Mittwoch, März 15, 2006

Quo vadis Austrian Bowl?

Wiensbruck, Hohe Südstivoli Neu

Quo Vadsi Austrian Bowl
Die Austrian Bowl 2005 in der Südstadt. Heuer in Innsbruck?
Foto: Walter H. Reiterer
Am 14.7.2006 findet die Austrian Bowl XXII statt. Kickoff 19:30h, Innsbruck, Tivoli Neu. Ist dem so? So stand es geschrieben (pardon steht, wie eben gesehen), nur wer weiß das schon so genau? Der Veranstalter weiß es nicht. Ist er denn überhaupt noch Veranstalter? Der Verband schreibt Innsbruck und sagt vielleicht Wien. Innsbruck reserviert das Stadion auf Verdacht. Hohenems sicherheitshalber auch. Wien will nicht veranstalten, verweist auf Innsbruck. Der designierte Veranstalter nimmt die Webseite aus dem Netz und am Wochenende wird alles wieder gut. Ein Brettspiel für Fortgeschrittene.

Die 22. Auflage des Endspiels um die österreichische Staatsmeisterschaft ist derzeit Gegenstand eines illustren Verwirrspiels. Der Veranstalter hat sich offensichtlich zurückgezogen, seine Option, die Austrian Bowl auch 2006 zu veranstalten, nicht wahrgenommen. In Innsbruck hat man alle Vorbereitungen bereits getroffen um am Tivoli zu spielen. Die Blue Devils wurden zwar nicht gefragt, reservieren das Herrenried Stadion ebenfalls für diesen Tag. Immerhin ist reservieren nichts Verbotenes. In Wien wurde nichts reserviert, weil „der Westen“ am Zug sei.

Nägel mit Köpfe
Bei den letzten beiden Endspielen ist die Firma Opus Marketing als Veranstalter aufgetreten und diese hat, oder besser gesagt hatte, auch noch eine Option für das Finale 2006. Sie wurde bis zur ersten Frist nicht gezogen und danach vom Verband verlängert. Mittlerweile ist schon die ein- oder andere Fristverlängerung ins Land gezogen, der Kaufpreis gesunken, doch Opus hat sich immer noch nicht entschieden. Abhängig machten sie das Ganze von einem Hauptsponsor, welcher nicht gefunden wurde. Seit kurzem wird nun die Seite der Austrian Bowl direkt auf die Corporate Site der Firma Opus umgeleitet (It's a kind of magic?). Verbandspräsident Michael Eschlböck geht davon aus, daß das Finale im Raum Wien stattfinden und eventuell der Verband selbst als Veranstalter auftreten wird. Es sei aber noch alles offen. Definitiv entschieden soll das am kommenden Wochenende werden. Einen externen Veranstalter wird man so kurzfristig wahrscheinlich nicht mehr finden. Eine weiter Verlängerung der Optionsfrist an Opus schließt Eschlböck aus. Wir können uns nicht von Woche zu Woche vertrösten lassen, so der Präsident. Jetzt werden Nägel mit Köpfe gemacht.

Einstimmig unstimmig
Im Verband hat man es zwar nicht beschlossen, aber sich darauf verständigt, daß die Austrian Bowl ein Mal „im Westen“ und ein Mal „im Osten“ stattfinden soll. So sieht das Raiders Vizepräsident Gerwin Wichmann und auch Vikings Präsident Karl Wurm. So weit so fair. Im Vorjahr fand sie in der Südstadt statt – also eher „im Osten“. Dem folgend wäre 2006 der Westen am Zug. Daß der Präsident diese nun heuer im Raum Wien vermutet, kann nicht auf geographische Unkenntnisse zurückgeführt werden, sondern hat, tritt der Verband selbst als Veranstalter auf, ganz sicher andere Gründe.

Verwirrungen entwirren
Vor einigen Wochen fand man auf der offiziellen Verbandsseite ein Dokument (Cheerleader Jahresplan 2006) zum Download. Auf jenem stand damals noch der Termin 14. Juli 2006 - Austrian Bowl Halbzeitshow, Tivoli Stadion in Innsbruck. Also doch Innsbruck?

