleiben wo der pfeffer wächst. in deutschland haben sie dem amateur football nur geschadet!

Anonym hat gesagt…

geschadet? so a bledsinn.

ohne NFLE-hype würde das "normale" deutschland bzw. ie "normalen" medien nicht mal wissen das es football gibt. auch wenn der hype abgeklungen ist und die NFLE ohne expansion bald untergeht: die zuschauerzahlen stimmen immer noch....

Anonym hat gesagt…

Ich versteh irgenwie nicht das ein
Christoph Steirer eingeladen ist aber ein vali gruber nicht , aber das wird sicher noch kommen !!

Anonym hat gesagt…

Die NFLE wird nicht untergehen. Soben haben alle 32 Teams der NFL die Verträge um weitere 5 Jahre verlängert. Diese Trainingsliga ist den NFL-Verantwortlichen doch etas wert.
Zum anderen, wer wissen will, wie es dort wirlich läuft, der wende sich an Peter K. und Norbert B. Die können Storys erzählen, daß du bald deine Ambitionen vergißt, NFLE-Spieler zu werden. Und in einem gebe ich Karl Wurm recht: über die NFLE kommst du nicht in die NFL. Ihr müßt einmal die Relationen erkennen. Dort laufen Hunderte, wenn nicht Tausende, Greins, Rinners, Krambergers und Baumbergers herum. Ihr glaubt, die NFL wartet auf einen Österreicher? Nur um die Relation nocheinmal zu verdeutlichen (habe ich mal gelesen): von 425000 Highschool-Spielern schafft es ein einziger in die NFL (übrigens, die Zahl ist richtig geschrieben).

Anonym hat gesagt…

Also ich lese nirgends, dass Wurm gesagt hat, dass er den österreichischen Spielern die Qualität abspricht, in die NFLE zu kommen. Er glaubt deshalb nicht daran, weil er der Meinung ist, dass diese Entscheidungen nach (sport)politischen Entscheidungen und nicht nach der Qualität der Spieler, getroffen werden.

Das die NFLE den deutschen Amateurvereinen Sponsorgelder wegschnappt, ist ja auch klar. Und das, seit dem die NFLE vermehrt in Deutschland spielt, die Zuseherzahlen bei den Amateurvereinen zurück gegangen ist, ist auch belegbar.

Ich habe es immer schon sehr eigenartig gefunden, dass die reichste Liga der Welt (NFL) es notwendig hat, nach Europa zu gehen, und dort den Amateurvereinen nicht nur Spieler sondern auch Sponsoren wegschnappt. Und das alles, nur um ca. 300 Ami Back Up Spielern mehr Spielpraxis zu geben.

Die spinnen, die Amis!

Anonym hat gesagt…

Land der Berge; Land der Söhne mit viel gejammer und gestöhne. Ach du unzufriedenes meckerndes Österreich!!
Warum herrscht bei uns diese scheiss "miaderreissenehnix" Mentalität!!
Wenn all diese negativ eingestimmten Vorposter Football spielen, dann wunderts mich nicht , dass wir nur mit Imports international erfolgreich sind.
Danke all den Greins, Bambergers, Rinners ect. die wenigstens nach Zielen suchen die auch ganz Footballösterreich stolz machen würden!
Denn spätesten dann stehn all jene Jammerer mit geschwellter Brust auf der Tribüne im Galaxy Stadion x kilometer entfernt und singen........... Heimat bist du grosser Söhne, viel gerühmtes Österreich!
Stefan

lineman74 hat gesagt…

das liegt wohl daran, dass sie die liga unbedingt globalisieren wollen - siehe reg. season game in mexiko