Wir kontaktieren zuerst den Veranstalter um ihn zu befragen. Michael Tenhalter (Opus Marketing) wußte zu diesem Zeitpunkt weder etwas vom „West-Ost-West-Ost“ Wechselspiel Agreement, noch von einem Veranstaltungsort Innsbruck für 2006. Ganz im Gegenteil, sagte er damals, daß er sich nur sehr schwer vorstellen könne, auf Grund der Erfahrungen die man gemacht habe, daß Finale nicht in Wien anzusetzen. Da müsse schon etwa Gravierendes passieren, wie ein Ankauf eines Kartenkontingents seitens eine Sponsors oder der Stadt, um es, nur z. B., in Innsbruck zu machen. Das finanzielle Risiko sei sonst zu hoch.

Wir fragten danach Michael Eschlböck. Der Austragungsort im Dokument sei ein Irrtum. Dieser sei vielmehr noch offen, bedankte sich für den Hinweis und einen Tag danach war der Austragungsort auf dem PDF ausgebessert auf „Ort noch offen“ und „!“, damit es auch ausgerufen offen ist.

Heute vormittag bemerkten wir die Umleitung der Austrian Bowl Webseite. Das machte uns natürlich stutzig. Michael Tenhalter war für uns bis zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht erreichbar. Michael Eschlböck sagte, wie schon erwähnt, alles offen, eher Raum Wien, Veranstalter AFBÖ möglich.

Historisch betrachtet hat die am besten organisierten Endspiele der vergangenen Jahre die Firma wurmundwurm (Vikings) durchgezogen. Diese will das heuer (als Notlösung) aber nicht machen. Zum einen weil eben der Westen dran käme, zum anderen will man sich nicht nachsagen lassen alle Events an sich zu ziehen.

Raiders & AFBÖ Vizepräsident Gerwin Wichmann kann sich eine Austrian Bowl am Tivoli sehr gut vorstellen. Wir haben alle Vorbereitung dafür getroffen und das Stadion für diesen Tag fix reserviert. Ich kann jetzt nicht sagen ob wir auch den Zuschlag erhalten und natürlich muß man da auch einen möglichen Veranstalter miteinbeziehen. Der muß sich das Stadion und den Ort selbst aussuchen dürfen. Daß wir das Finale heuer gerne in Innsbruck haben würden steht aber außer Zweifel. Das Endspiel wechselweise ein Jahr im Osten und im nächsten im Westen Österreichs auszutragen halte ich für einen vernünftigen und fairen Ansatz, so Wichmann.

Risken
Das finanzielle Risiko für einen Veranstalter ist mehrfach gegeben. Wie Salzburg gezeigt hat. Das Finale in der Mitte Österreichs, in dem zwei Teams aus den Ecken Österreichs antraten, zog kaum ein Publikum an. In Innsbruck verfolgt man dazu eine völlig andere Marketingstrategie als in Wien. Während die Raiders gesponserte Tickets, sogar für internationale Matches, zum Teil gratis verteilen können, zahlt man in Wien ausnahmslos Eintritt. Sogar für Nachwuchsmatches.
D. h.: Das Publikum im Osten ist daran gewöhnt die Geldbörse zu zücken, während man im Westen oftmals die Tickets an öffentlichen Orten aufgelegt, oder in Zeitungen publiziert, zur freien Entnahme findet. Manchmal gibt’s sogar noch einen Sack Popcorn gratis drauf. Diesen Zuschauern dann „zuzumuten“ 20 Euro Eintritt für ein Match zu zahlen, sah auch der bisherige Veranstalter als problematisch an.

Und noch ein Risiko ist gegeben. Legt man sich auf einen Ort und ein Stadion mal fest, egal ob im Westen oder im Osten, kann es einem passieren, daß das zugehörige Team nicht im Finale steht. Eine Austrian Bowl auf der Hohen Warte - Raiders vs Blue Devils - hört sich nicht nach einem Riesenerfolg an, Giants vs Vikings am Tivoli wäre wahrscheinlich auch kein sonderlicher Reißer. Der Veranstalter ist also vom sportlichen Erfolg des Teams des Austragungsorts abhängig. Tivoli nur mit Raiders, Hohe Warte / Südstadt nur mit Vikings, sonst kann man den Posten „Ticketeinnahmen“ im Busineßplan gleich mal halbieren.

So ist es auch nicht weiter verwunderlich, daß man sich auch „ganz im Westen“ noch als „im Westen“ definiert und ebenfalls ein wenig mitreservieren will. Auch in Vorarlberg kann man sich vorstellen die Austrian Bowl zu veranstalten. Ob in Herrenried oder auch im Bregenzer Bodenseestadion. Im letzten Jahr verzeichnete man dort einen enormen Zuschauerzuwachs, heuer hat man bereits einige hundert Saisonkarten unter die Leute gebracht. Bei den Heimmatches rechnet man mit bis zu 2000 Zusehern.

Am Ende doch Innsbruck?
Während uns Michael Eschlböck heute Mittag mitteilte, daß noch alles offen sei, der Raum Wien schon ein guter wäre und danach dieser Artikel entstand, haben wir auch den internen Spielplan 2006 überarbeitet (es gibt bereits erste Wetterbedingte Spielverschiebungen). Dabei haben wir auch den Spielplan des AFBÖ zu Rate gezogen. Sagen Sie bitte nicht, daß dort beim Spiel „6121“ geschrieben steht „07-14 19:30 AUSTRIAN BOWL XXII Innsbruck“. Weil das ist, wie wir wissen, ein Irrtum der ausgebessert wurde.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Mann oh Mann. AFBÖ quo vadis sollte der Artikel heißen. Verliebt in Face 2 Face wir machens uns gegenseitig Liebeleien hat man nun keinen Veranstalter mehr und auch noch ganz vergessen, daß untereinander ausgemachte von der Homepage zu nehmen, weils ja noch offen ist. Da fragt man sich wo die Reise hingehen soll? Das Opus hier klate Füße bekam, egal ob Sponsor oder nicht, ist eigentlich völlig klar. Die können nur verlieren bei diesem Umfeld.

amadeus hat gesagt…

tja traurig aber wahr , daß eine gut besuchte AB noch immer davon abhängt wer ins Finale kommt und wo das Finale dann ist ...
Mir persönlich ist es povidl wo gespielt wird und wer dann aufeinander trifft. Klar als Vikings Fan wünsch ich mir natürlich daß wir im Finale sind , aber als Football Fan schau ich mir auf alle Fälle die AB live an (in welchem Stadion dann auch immer) und hoffe daß noch mehr so denken wie ich , weil sonst könnt es passieren, daß wir wieder so ein trostloses Finale wie in Salzburg haben. Das trostlos bezieht sich allerdings nur auf die mickrige Zuschaueranzahl und auf das unzureichende Catering in Salzburg ...

Jede Veranstaltungsagentur nimmt ein gewisses Risiko auf sich wenn sie sich für diesen Event meldet, das hat man ja am Salzburger Event deutlich gesehen.

Nur Opus hat dann auf den Schlammassel reagiert und vieles in der Südstadt besser gemacht.
Drum tuts mir leid wenn es Opus heuer nicht für die AB gibt , da sie mittlerweile schon football erfahrener sind. Ein Neuling auf dem Gebiet ist sicher wieder ein Risiko weil er den Event AB unter Umständen viel zu wenig einschätzen kann...

Anonym hat gesagt…

Austrian Bowl einmal im Osten und einmal im Westen zu veranstalten ist das einzig faire da geb ich dem Herrn Wichmann recht.

Anonym hat gesagt…

Auf der AFBÖ Seite steht aber Innsbruck. Wieso ist das jetzt ein Irrtum? Dachte das ist schon fix?

Anonym hat gesagt…

habe ich in der schule nicht aufgepasst oder gab es da nicht auch noch 2 andere himmelsrichtungen.
im süden soll es doch auch recht schön sein wurde mir gemeldet. zumindest kommen 2/5 der afl teams aus dem süden.

Anonym hat gesagt…

Der Süden gehört eh zum Westen. "Ost-West" heisst auf österreichisch "Wien Umgebung-Restösterreich".

Anonym hat gesagt…

Ja bitte. Eine Austrian Bowl in Eggeneberg wäre originell. Fast 800 Zuschauer und wennst dich freundlich beim Hintertürl der Ekmecic Bude anstellst bekommst a Wurstsemmerl und ein Puntigamer um 6 Euro. Oder noch besser: Moosburg. Wär eine geile Sache! :-)

Anonym hat gesagt…

Danke an Herrn Wurm für seine Fairness (lol) allerdings wenn man Realist ist dann gibts nur Eines: AB in Wien.