Anonym hat gesagt…

>>Nur um die Relation nocheinmal zu verdeutlichen (habe ich mal gelesen): von 425000 Highschool-Spielern schafft es ein einziger in die NFL (übrigens, die Zahl ist richtig geschrieben).<<
I will mi nit wichtig machen, aber i glaub Deinen zahlen irgendwie nit:
425000*32(Teams)*50(oder mehr Spieler) =680000000 also 680Millionen Schüler. Wie soll das gehen bei 300 Millionen Einwohnern ? Wenn ich dann aber alle der rund 300Mill. Amis als Highschool- Schüler sehe, würden der NFL (bei meine 32 Teams/ 50Spieler - Rechnung) 895 Spieler fehlen? Also i glaub da is irgendwo der Wurm drinnen ;-). I wünsch jedem der eine Chance bekommt alles Gute und er soll das Beste draus machen, für uns kann es nur gut sein, wenn da mal einer reinkommt (Medienmäßig)

Anonym hat gesagt…

@ Globaliserungsposter:

Liga globalisieren? Nein. Nicht die Liga. Den Sport. Weil der zählt ausserhalb Nordamerikas so gut wie nichts.

tut leid das sagen zu müssen, ist aber so.

Zum Rest:
Es ist richtig, unsere Spieler sond viel viel zu weit von NFL-Niveau entfernt aber dennoch ist die NFLE ein erster Schritt.... Von dort haben es einige (z.B. TE Werner Hippler oder jetzt ist auch wieder ein DE untergekommen) in ein Practise sqad geschafft... und von dort KANN es auch weiter gehen.

An alle Pessimisten:
Wenn alles nur Politik wäre, wäre in der NBA nicht jeder dritte oder vierte Spieler mittlerweile ein Nicht-Ami.... Und was hättet ihr vor 110, 15, 20 Jahren zum Thema "Europäer in der NBA" gesagt?...... Na? Schmähstad?

KHG hat gesagt…

sempre, sempre tu felix austria

seamper seamper Kooarl W.

Anonym hat gesagt…

da frag i mi eigentlich ob das die gesamte spielerschaft der vikings gutheißt, das man eine mögliche chance nicht mal bekommt. finds armseelig das die spieler ihre eigenen erfahrungen nicht machen dürfen...obs wirklich zum sparn is so wies kramberger und baumberger gesagt haben sollen, soll doch jedem spieler selbst überlassen sein. echt traurige und irgendwie diktatorische einstellung des gesamten vikingsvorstands...

lineman74 hat gesagt…

@ Globalisierungs-Rückposter

ich meinte ja nicht dass sie die liga auf der ganzen welt spielen wollen. sie wollen aber rein das interesse an der marke nfl weltweit steigern.

lineman74 hat gesagt…

ps: der vergleich mit der nba hinkt, da basketball in europa um einiges stärker ist als football - da kommen wir vom niveau her in den nächsten 20 jahren nicht dran

Anonym hat gesagt…

an den superrechner mit 32 x 50,
hast du schon mal mitbekommen, dass nicht jedes jahr alle 50 spieler eines teams neu kommen?

im schnitt sind höchstens 10 spieler pro team im jahr neulinge,
das sind lächerliche 320 spieler pro jahr aus etlichen tausend collegeabgängern

glaubst du wirklich, die warten auf einen tiroler alpenbären ?

ich lach mich tot

lineman74 hat gesagt…

es ist rechnerisch unmöglich, dass auf 500.000 high-school absolventen 1 nfl-spieler kommt

das stimmt schon

Anonym hat gesagt…

Karl Wurm ist und war schon immer ein "Verhinderer". Warum sich dies seine Spieler (als Präsident der Vikings) und aber auch die Teams (im Vorstand des AFBÖ und der wahre Präsident) gefallen lassen ist mir ein großes Rätsel.

In erster Linie vertritt er SEINE Interessen und versucht so viel wie möglich abzucashen. Da kommen ihm Abwerbungen aus der NFLE oder sogar aus dem der heimischen Liga nicht gerade recht. Es könnte ja einmal passieren das seine Vikings nicht mehr die Nummer eins in Ö oder in Europa sind und dann lässt sich einfach weniger Kohle verdienen.

Seine fadenscheinigen Hilfsaktionen anderen Teams gegenüber ("..komm ich helf Euch doch eh allen..") a la Smart Up Programm sind nur dazu da um sein Gewissen und die Teams zu beruhigen.

Wenn dann aber Teams vielleicht einmal doch zu stark werden, dann siehts sicher ein wenig anders aus meine Herrschaften.