Mann staune:
mfg ein Blue Devils

amadeus hat gesagt…

Zuschauertechnisch ist eine AB in Wien sicher vernünftig ( wenn auch nicht gerecht ) ...
Wenn die AB denn in Wien wäre muß aber nicht automatisch wieder PKWs Firma dafür verantwortlich sein , es gibt zig andere solcher Firmen die genauso damit beauftragt werden könnten. Es ist halt nur so wenn man Firmen nimmt, die in diesem Bereich schon das Know How haben , ist mehr Garantie da, daß es den Vorstellungen des Publikums entspricht und die Leute zufrieden sind mit dem Event.

Salzburg war eventmäßig a Schmorrn aber noch viel schlimmer war Eisenstadt, das zählt zu eines meiner grausligsten Footballevents bei denen ich in den letzten Jahren war ...

Anonym hat gesagt…

Also ich bin für einen AB in Budapest. Da die dort anscheinend wirklich was auf die Beine stellen können.

Anonym hat gesagt…

Na da reden jetzt wieder alle mit.

Einmal Osten, dann Westen und dann natürlich auch den Süden und damit auch Linz bedacht werden kann, nehmen wir dann auch noch den Norden. Oder einmal in jedem politischen Bezirk - natürlich in alphabetischer Reihenfolge.

Fairness ist bei der AB-Vergabe leider der falsche Maßstab. Aus den Veranstaltungen der vergangenen Jahre hat man gelernt, dass die österreichischen Vereine nicht mobil sind. Anstatt zum "größten Footballfest für uns alle" wurde es zu einer Veranstaltung für die beiden Finalteilnehmer. Natürlich gab es auch Ausnahmen, wie zB. die Linzer, die zu jeder AB mit eigenem Bus angereist sind, aber die Regel war das nicht. Das wäre auch nicht weiter schlimm, ist aber natürlich ein Faktor für jeden Veranstalter.

Die AB ist kein Sonderangebot. Die Kosten für den Veranstalter sind erheblich (Stadion, Reisekosten der Teams, Rahmenprogramm, Fee an den AFBÖ...). Also muss jeder Veranstalter versuchen die Zuschaueranzahl um jeden Preis zu optimieren. Wesentliche Eventsponsoren konnten in den letzten Jahren trotz stetiger Bemühungen auch nicht gefunden werden, womit diese Einnahmequelle dürftig bleibt.

Und wo gibt es die mit Abstand am größte zu erwartende Zahl zahlender Zuseher? Genau. Im Osten. Daher wird es ein kommerzieller Veranstalter immer in der Nähe von Wien machen.

Und jetzt komme ich zum Punkt mit dem großen Footballfest zurück. Gelänge es, dass sich die kleine österreichische Footballgemeinde jedes Jahr mehr oder weniger geschlossen auf die AB bewegt, dann wäre der Veranstaltungsort natürlich ein weniger kritischer Punkt. Salzburg war ja so ein Versuch, dieses Spiel in die "Mitte" zu legen, nur die Footballgemeinde hatte anscheinend besseres zu tun.

Sollte sich aber doch ein Veranstalter finden, der die Belastungen akzeptiert und trotzdem in Innsbruck oder Hohenems veranstaltet, dann ist es keine Frage, dass man es auch in den Westen geben sollte. Nur da habe ich so meine Zweifel.

amadeus hat gesagt…

tja Budapest das wär so ziemlich der neutralste Ort überhaupt *lol*

Anonym hat gesagt…

es ist richtig, dass es viele gute veranstaltungsagenturen gibt. nur die tun sich das nicht an. siehe vor jahren eventive. allerdings war das der beste veranstalter der aus dem nichtfoottballumfeld kam. alle anderen wie klinger und opus waren eher schwach. aber auch die eventive hat die veranstaltung im zweiten jahr wieder abgegeben - weil nix zu verdienen ist, das risiko aber hoch erscheint. der einzige gewinner ist immer der verband. der hat 0 risiko und bekommt geld.

Anonym hat gesagt…

es gibt zig andere solcher Firmen die genauso damit beauftragt werden könnten.

Aha. Und welche wären diese zig- Firmen? Rock Production? Ho Ho Ho.
Welche Firma zahlt 15.000 Euro für einen Event für den keine 2000 Leute bereit sind 18 Euro zu zahlen? So viel zu den tatsächlichen Zuschauerzahlen AB 2005 (Zahlende).
Keine Einzige die einen Gewinn erwirtschaften sollte, oder eine die sich die 15.000 ersparen kann.