Anonym hat gesagt…

An den totgelachten .... schad das nit rechnen kannst ... aber...

320(Spieler/Jahr)*425000(Absolventen/Spieler)=
136Millionen (Absolventen/Jahr)...

Das würde wiederum heisen, daß in den USA rund ein Drittel der Einwohner gerade aus der Schule kommen...
Aber wenn willst- dann glaub eben immer alles was Du liest und was Dir in den Kram passt.
Und Tirolerbluat isch koa Nudelsuppn nit ...

Anonym hat gesagt…

wer war eigtl der ominöse backup der vikings, der die NFLE einladung bekommen hat?

Anonym hat gesagt…

An alle Rechenkünstler, hört auf solche Milchmädchenrechnungen anzustellen, denn es sind zu viele Variablen in der Rechnung. Die einzige Konstante die es gibt ist die Anzahl der gedrafteten Spieler pro Jahr. Wir hätten da zum Beispiel die Variable, dass beim Draft mehrere Jahrgänge, also 21,22,23-Jährige, im Angebot stehen, außerdem schafft nicht jeder gedraftete Spieler es wirklich in die NFL.
Aber es schließt auch nicht jeder Highschoolspieler die Schule ab, oder geht aufs Collage.
Ich sag einmal die 425000 sind zu hoch gegriffen, aber 50000 - 100000 könnte stimmen und das sind immer noch genug um sich denken zu können, dass die NFL nicht wirklich auf einen Österreicher warten muß.

Anonym hat gesagt…

warum brauchen NFL Europe Coaches eine großartige Begründung warum der eine eine Runde weiter ist und der andere nicht?

Anonym hat gesagt…

Denke nicht, dass bei den Viks irgendjemand VERHINDERT, dass ein Spieler, der seine Chance sucht, in die NFLE zu kommen, diese auch bekommt. Dass der Präsident/Verein dazu eine eigene Meinung hat, die sich vielleicht nicht mit der aller Anderer deckt, ist aber legitim.

Mannschaftsexterne haben während eines Spiels (noch dazu ein Finale) nichts aber auch gar nichts in einer Team Area zu suchen egal ob sie NFLE auf ihrer Visitkarte stehen haben oder Arbeitsmarktservice. Wenn die NFLE jemanden tatsächlich zu einem Try Out einladen will, kann ein Karl Wurm das doch nicht verhindern!

Und was Verhindern allgemein betrifft, so hat Karl Wurm mehr für Football in Österreich gemacht und erreicht als 99,99% all derer, die hier große Sprüche klopfen.

Anonym hat gesagt…

PKW hat mehr als alle anderen für die Vikings und seine Geldtasche erreicht.

Anonym hat gesagt…

letzten kommentar bitte begründen...bitte kontruktiv.
wer ist der vikings backup der den ruf in die NFLE bekomen hat?

Anonym hat gesagt…

Ich denke damit ist Roman Meklau gemeint.

Anonym hat gesagt…

Also wenn die NFl mehr Interessenten haben will, genügt es wenn sie Spiele ins Europäische Fernsehen (außer Premiere) bringen.

Anonym hat gesagt…

der roman is eh super...dass er kein starter is leigt am offense sytem der vikings das ohne tight end auskommt

Anonym hat gesagt…

Für die meisten ernsthaften Footballspieler in Ö, die ihre Gesundheit, den größten Teil ihrer Freizeit und nicht unerhebliches Geld (Mitgliedsbeitrag,Ausrüstung etc.)in ihre Leidenschaft investieren, ist allein die Vorstellung jemals auf dem Level einer NFL Europe zu spielen die allergrößte Motivation.

Hier aus vereinspolitischen oder persönlichen Gründen den Spielern nicht alle Chancen zu geben, diesen Traum zu erreichen ist eine unentschuldbare Anmaßung seitens der Verantwortlichen. Schaden entsteht hier ganz allein den leidtragenden Spielern, ganz sicher nicht den Vikings. Herr Wurm vergißt leider allzu oft, daß die Vikings hier nicht über bezahlte Angestellte verfügen, sondern über freiwillige, zahlende Mitglieder, zu deren Interessenvertretung der Verein in erster Linie da zu sein hat (siehe Vereinsgesetz).

Etwas mehr Rücksicht auf seine Berechtigung, nähmlich die Spieler würde den Vikingsverantwortlichen nicht schaden!

Anonym hat gesagt…

Also ich persönlich kenne keinen Spieler, der nicht lieber in der Arena Auf Schalke oder in Frankfurt vor 40.000 Zuschauern einlaufen würde, als auf einem baufälligen Rübenacker vor 400....

Jene Vikings die dabei waren, kriegen heute noch eine Gänsehaut und feuchte Augen wenn sie an die Spiele in Hamburg oder Braunschweig denken und da reden wir noch lange nicht von der NFLE!

Eurobowl und "Heilige Warte" schön und gut, aber die wahre Musik spielt woanders!

Anonym hat gesagt…

und dafür auch noch Geld kriegen!!!!!!!!!!!!!!!!!

Anonym hat gesagt…

finde es ehrlich gesagt vom herrn wurm nicht wirklich fair den vikings spielern gegenüber, die sicher, wenn talent vorhanden, auch ziele die den eurobowl übertreffen haben und dann darin durch einen demonstrativen boykott der NFLE der vikings führung an einem fortschritt gehindert werden. Aber an die spieler der KM denkt bei den vikings ja sowieso selten jemand...außer es geht darum fällige MBs einzufordern oder sich im lichte ihres ruhmes (AB,EB) mit dem kompletten verein zu sonnen. Sicher ist es verständlich und respektvoll was das Umfeld der Vikings schafft und immer geschafft hat aber wer und was doch eigentlich am gameday zählt sind die spieler und die leistung die sie erbringen...

Anonym hat gesagt…

Die Argumentation geht einfach am Ziel vorbei.

Es geht niemandem darum etwas zu verhindern. Die NFL Europe kann jedem Österreicher einen Brief schreiben. Da kann niemand etwas dagegen tun. Auch der Vikings-Vorstand nicht.

Trotzdem muss man die NFLE kritisch sehen. Was bringen die dem europäischen Football tatsächlich? Das es dem Ego des Spielers, der in ein volles Stadion einläuft Berge geben wird ist klar. Der Spieler, der es schafft, profitiert ohne Zweifel durch die ganze Sache.

Nur muss man sich halt auch ansehen, wie die NFLE die ganze Sache betreibt. Und leider richten sich die Entscheidungen, die dort getroffen werden nicht nach sportlichen Belangen. Man holt die Pflichteuropäer aus den am besten vermarktbaren Ländern und stellt diese an die Sideline.

Du kannst als Europäer können was du willst, das beeinflusst die Entscheidung nur zu weniger als 30%.

Gleichzeitig fehlen diese Spieler aber ihren Stammvereinen. Der Verein Tyrolean Raiders muss beispielsweise ohne einen Florian Grein auskommen. Sicher keine Stärkung, ganz im Gegenteil, der gesamte Verein muss dafür "bezahlen". Ein Verein, und das hat Hr Wurm im Gegenteil zu den meisten Postern hier geschnallt, muss sich um die Gemeinschaft seiner Mitglieder kümmern und ein globales Optimum herstellen. Dass dieses Optimum dann für einen einzelnen Spieler uU woanders liegt (zB in der NFLE)liegt dann in der Natur der Sache.
Trotzdem muss das Gemeinwohl hier vorgehen.

Sobald der erste Spieler berichtet von der NFLE normal behandelt worden zu sein. Sobald ein Österreicher jenseits irgendwelcher Pflichtdowns spielt bin ich bereit es anders zu sehen, aber bis dahin verstehe ich die Hatung von Hr. Wurm.

Anonym hat gesagt…

die raiders sind sehr stolz auf diverse einladung ihrer spieler zu try outs, aber was bringts einem verein, wenn ein begnadeter spieler einige monate in einem zimmer eines kleinen stadthotels sitzt, und durch die sat kanaele zappt... nix naemlich...