Anonym hat gesagt…

so sehr man sich über den ORF und seine Übertragungen freuen kann, aber ich glaube einfach das auch der ORF seinen Beitrag an den niedrigen Zuschauerzahlen hat.

Die meisten Fans der teilnehmenden Teams sind sowiso dort wo das Finale ist.

Die neutralen hingegen schauen sich das Spiel im Stadion nur an wenn es kein großer Aufwand ist hinzukommen -> Osten da hier die meisten Teams/Spieler/Fans sind.

Die neutralen werden sicher keine 3-4h Busfahrt (pro richtung) auf sich nehmen wenns auch live im Fernsehen ist

amadeus hat gesagt…

aha also Du glaubst es liegt auch schon mal ein großes Problem vor eine Veranstaltungsagentur zu finden , die sich diese Last AB freiwillig antut* hm da kann schon was Wahres dran sein , umso mehr Respekt an die , die es in den Vorjahren durchgezogen haben !

Das Zuschauerproblem liegt sicherlich ,so wie bis jetzt in vielen Beiträgen eh schon gepostet wurde , an all diesen Dingen ...

Nur was soll man daran ändern um eine Besserung zu erzielen ? Sicher wäre es für unseren Sport auch nicht vorteilhaft auf eine Live Übertragung zu verzichten !

Vielleicht sind ja doch einige Stubenhocker bereit sich die nächste AB live im Stadion anzusehen ? Die Stimmung im Stadion ist einfach ganz was Anderes und kann nie im Leben mit einer TV Übertragung mithalten *

amadeus hat gesagt…

eh ich hab noch was vergessen :

Die Spieler beider Teams (sowie alle Aktiven in einer AB ) werden es sicher sehr schätzen wenn sie in einem Stadion spielen wo viele Footballfans sind und Stimmung machen, denn vor leeren Rängen sich den eh scho wissen aufzureißen ist sicher nicht sehr motivierend ...

Anonym hat gesagt…

Wie aus den letzten Jahren zu beoachten ist, können die Vikings die meisten Fans aktivieren, egal wo gespielt wird. Für jeden Veranstalter wäre es also aus finanzieller Sicht eine mittlere Katastrophe, sollten die Vikings einmal nicht das Finale erreichen, was sicher wieder einmal passieren wird, denn keine Serie hält ewig. Egal welche Summe der Verband fordert, ist diese für keinen Veranstalter zu verdienen und mich wundert es , daß sich in den letzten Jahren immer wieder jemand gefunden hat. Aber die können wahrscheinlich nicht rechnen, wie das Beispiel Rock Produktion zeigte.

Anonym hat gesagt…

Die Problematik liegt auch in einem anderen Bereich. Um eine AB ordentlich vor zu bereiten, braucht man ca. 5-6 Monate. Auch die Findung von Sponsoren ist da mit hinein zu rechnen. D. h.: man müsste bereits im Jänner/Februar wissen, wo man im Juli die AB austrägt. Im Jänner weiß man natürlich noch nicht, welche Teams im Finale stehen werden. So könnten sich Dinge ergeben wie Giants vs. Raiders in Wien oder Vikings vs. Klagenfurt in Hohenems (Vikings vs. Raiders in Salzburg!) - eine Horrorvision!

Wenn man aber einen der beiden Finalisten mit der Ausrichtung der AB beauftragt, dann hat er nicht die notwendige Vorlaufzeit..!

Ein "neutraler" Ort, von einem neutralen Veranstalter bereits im Jänner fixiert, birgt somit, neben der Wetterproblematik (Eisenstadt!), nicht unerhebliche Risken.

Lt. Opus kostet eine AB ca. E 20.000.- bis E 25.000.-!!! Wer, bitte schön, soll sich das also antun?

Außer ein Verein pokert, kommt tatsächlich in die AB, und hat dann quasi ein Heimspiel; so wie die Vikings in der Vergangenheit!

Anonym hat gesagt…

Hallo, warum ist die Austrian Bowl überhaupt an einem Freitag und nicht am Wochenende wie sonst üblich? Oder hat man sich nur im Datum geirrt ?